Al-Raijjan (dpa)
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Wales plant keine Protestgeste wie das deutsche Team

Die Mannschaft von Wales plant für das nächste WM-Gruppenspiel gegen Iran keine ähnliche Protestgeste wie die deutsche Mannschaft vor der Partie gegen Japan. Dies bestätigten Trainer Rob Page und Kapitän Gareth Bale bei der Abschlusspressekonferenz in Katar.

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Rob Page
Wales-Trainer Rob Page (M) und seine Mannschaft wollen sich nur auf das kommende Spiel gegen den Iran konzentrieren.  Foto: Jonathan Brady/PA Wire/dpa

«Wir wollen, dass sich unsere Spieler auf das Spiel konzentrieren», sagte Page und verwies darauf, dass das Nationalteam verschiedene Kampagnen unterstütze.  

Der Weltverband FIFA hatte das Tragen der «One-Love»-Armbinde in Spielen unter Androhung von Sanktionen untersagt. Die deutsche Nationalmannschaft hat sich daraufhin vor der 1:2-Auftaktniederlage gegen Japan aus Protest dagegen die Hände vor den Mund gehalten. «Natürlich waren wir nicht glücklich über das Verbot», sagte der frühere Real-Madrid-Stürmerstar Bale. 

Der 33-Jährige sprach vor dem zweiten Gruppenspiel am Freitag (13.00 Uhr/ARD und MagentaTV) im Ahmad bin Ali Stadion von Al-Rajjan Bale ebenfalls davon, sich auf den Fußball konzentrieren zu wollen: «Ich bin kein Politiker, ich bin hier, um Fußball zu spielen», sagte er auf weitere Fragen. Der walisische Verbandspräsident Noel Mooney hatte zuvor von «einer furchtbaren Entscheidung» der FIFA gesprochen: Wir sind total wütend darüber.»

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