Bezirksliga: Ergebnisse und Spielberichte vom Wochenende

Handball  Hier geht es zu den Ergebnissen und Spielberichten aus den Bezirksligen der Frauen und Männer.

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HCS Bad Wimpfen  - HSG Hohenlohe 2 32:24

Kein Spielbericht eingesendet.

HC Staufer Bad Wimpfen: Stephan Pfirmann, Sebastian Magnor(3),Felix Kerber (1),Malte Kreuzer,Thomas Weyhing (5),Robin Atzeni (1),Frank Fehlhauer (1),Christian Schellhas,Michael Schöll(1),Robin Lormes (3),Kevin Kainer (12/2), Nico Thoben(5)

 

HA Neckarelz - SG Degmarn/Oedheim  26:36 (19:15)

Das erwartet schwere Spiel für die Kochertäler begann sehr unrund im Sinne der Gäste. In der ersten Hälfte war auf Seiten der SG „Leiden und ungläubiges Staunen“ angesagt. Das Heim-Team lauerte auf SG Fehler  Nach sieben Minuten führte Neckarelz mit 5:1 Toren.  Die Tempogegenstöße von Neckarelz zeigten Wirkung. Auch nach einer Auszeit  lief es bei der SG nicht besser.In der 18.Minute nahm der Rückstand schon dramatische Züge an: zwölf zu vier für Neckarelz. Unser SG Team riss sich zusammen. In der 25.Minute konnten Yannik Volz und Artur Kremer auf 16:10 verkürzen.Max Jesser kam allmählich besser ins Spiel.

In der 27.Minute kam Felix Bönisch ins SG Tor. Es stand immer noch 18:11 für Neckarelz. In den restlichen drei Minuten konnte unsere SG den Spielstand auf 19:14 verkürzen. Das war ganz wichtig. Alles muß in der zweiten Hälfte besser werden. Die Körpersprache war bisher nicht ausgeprägt. Die „Hoffnung stirbt zuletzt“. Gelingt noch eine Aufholjagd nach einer desolaten ersten Hälfte? Yannik Volz und Tobias Gärttner setzten entschlossen nach und es stand nur noch 19:16. In der 32.Minute zeigte Felix Bönnisch die erste seiner guten Paraden. Die SG Fans feuerten das Team nun gut an und diese gaben sich nun einen Ruck. Unsere Abwehr deckte nun offensiv und Neckarelz kam nicht mehr so zu ihren Abschlüssen. In der 34.Minute noch 20:18 für die HA. Nun legte die SG den Turbo ein und durch Tore von Max Bauer , Yannik Volz und Tobias Gärttner lag die SG in der 37.Minute erstmals mit 21:20 vorne.

Bei der SG setzten sich neue Energien frei und im SG Tor konnte sich Felix Bönisch nachhaltig mit guten Aktionen auszeichnen.Leider mischten sich immer noch einige unerklärliche Fehler ins SG Spiel. „Nur mit harzfrei“ kann man das nicht abtun.  Doch Yannik Volz traf gleich zum 23:21.In der 48.Minute alles noch eng: 24:23 für die SG.  Um die 50.Minute gelang Tobias Gärttner ein „Dreierpack“ und die SG führte nun mit 28:23.In der 52.Minute konnte Max Jesser einen HA Strafwurf gut abwehren.In der 55.Minute hob Daniel Benkner den Ball ins Heim-Tor zum 32:24. Das 33:24 erzielte Jan Vogt. Unsere SG ließ das Heim-Team noch zweimal gewähren.Mit dem Schlusspfiff traf Tobias Gärttner zum 36:26 Endstand. Die vielen SG Fans beklatschten den „Sieg der Moral“. Aber noch so einer ersten Hälfte , musste einfach eine Reaktion der Mannschaft kommen. Die stark verbesserte Defensivleistung war wichtig. In der zweiten Hälfte kam Neckarelz nur zu sieben Toren. SG Trainer Markus Greis meinte:“

In der ersten Hälfte war die Abwehrleistung „unterirdisch“und nach vorne brachten wir keinen Fuß auf den Boden. Dazu gab es viele technische Fehler, die Neckarelz zu ihren erfolgreichen Tempogegenstößen einlud. Nach dem 11:18  Rückstand in der 27.Minute wurde es etwas besser und so waren es zur Pause noch fünf Tore zurück.In der zweiten Hälfte zeigte die Mannschaft Teamgeist und  ihr anderes Gesicht.Die Abwehrarbeit wurde umgestellt und  nun konsequent  agiert.Wir kamen zu vielen schnellen Toren. Grundverschieden waren die Halbzeiten. Erst nach 25 Minuten Spielzeit kam von unserem  SG Team mehr Gegenwehr.“ (wer)

SG Degmarn/Oedheim: Max Jesser und Felix Bönisch (beide TW), Max Bauer 5/3, Daniel Benkner 1, Tobias Gärttner 11, Hagen Leibfried, Yannick Guldi 3, Timo Remmlinger 1, Mario Schütterle 4, Yannik Volz 7, Artur Kremer 3, Jan Vogt 1, Pascal Schirmer

 

TSG Schw.Hall -  TSV Buchen 31:29
nicht gemeldet

 

TV Flein 2 - SV Heilbronn 2 37:22
nicht gemeldet

 

SG Schozach-Bottwartal II - TSV Weinsberg II 31:30 (16:13)

M-BL: Das ein Handballspiel eben 60 Minuten dauert, musste die Weinsberger Reserve beim Spiel in Beilstein mal wieder am eigenen Leib erfahren. Und das 20 Minuten Kampf und Einsatz, nicht, und schon gar nicht gegen eine nun mit hochklassigen Spielern gespickte Truppe reichen, sollte eigentlich auch jedem bekannt sein. Umso bemerkenswerter ist es, dass der TSV sich aus einer schier aussichtslosen Situation zurückkämpfte und am Ende sogar noch an einem Punktgewinn schnupperte.

Schon vor dem Spielbeginn war klar, dass es dieses Mal ein etwas anderes Kräftemessen werden würde, als beim Hinspiel in der Weibertreuhalle, denn eine völlig andere Mannschaft als damals stellte sich den Weinsbergern in den Weg. Das die SG alle Hebel in Bewegung setzt, um ihrer zweiten Mannschaft doch noch den Klassenerhalt zu ermöglichen, zeigen die letzten Spiele. Seit einigen Wochen unterstützen Ex-Jugendnationalspieler Lukas Volz und Michael Schick aus dem Kader der ersten Mannschaft das Team um Trainer Nils Koch. Scheinbar war der Respekt vor diesen beiden Herren zu groß, so dass der TSV in der ersten Halbzeit nie wirklich ins Spiel fand und sich so in der Rolle des Zuschauers wohl recht wohlfühlte. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Gastgeber sich bis zur Pause mit 13:16 ein kleines Polster verschaffen konnte.

Wer aber nun gedacht hatte, dass sich der TSV im zweiten Durchgang auf seine alten Stärken konzentrieren würde, wurde leider enttäuscht, denn nun drehte die SG nochmals richtig auf. Zwar nahm der TSV den gefährlichsten Schützen der SG nun in Manndeckung, dennoch schaffte es die SG ein Tor nach dem anderen zu erzielen. So wuchs der Vorsprung nach und nach auf 8 Toren (17:25 - 45. Minute) heran und es meldete sich ein Debakel für den TSV an. Doch gerade dies schien der TSV gebraucht zu haben. Plötzlich stand die Abwehr besser und um Angriff sollte es von nun an auch wieder laufen.

Der TSV setzte zur Aufholjagd an und verkürzte in nur neun Minuten auf 26:27 (54.). Das Spiel war wieder offen und die Hektik auf und neben dem Spielfeld steckte nicht nur Spieler und Zuschauer an. Zwar legte die SG noch einmal 2 Tore in Folge zum 26:29 drauf, doch der TSV gab nicht auf. Durch Tore von Tobias Bürgel, Stefan Sander und Luke Westerbusch sowie 2 parierten Strafwürfen von Lukas Specht, stand es 15 Sekunden vor Abpfiff 30:30. Ein letzter Angriff der Gastgeber, die einen Freiwurf zusammen mit einem Zeitstopp erkämpfen konnten. Diesen setzte Lukas Volz gekonnt aus halblinker Position in den Winkel und entschied somit das Spiel für seine Farben. Am Ende steht somit ein 30:31 auf dem Ergebniszettel, welches aber auf Grund der letzten 20 Minuten zumindest die Moral und den Kampfgeist der Weinsberger unterstreicht. Nun heißt es diese Einstellung der letzten 15 Minuten mit in die letzten beiden Punktspiele der Runde zu nehmen um hier noch möglichst 4 Punkte zu erspielen, damit am Ende einer durchwachsenen Saison wenigstens ein ausgeglichenes Punktekonto zu Buche steht.

TSV Weinsberg II: Michael Frisch, Lukas Specht - Rico Scheub, Malte Willms, Stefan Sander (6), Luke Westerbusch (3), Marc Huber (2), Axel Schwerdtle (2), Leander Klodt (1), Julian Lindauer, Leonard Seiz (2), Tobias Bürgel (12/3), Timo Feghelm (1), Jochen Seifer (1)

 

TuG Neipperg - TV Mosbach 24:38

Am Sonntag den 3.04 empfingen die Neipperger den Tabellen Zweiten aus Mosbach. Die Tabellenplätze deuteten auf ein klares Ergebnis hin. Der TuG wollte jedoch ein weiteres Mal zeigen, dass sie auch gegen die  Vorderen Mannschaften der Bezirksliga bestehen können. Die Geschichte des Spiels ist jedoch schnell erzählt. Der TuG kam nie richtig ins Spiel und der TV Mosbach spielte ihr Spiel herunter. Bereits zur Halbzeit war klar, dass es heute keine Überraschung geben wird. Dabei zeigte der TuG ein eher ermüdendes Spiel bei dem alle Spieler ihre Form hinterher liefen. Ein Grund dafür ist sicherlich der Vortag, den der ein oder andere Spieler etwas zusetzte. Lediglich ein, zwei Schiedsrichterentscheidungen sorgten für Überraschung. Diese waren aber letzten Endes nicht Spielentscheidend und so wurde der TV Mosbach seiner Favoritenrolle gerecht und gewann mit 38:24.  

 

 

Bezirksliga Frauen

HC Staufer Bad Wimpfen - TSG Heilbronn 23:30 

In einem sehr körperlich betonten Spiel konnten die Damen der TSG Heilbronn am Samstagmittag mit 2 Punkten nach Hause fahren. Zu Gast in Bad Wimpfen wollte man unbedingt das vorletzte Auswärtsspiel gewinnen, um sich einen Platz im mittleren Tabellenfeld zu sichern. In den ersten 10 Minuten war das Spiel noch relativ ausgeglichen und keine der Mannschaften konnte sich absetzen. Erst gegen Mitte der ersten Halbzeit hatte man die Damen aus Bad Wimpfen in der Abwehr besser im Griff und konnte sich so einen Vorsprung erarbeiten. Durch einige gelungene Aktionen im Angriff lag man in der 25. Minute zwischenzeitlich sogar mit 7 Toren in Führung. 

In der Halbzeitansprache warnte Trainer Philipp Heinrich davor, die 2. Halbzeit zu locker zu nehmen und sich dem Sieg zu sicher zu sein. Man wollte die Konzentration hoch halten und die Führung weiter ausbauen. Doch genau das gelang nicht wirklich. Die Mädels der TSG ließen sich von der Stimmung in der Halle anstecken und verfielen in die gewohnte Unkonzentriertheit und Hektik. Man schloss im Angriff viel zu schnell erfolglos ab und ließ in der Abwehr zu viel zu. So verkürzten die Damen aus Bad Wimpfen Tor um Tor und in der 48. Minute stand es plötzlich nur noch 20:23.

Doch den Sieg wollte man aus Heilbronner Sicht nicht mehr aus der Hand geben. In den verbleibenden 10 Minuten bis zum Schluss zeigten die TSGlerinnen nochmal eine starke Leistung und bauten den Vorsprung nach und nach wieder weiter aus. Bei einem Spielstand von 23:30 wurde nach 60 Minuten abgepfiffen. Bis auf die unkonzentrierte Phase in der zweiten Halbzeit, boten die Mädels aus Heilbronn ihren mitgereisten Fans ein ansehnliches Spiel, in dem jeder auf dem Spielfeld seine Leistung zeigen konnte. 

TSG Heilbronn: Nicole Thiele (Tor), Ines Michler, Larissa Klier (4), Stephanie Dierolf (7), Sabrina Melzer (6/3), Fiona Bühl (1), Lena Hartmann, Sabrina Franz (1), Claudia Neumann (4), Katharina Sittig (1), Inna Stark (2), Sevtap Celik (4/2)

 

HSG Kochertürn/Stein 2 - TSV Hardthausen    12:15 (2:6)

Vergangenen Samstag hatte die HSG Kochertürn/Stein 2 den TSV Hardthausen zu Gast. Dass dies kein einfaches Derby werden würde, war beiden Seiten bewusst, doch mit so einer Leistung hat wohl niemand gerechnet. Die HSG kam sehr schlecht ins Spiel und so mussten die zahlreichen Fans sehr lange auf das erste Tor warten. Der Torabschluss ließ zu wünschen übrig und selbst die 7-Meter konnten nicht ausgenutzt werden. Was im Angriff nicht funktionierte, wurde zumindest in der Abwehr wieder gut gemacht. Auch der TSV Hardthausen erzielte bis zur zehnten Minute lediglich drei Tore. Jedoch spielte die HSG im Angriff sehr hektisch und unkonzentriert, was zu vielen unnötigen Ballverlusten und Fehlpässen. So dauerte es ganze 16 Minuten bis die HSG ihr erstes Tor zum 1:4 erzielte.

Bereits 10 Minuten vor der Pause fiel das letzte Tor der ersten Halbzeit durch einen 7- Meter für die HSG. Halbzeitspielstand 2:6. Der TSV startete besser in die zweite Halbzeit und konnte seinen Vorsprung noch weiter ausbauen. Spielstand in der 32. Minute 2:8. Doch auch die HSG fand endlich ins Spiel und kämpfte sich auf ein 10:12 heran. Erneute nicht verwertete Torchancen ermöglichten dem Gegner zurück ins Spiel zu finden und den Spielstand auf 10:14 zu erhöhen. Auch die letzten zwei Tore der HSG, welche die Tordifferenz erneut auf zwei Tore in der 57. Minute verringerten, konnten nicht genutzt werden, so dass das Spiel 12:15 endete. 

HSG Kochertürn/Stein 2: Sabrina Drescher (TW), Esther Trabold (1), Katrin Sommerfeld, Dina Obertautsch, Nadine Jakob, Sabine Schad (4), Janet Hartmann, Alexandra Hohenreuther, Sabine Reistle (TW), Theresa Rauh, Svenja Schill, Carina Körner (1), Andrea Straub, Kristina Bauer (8).

TSV Hardthausen: Bianca Hoppe (TW); Selina Pezzi (TW); Diane Röser (1); Solvej Seiler; Ilka Brußke (1); Milena Schmid; Elena Engelhardt; Claudia Kieweg (5/3); Nora Heinemann (4/2); Linda Herkert; Caroline Mezger; Mareike Brecht (2); Miriam Winter; Nespilim Jenko (2)

HA Neckarelz - SG Degmarn/Oedheim 14:20 (7:12)
Nach einer 2-Wöchigen Pause Spielten die Damen der SG am vergangenen Samstag auswärts gegen HA Neckarelz. Die Mannschaft war nicht wie gewohnt konzentriert beim Aufwärmen. Durch eine Ansprache kurz vor Spielbeginn wurde die gewünschte Motivation erzielt. So ging man gleich mit 2 Toren in Führung. Leider konnte dieser Vorsprung nicht lang gehalten werden und die Gastgeberinnen glichen auf 2:2 aus. Bis zur Halbzeit konnte der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut werden. So ging man mit deinem Halbzeitstand von 7:12 in die Pause. Die Pause wurde genutzt um ein paar Impulse zu setzen. Den SG Damen musste es nur gelingen Ihre Torausbeute zu verbessern. Nach dem Wiederanpfiff wurden die Voraussetzungen umgesetzt und die Torausbeute konnte verbessert werden sodass der Vorsprung in der 40 Minute erstmals auf 9 Tore ausgebaut wurde. Doch dieser Vorsprung schmolz bis zur 47 Minute auf 4 Tore. Ebenfalls in der 47 Minute hatte das Trainergespann Keicher / Gärttner noch einmal Gesprächsbedarf mit der Mannschaft. Diese Auszeit tat der SG Damen gut und man konnte das Spiel mit 14:20 gewinnen.
SG Degmarn/Oedheim: Melissa Klingmann, Anja Balbach (n.e.) Sophia Sütterlin (2), Sandra Benkner (3), Maria Odenwald (2), Janina Loleit (3), Kira Marche, Katja Ruckmich, Jasmin Neuber (1), Amelie Loleit (3), Tina Ostertag (1), Nicola Vogt, Michelle Jesser (3), Sabine Kreuzwieser, Sina Gärttner (2)

TSV Nordheim II - NSU Neckarsulm II 23:27 (10:16) 
Mit abgespecktem Aufgebot schlug sich die Nordheimer Württembergliga-Reserve sehr achtbar gegen den feststehenden Aufsteiger aus Neckarsulm. Im Hinspiel hatte es eine herbe Niederlage mit elf Toren Differenz gesetzt. Die mehr als überzeugenden Auftritte der Neckarsulmerinnen in den letzten Wochen - ganz im Gegensatz zu den TSV-Spielen - sowie das Nordheimer Verletzungs- und Krankheitspech ließen die Gelben also mit einem mulmigen Gefühl in die Partie starten. Sehr zögerlich präsentierte das Team sich, obwohl bis zum 3:3 immer Nordheim das Tor vorlegte und Neckarsulm ausgleichen musste. So konnte die Sportunion im Angriff ihr gewohntes Spiel aufziehen und allmählich insbesondere über den Kreis und mit einfachen Schlagwürfen aus dem Rückraum Tore erzielen. Mit jedem Gegentreffer wurde Nordheim etwas nervöser und verhaspelte sich im eigenen Angriff aus der Motivation heraus, nun erst recht selbst treffen zu wollen - eine Schwächephase, die nach 23 Minuten mit dem 6:13-Rückstand bestraft wurde. Mit der Erinnerung an das Hinspiel und die schwachen letzten Partien im Kopf drohte in den Minuten vor dem Seitenwechsel die völlige Kopflosigkeit.
So begann denn auch die Kabinenansprache mit einem "Mädels setzt euch schnell, ich habe viel zu sagen, wir werden die zehn Minuten brauchen". Dann wurde im Eildurchlauf die Halbzeit analysiert, insbesondere eine aggressivere, bewegungsfreudigere Abwehr wurde angemahnt. Neben vielen anderen kleinen Änderungen sollte das nun der Schwerpunkt im zweiten Durchgang werden. Die vielen Informationen wollten aber erst einmal verarbeitet werden, sodass es erst ein paar Minuten brauchte, bis Nordheim in Tritt kam. Dann aber - und wie! Mit der früheren Annahme der Gegenspielerin brachte der TSV seine Gäste ziemlich ins stocken, was zu weniger gefährlichen Würfen oder direkt Ballverlusten führte. Plötzlich war der Nimbus des Aufsteigers verflogen und Nordheim spielte auf Augenhöhe mit, arbeitete sich immer näher an die Gäste heran. Nach dem 19:21 eine Viertelstunde vor Schluss sah Neckarsulm sich zu einer Auszeit gezwungen, die nach einem anschließend gehaltenen Strafwurf aber den Anschlusstreffer zum 20:21 nicht verhindern konnte. Vor lauter Euphorie vergaßen die Gastgeberinnen dann aber, das eigene Spiel in Ruhe zu Ende zu bringen und ließen sich von der Nervosität der jungen Neckarsulmerinnen anstecken. Eigene Ballverluste spielten den Gästen in die Karten und erlaubten deren erste Tempogegenstöße. 20:24 stand es daher acht Minuten vor Abpfiff wieder, doch auch das war noch nicht die Entscheidung. Getragen vom erwachten Spielspaß und einem tollen Publikum kämpfte sich der TSV sogar in Unterzahl noch einmal auf 23:24 heran. Zwar riss in den letzten anderthalb Minuten wieder der Geduldsfaden und mit Abspielfehlern machte man der NSU weitere Konter leicht, sodass das Endergebnis in der Höhe nicht die starke Schlussphase widerspiegelt. Doch war das Spiel eine Kehrtwende zur Leistung der vergangenen Partien.
TSV Nordheim II: Tanja Schächinger, Tina Weinstok - Franziska Dornfeld, Claudia Ebner, Natalie Eckert(1), Franziska Frank(4), Nadine Frank(2), Carolin Lang (8/4), Kerstin Öhler(1), Seline Sander(3), Jana Singer(3), Lisa Walter(1), Monika Weipert

 


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