Keine Punkte für Teams der HSG Hohenlohe

Handball  Kein Glück für die Handball-Mannschaften der HSG Hohenlohe: Verbandsliga-Frauen und Landesliga-Männer kassieren jeweils eine Niederlage.

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Etwas nachdenklich: Petros Kitsikoudis, Trainer der Hohenloher Handballerinnen. Die ersten beiden Spiele des Verbandsliga-Aufsteigers endeten mit Niederlagen. Am Samstag steht das erste Heimspiel der Saison an.

Foto: Archiv/Schmerbeck

Die Frauen der HSG Hohenlohe tun sich in der Verbandsliga als Aufsteiger noch schwer. Aber vier weitere Teams warten noch auf den ersten Punkt. Beim Mitaufsteiger SV Leonberg/Eltingen verloren die Hohenloherinnen mit 21:30.

Ebenfalls eine deutliche Niederlage kassierte die Männermannschaft. Beim TSV Bönnigheim hieß es 23:36. Aber der Landesliga-Aufsteiger hat nach dem Sieg im ersten Spiel zumindest zwei Punkte auf dem Konto.

Verbandsliga, Frauen SV Leonberg/Eltingen - HSG Hohenlohe 30:21

Bis zur 11. Minute war das Spiel ausgeglichen. Ab dann sollte sich das Blatt wenden. Die Gastgeberinnen fanden einfache Wege, sich durch die Abwehr der HSG Hohenlohe zu kämpfen. So erarbeiteten sie sich einen Vorsprung von sechs Toren und es ging mit einem Stand von 15:9 in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel zeichnete sich zunächst eine Aufholjagd der Panthers ab. Durch neuen Elan nach der Pause und eine starke Siebenmeter-Quote von Vivien Binder kamen die Hohenloher Panthers in der 37. Minute auf 14:17 an den SV Leonberg/Eltingen ran. Doch damit sollte es schon gewesen sein. Nach einer Auszeit des SV Leonberg/Eltingen zogen die Gastgeberinnen erneut davon und vergrößerten den Abstand zur HSG Hohenlohe erneut. Enttäuscht beendete man das Spiel mit 21:30. Jetzt heißt es Kopf hoch und nächste Woche wieder mit voller Konzentration auf dem Spielfeld stehen.

HSG Hohenlohe: Sophie Straub (Tor), Marie-Katrin Zentler (Tor), Milena Hack (1), Jana Fragner, Nicole Heynicke (3), Kathrin Bauer, Verena Friedl (4), Vivien Binder (7/6), Julika Schneider (2), Michelle Fietze (2), Cora Stithem (2), Julia Samer.

Landesliga, Männer TSV Bönnigheim - HSG Hohenlohe 36:23

Nach dem Auswärtserfolg in Sindelfingen waren die Hohenloher gewillt, nach einer guten Trainingswoche auch dieses Wochenende zu punkten. Trotz kurzfristiger Ausfälle ging man hoch motiviert in die Partie. In den ersten Minuten sahen die knapp 50 Zuschauer in der Bönnigheimer Sporthalle eine ausgeglichene Begegnung und so stand nach zehn Minuten eine knappe 4:3-Führung für die Heimmannschaft auf der Anzeigetafel. Gerade in der Abwehr kamen die Hohenloher eigentlich gut ins Spiel und es gelang immer wieder, das Angriffsspiel der Bönnigheimer zu unterbrechen. Allerdings ließen die Unterbrechungen im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit deutlich nach und so fing man viele einfache Tore. Auch im Angriff taten sich die Hohenloher immer schwerer, fanden kaum noch Tiefe in den Aktionen und schlossen oft hektisch ab. So gelang es den Bönnigheimern, sich bis zur Halbzeit ein kleines Polster von fünf Toren aufzubauen.

Die Unzufriedenheit war in der Halbzeit allen anzusehen, da sich Spieler und Trainer einig waren, dass dieser Rückstand nicht hätte sein müssen. Mit dem Vorsatz, in der Abwehr wieder mehr Einsatz zu zeigen und im Angriff klare Aktionen zu spielen, gingen die Hohenloher in die zweite Halbzeit. Doch an der Umsetzung scheiterte man vorne wie hinten und so konnten die Bönnigheimer in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit acht Tore erzielen und selbst kam die HSG zu keinem einzigen erfolgreichen Torabschluss. Beim Spielstand von 25:12 war die Partie gelaufen. Wenigstens zeigten die Hohenloher in den letzten 20 Minuten noch Moral und ließen den Abstand nicht noch größer werden, doch das Endergebnis von 36:23 war für alle sehr enttäuschend.

Jetzt gilt es die Fehler in den nächsten vier Wochen aufzuarbeiten, um dann im ersten Heimspiel gegen Ditzingen II hoffentlich wieder punkten zu können. red

HSG Hohenlohe: Rainer Folberth, Jan Sauer (beide Tor) - Jochen Samer, Andreas Mies (2), Lukas Baier, Rico Obrez (2), Leonard Seiz, Theo Morgenstern (5), Lukas Kinkel (3), Yannick Guldi (4), Kevin Weippert (4), Nico Gräter (1), Alexander Mies (2).


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