Winter-Neuzugang Philipp Lambert (hinten) und der VfB Eppingen sind mit zwei Niederlagen aus der Winterpause gestartet.
Foto: Michael Nachreiner
„War die Niederlage vor einer Woche gegen den 1. FC Mühlhausen unglücklich, so war die nun bei der SG Heidelberg-Kirchheim unnötig“, ärgert sich Trainer David Pfeiffer. Denn der VfB Eppingen hatte beim bisherigen Verbandsliga-Tabellensiebten zwar Spielkontrolle, nutzte seine Chancen gegen einen tief stehenden Gegner allerdings nicht und kassierte durch einen Handelfmeter und nach einer Ecke zwei Gegentore. Damit mussten die Kraichgauer nach dem 1:2 gegen Mühlhausen nun ein 0:2 (0:1) in Kirchheim hinnehmen.
VfB Eppingen erarbeitet sich gegen tief stehende SG schnell Spielkontrolle
Dass der Rückstand auf die Tabellenspitze nun weiter angewachsen ist, macht Pfeiffer keine Sorgen. „Das bedeutet erst einmal nichts. Denn wir wollen weiterhin in jeden Spiel bestmöglich performen“, berichtet der VfB-Trainer. Denn auch die direkte Konkurrenz lässt immer wieder Punkte. An diesem Wochenende verloren auch der Winterpausen-Spitzenreiter FV Fortuna Heddesheim gegen den VfR Gommersdorf mit 0:3 und der Vierte GU-Türk. SV Pforzheim gegen den TSV Reichenbach mit 1:2 – beide Teams sind abstiegsbedroht.
Die Eppinger kamen gut in die Partie. Denn schnell stellte sich heraus, dass die Kirchheimer genau so spielten wie erwartet. Sie standen tief und suchten ihr Heil nur in langen Bällen. Dadurch erarbeiteten sich die Gäste schnell Spielkontrolle. Doch nach einer Viertelstunde segelte eine eigentlich ungefährliche Flanke in den VfB-Strafraum. Und statt klar zu klären, entschied Silas Schnabel, den Ball anzunehmen. Doch dabei sprang dem Eppinger Innenverteidiger das Spielgerät an die Hand. Den fälligen Elfmeter verwandelte Sinisa Sprecakovic zum 1:0 (15. Minute).
Führung spielt SG in Karten: Sie steht noch kompakter
Die Führung spielte der SG in die Karten, die sich nun kompakter formierten. Zwar knackten die Eppinger hin und wieder den Defensivverbund der Gastgeber. Doch klare Abschlüsse waren Mangelware. „Wir hatten schon zwei, drei klare Chancen, wo dann der Abschluss nicht entschlossen genug war“, erklärt Pfeiffer.
Schiedsrichter: Vincent Becker (Pforzheim), Ibrahim Awada, David Knoll.
Einer der wenigen Entlastungsangriffe der Kirchheimer führte zu einer Ecke. Die segelte vom Tor weg und landete vor den Füßen von Timo Hartmann, der den Ball volley ins kurze Eck traf (56.). „Wir haben vergessen rauszuschieben. Denn die Ecke war nicht wirklich gefährlich geschlagen“, bemängelt Pfeiffer. „Da geht es einfach darum, Verantwortung zu übernehmen.“
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