Neues am Heuchelberg

Handball  Die umformierte SG Heuchelberg startet optimistisch ins Ungewisse: Für die Frauen kann es in die eine wie in die andere Richtung laufen.

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Nils Koch ist "durchaus gespannt". Der Chefcoach der SG Heuchelberg ist sich sicher: "Die ersten zwei, drei Spiele werden für alle ein bisschen eine Wundertüte." Insbesondere gilt das aber für seine Verbandsliga-Frauen. Und womöglich nicht nur die ersten zwei, drei Spiele. Wenn das ehemalige TSV-Nordheim-Team an diesem Samstag um 17 Uhr zu Hause gegen die HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen startet, dann "ist alles möglich - im Positiven, es kann aber auch in die Hose gehen", sagt Koch.

Die Pandemie sorgt für weniger Zeit

Neuer Name, neues Klassement, neue Spielerinnen - "beim Thema Neuaufbau hätten wir durchaus mehr Bedarf an Training und Abstimmung gehabt", gesteht der Trainer. Doch die Coronavirus-Pandemie sorgte stattdessen für weniger Zeit: "Das ist schon ein Nachteil für uns. Allerdings war die Vorbereitung für keinen wie gewohnt." Und die letzten Wochen seien bei der SG Heuchelberg ohnehin ganz gut gewesen - hätte sich Spielmacherin Melanie Feierabend nicht das Kreuzband gerissen. "Sie war für die Mitte geplant, aber das müssen wir annehmen", fordert Nils Koch.

Der SG-Coach hat sich den Optimismus bewahrt, mit dem er das Team in der vergangenen Württembergliga-Rückrunde als Schlusslicht durch die längst verlorene Saison zog. Nun haben die Mädels vom Heuchelberg ein neues, noch jüngeres Gesicht. "Da ist der Start besonders entscheidend. Wenn es bei so einem jungen Team läuft, dann läuft es. In die eine und in die andere Richtung", sagt Koch.

Die SG würde sich gerne in der Liga etablieren

Basis für die richtige Richtung soll bei der SG eine gute, massive Abwehr in flexibler Formation bilden. Darauf gestützt möchte die Heuchelberg-Mannschaft über schnelles Spiel zu einfachen Toren gelangen. Gerne würde sich Nils Koch mit seinem Team in der neuen Verbandsliga etablieren, für ihn sind aber nur "zwei, drei Mannschaften vorn definierbar - dahinter weiß ich es nicht wirklich." Nicht nur deshalb ist er gespannt.


Dominik Knobloch

Dominik Knobloch

Sportredakteur

Dominik Knobloch ging 2012 erstmals als Praktikant für die Heilbronner Stimme aufs Feld. Nach seinem Volontariat wurde er 2015 als Redakteur im Sportressort übernommen.

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