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Trainer der Nachwuchs-SGM Öhringen/Michelbach stehen

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Oliver Utz steigt bei Juniorteam als Chefcoach der U17 ein. Die Verantwortlichen würden gerne ein Sichtungstraining anbieten.

Oliver Utz
Foto: Marc Schmerbeck
Oliver Utz Foto: Marc Schmerbeck  Foto: Schmerbeck

Nachdem die meisten Personalien bei der ersten Mannschaft entschieden sind, nehmen nun die Arbeiten im Nachwuchsbereich Fahrt auf. Schließlich soll das EnBW Juniorteam Öhringen/Michelbach nachhaltig aufgestellt sein. Also haben Thorsten Simon und Wolfgang Guja im Hintergrund gearbeitet und das Trainerteam aufgestellt. "Mit Oliver Utz haben wir einen bekannten Namen dazu gewonnen", sagt Guja. Utz wird Cheftrainer der U17 und ihm steht Joachim Rup als Co zur Seite. Utz hat Erfahrungen im Aktiven- und auch Jugendbereich. Er trainierte beispielsweise den TSV Kupferzell und organisiert Jugendcamps.

Alle warten, dass sie wieder auf den Sportplatz dürfen

"Damit haben wir jetzt alle Trainerpositionen von der U19 bis zur U13 besetzt", sagt Guja. "Wir warten jetzt darauf, dass die Inzidenzzahlen runtergehen, damit wir wieder auf den Sportplatz dürfen. Das ist für die jungen ganz wichtig. Und ein Hygienekonzept haben wir ja bereits erstellt." Denn gerne würden die Öhringer und Michelbacher auch ein Sichtungstraining anbieten Für alle Altersklassen, aber insbesondere für die U19. Diese spielt in der Landessstaffel. "Das ist für uns immer eine Herausforderung. Wir hätten da schon gerne noch etwas Verstärkung aus der Umgebung", sagt Guja. Der sein Team aber auch so gut aufgestellt sieht. "Wer leistungsorientiert denkt, den Sprung in die Oberliga nach Hollenbach oder in die Verbandsliga nach Ilshofen auch wegen der Entfernung nicht machen will, kann gerne zu uns kommen", sagt der Sportliche Leiter der TSG. "Wir wollen ihnen Chancen aufzeigen."

Die Entwicklung der Spieler hat Priorität

Und das auch unter der Prämisse, dass der Heimatverein für die Nachwuchsspieler der erste Ansprechpartner ist, wenn es danach für den Sprung ins Landesliga-Team der TSG nicht reicht. "Mit den Brüdern Victor und Johannes Deibert sowie Thomas Traub, haben wir ein gutes Trainerteam und denken, dass es für einen Mittelfeldplatz reichen kann", sagt Guja. "In den anderen U-Mannschaften gilt es in der Bezirksliga erstmal Grundlagen zu schaffen, damit es irgendwann auch mal dort in Richtung Landesstaffel gehen kann.Die Entwicklung der Spieler hat Priorität. Sie soll nicht abreißen." Und schon in den vergangenen beiden Jahren hat die TSG versucht, auch in der Landesliga auf Talente aus der eigenen Jugend zu bauen. "Mit Öhringen und Michelbach haben wir ja zwei Vereine als Abnehmer", sagt Guja.


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Im Aktivenbereich hatten die Öhringer zuletzt noch einen Abgang zu verkraften: Ramazan Kandazoglu. Ihn zieht es als Trainer zum Bezirksligisten TSV Ilshofen II. "Das war ja eigentlich die letzte Personalie, die noch offen war", sagt Guja. "Es ist schade, wir hätten ihn gerne gehalten. Aber es ist natürlich schwierig zu konkurrieren, wenn es jemanden in Richtung Trainer-Tätigkeit zieht."

Ein Ersatz wird nun nicht mit allen Mitteln gesucht. "Wenn sich etwas auftut, das uns weiterhilft, sagen wir nicht nein", erklärt Guja. "Grundsätzlich sind wir da immer offen. Aber es ist nicht so, dass wir noch unbedingt Verstärkungen brauchen." Nun warten die Öhringer mal ab, wann es wieder auf den Platz geht. Die erste Runde im WFV-Pokal ist auf Ende Juli datiert. Die Vorbereitung sollte dementsprechend im Juni starten. Das könnte eng werden.

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