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TSV Pfedelbach setzt auf "die restlichen 13", VfR Gommersdorf will Serie fortführen

TSV Pfedelbach und VfR Gommersdorf starten in Württemberg und Baden nach kurzer Sommerpause in ihren jeweiligen Verbandspokal. Die Vorzeichen dabei sind jedoch äußerst unterschiedlich.

von Nils Buchmann und unserer Redaktion
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Lesezeit 2 Min
Saisonstart im Verbandspokal: TSV Pfedelbach setzt auf "die restlichen 13", VfR Gommersdorf will Serie fortführen
Wollen gemeinsam in die zweite Runde: Die Akteure des VfR Gommersdorf sind zum Auftakt des BFV-Pokals bei Landesligist FC Grünsfeld Favorit.  Foto: Jens Gerner

Die Pause war kurz. Fünf beziehungsweise drei Wochen sind seit den vorerst letzten Pflichtspielen des VfR Gommersdorf und des TSV Pfedelbach erst vergangen. Da blieb wenig Zeit für Pause, Regeneration und Vorbereitung. Nun sind Verbandsligist Gommersdorf und Landesligist Pfedelbach in der ersten Runde ihres jeweiligen Verbandspokals gefordert. Mit unterschiedlichen Vorzeichen.

WFV-Pokal: TSV Pfedelbach - SV Fellbach (Freitag, 19 Uhr)

Die Pfedelbacher empfangen bereits am Abend den klassenhöheren Verbandsligisten SV Fellbach am Kunstrasenplatz an der Weststraße zum Erstrundenspiel im württembergischen Verbandspokal. Als Außenseiter gehen die Gastgeber allerdings nicht nur wegen des Klassenunterschiedes in die Partie: Gleich 13 Spieler werden Michael Blondowski urlaubs- oder verletzungsbedingt fehlen. Doch der TSV-Trainer bleibt positiv: "Wir freuen uns auf das Spiel. Es ist ein guter Test, nach dem wir sehen werden, wo wir aktuell stehen."

Blondowksi hat Vertrauen in sein Team

Was den Trainer optimistisch stimmt? "Die restlichen 13 Spieler", unterstreicht Blondowksi das Vertrauen in seinen Kader. Fellbach, das die Vorsaison im Tabellenmittelfeld beendet hatte, habe eine sehr hohe Qualität, von der man sich sicherlich auch noch das eine oder andere abschauen könnte. "Es muss zwar einiges zusammenkommen, doch ich sehe durchaus die Chance auf ein Weiterkommen", sagt Blondowski. "Im Pokal ist alles möglich - in Pfedelbach besonders." Mit dem Anstoß am Freitagabend möchte der Verein den hohen Temperaturen aus dem Wege gehen und erhofft sich auch den einen oder anderen Zuschauer mehr.

BFV-Pokal: FC Grünsfeld - VfR Gommersdorf (Samstag, 17 Uhr)

Keinen Heimvorteil hat hingegen der VfR Gommersdorf zum Start in die badische Pokalrunde. Auf den Verbandsligisten wartet mit dem FC Grünsfeld ein langjähriger Rivale aus der Landesliga Odenwald. Nach Tabellenplatz zwei in der Hinrunde wurden die Gastgeber in der Aufstiegsrunde Vierter.

In den vergangenen drei Jahren führte der Pokal die beiden Mannschaften zwei Mal zusammen. Das Spiel vor drei Jahren in Gommersdorf gewannen die Platzherren mit 3:0, in der ersten Runde 2021/22 gewannen die Jagsttäler im Grünbachtal mit 4:0. Doch nun werden die Karten auf beiden Seiten neu gemischt: Die Gommersdorfer sind fast neu aufgestellt und auch bei den Grünsfeldern gab es die eine oder andere Veränderung. Unter anderem ist Alexander Albert nach fünf Jahren Oberliga bei der Sport-Union Neckarsulm neuer spielender Co-Trainer bei den Grünsfeldern.

Neuzugänge kommen auf Touren

Der VfR Gommersdorf hat sich in den bisherigen Testspielen relativ gut verkauft. Co-Trainer Fabian Geissler war nach nur sechs Trainingseinheiten zufrieden. Die zweite Woche nach dem Trainingsstart hatte dem einen oder anderen Neu-Gommersdorfer einen merklichen Schub in Tempo und Zweikampfverhalten nach vorne verliehen.

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