Hoch von Sebastian Heymann und Co. hält an

HANDBALL  Gegen Island zeigt die deutsche U 21 mit einem 26:17 erneut ihre Stärke und geht als Gruppenzweiter ins WM-Achtelfinale

Hoch von Sebastian Heymann und Co. hält an

Der Heilbronner Sebastian Heymann (links) und die deutsche U?21 gehen gestärkt in die K.o.-Duelle. Besonders die Abwehr steht.

Foto: imago images /Marco Wolf

Wer im WM-Achtelfinale wartet? Das war der deutschen U 21 am Montagnachmittag fast schon egal. Denn auch beim Vorrundenabschluss gegen Island hielt das Hoch bei Kapitän Sebastian Heymann und Co. an. Dem starken 29:20 gegen Norwegen ließen sie ein ungefährdetes 26:17 (14:8) folgen und beenden damit die Gruppe D auf dem zweiten Platz.

Mit einer ähnlichen Form an diesem Mittwoch im ersten K.o.-Spiel um 18.45 Uhr (Eurosport) muss das Team von Martin Heuberger keinen Kontrahenten fürchten. Ob es letztlich gegen Portugal, Brasilien oder Ungarn geht, entscheidet sich in Spanien erst am späten Montag.

Heuberger: Das war ein guter Vorrundenabschluss

In jedem Fall sieht der Bundestrainer seine Jungs gerüstet: "Das war insgesamt ein guter Vorrundenabschluss." Vor allem mit der Deckung um den in Heilbronn geborenen Abwehrchef Heymann war er zufrieden: "Besonders in der ersten Halbzeit haben wir die Isländer mit unserer Aggressivität zu Fehlern gezwungen. Im Angriff war mir wichtig, dass wir gegen die unangenehme Abwehr geduldig spielen. Auch das hat die Mannschaft gut umgesetzt."

Gerade mit der Körperlichkeit des Horkheimers Heymann hatte Island von Anfang an Probleme. Schnell führte der Käpt"n sein Team zu einem 7:4 (13. Minute). Beim 11:5 (19.) schien die Luft fast schon draußen aus der einseitigen Partie, doch Deutschland hielt die Spannung.

Vier schnelle Tore, Führung mit neun Treffern

Auch nach der 14:8-Pausenführung blieben Heymann und Co. konzentriert. Vier schnelle Tore ließen die Führung auf neun Tore anwachsen. Einen kurzen offensiven Wackler kaschierte die stabile deutsche Abwehr gekonnt. Beim 24:14 zehn Minuten vor der Schlusssirene war die Entscheidung allerspätestens gefallen. Bundestrainer Heuberger durfte weiter durchwechseln und Kräfte mit Blick auf den weiteren Turnierverlauf sparen. red/dok


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