VfB Eppingen im Verbandsliga-Duell der Enttäuschten gegen Heddesheim gefordert
Sowohl der VfB Eppingen als auch der FV Fortuna Heddesheim haben seit der Winterpause noch keinen Punkt geholt. Die Fortuna rutschte deshalb von Platz eins auf drei ab, die Kraichgauer dümpeln weiter auf der Fünf umher.

In der HWH-Arena steigt an diesem Samstag (15 Uhr) das Verbandsliga-Duell der Enttäuschten. Weder Gastgeber VfB Eppingen noch der FV Fortuna Heddesheim haben seit der Winterpause Punkte eingefahren. Die Nordbadener aus der Oberrheinischen Tiefebene verloren dabei gegen die beiden Aufsteiger Ziegelhausen-Peterstal (0:2) sowie Gommersdorf (0:3) und rutschten auf Rang drei ab, nachdem sie auf dem Platz an der Sonne überwintert hatten. Die Kraichgauer blieben Fünfter. „Wahrscheinlich ist die Enttäuschung und Bisanz bei der Fortuna noch mal größer als bei uns“, vermutet VfB-Trainer David Pfeiffer. „Zum einen standen sie noch mal besser da als wir. Zum anderen würde es mich wundern, wenn die Heddesheimer nicht die Ambition haben aufzusteigen, wenn man sieht, welche Spieler sie geholt haben und welchen Kader sie haben.“
Für VfB Eppingen ist Fehlstart ins Jahr 2026 Ansporn: Er giert nach dem Dreier
Für die Eppinger ist der Fehlstart ins Jahr 2026 dagegen vielmehr Ansporn. „Die beiden Niederlagen machen gierig, endlich wieder einen Dreier einzufahren. Die Jungs wollen sich belohnen, das merkt man im Training – und das stimmt mich positiv“, berichtet Pfeiffer. Zusätzliche Motivation ziehen die Kraichgauer daraus, dass die Heddesheimer weiterhin in Schlagdistanz zum VfB sind. „Erstes Ziel fürs Wochenende ist, an sie näher heranrücken“, erklärt der Eppinger Coach. „Und im Laufe der Rückrunde können wir sie dann vielleicht noch überholen.“
Denn der Zug nach ganz vorne scheint für die Kraichgauer bereits nach den ersten beiden Spielen nach der Winterpause abgefahren zu sein. Mit 31 Punkten hat der VfB acht Zähler Rückstand auf Spitzenreiter 1. FC Mühlhausen und sechs auf den Tabellenzweiten 1. FC Bruchsal. „Uns war bewusst, dass es schwer wird bei den Gegnern, die auf uns zu Beginn der jeweiligen Halbserien zukommen“, sagt Pfeiffer. „Deshalb möchte ich unsere Situation auch nicht zu negativ sehen.“ Der 1. FC Mühlhausen, gegen den der VfB zum Restart nach der Winterpause „sehr, sehr unglücklich“ (Pfeiffer) mit 1:2 verlor, ist derzeit Tabellenführer. Und beim 0:2 bei der SG-Heidelberg-Kirchheim waren die „ganzen Voraussetzungen in Heidelberg-Kirchheim nicht einfach“, erklärt der Trainer.
Trainer David Pfeiffer sieht Situation nicht sonderlich kritisch
Deshalb wünscht sich Pfeiffer nicht unbedingt den Sommer zurück. Damals stimmten vor allem die Leistungen, oft aber auch die Ergebnisse in den Vorbereitungsspielen nicht. Mit Beginn der Saison war Eppingen aber auf den Punkt da und blieb in den ersten fünf Partien ohne Niederlage. Aktuell ist die Situation gerade umgekehrt. In den Testspielen in der Wintervorbereitung stimmten in der Regel sowohl die Leistungen als auch die Ergebnisse. Doch in den Pflichtspielen haben sich die Kraichgauer dafür noch nicht belohnt. „Ich würde mir Gedanken machen, wenn wir jetzt im Jahr 2026 so Leistungen in den Ligaspielen gebracht hätten wie in den Vorbereitungsspielen im Sommer“, sagt Pfeiffer.
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