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Es ist fünf vor zwölf bei den Sportfreunden

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Wenn die Sportfreunde Dorfmerkingen am Samstag ihr letztes Vorrundenspiel der Saison beim Tabellennachbarn FC Donzdorf bestreiten schlägt die Stunde der Wahrheit. Denn nur wenn sich die Sportfreunde einen Sieg erkämpfen können, leuchtet eine kleine Flamme Hoffnung auf den Klassenerhalt über die Winterpause.

Nach der Niederlage vom vergangenen Spieltag gegen Bissingen stecken die Sportfreunde jetzt tief im Abstiegssumpf und müssen sicher auch auf einem Abstiegsplatz überwintern. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt - und vor allem dann, wenn man gegen Donzdorf sogar noch einen Tabellenplatz vorrücken kann.

Der Aufsteiger FC Donzdorf hatte sich vor der Saison wie die Sportfreunde den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt. Der erste der bei diesem Vorhaben aber die Segel strich war Trainer Giuseppe Forzano, er wurde am fünften Spieltag von Rückkehrer Andi Strehle abgelöst. Das größte Problem der Donzdorfer stellt der Sturm dar, nur zehn Treffer, die von neun Spielern erzielt wurden, bereiten den Verantwortlichen des FCD Kopfzerbrechen. Dennoch stellt der FC Donzdorf eine nicht zu unterschätzende Mannschaft. Drei Siege und zwei Unentschieden wurden mit großem, kämpferischem Einsatz geholt und Donzdorf macht sich deshalb wie auch die Sportfreunde noch berechtigte Hoffnung auf den Klassenerhalt.

Doch am Samstag schlägt die Stunde der Wahrheit. Wer das Spiel in Donzdorf verliert darf zumindest vorläufig die Hoffnung auf den Klassenerhalt begraben, eine Punkteteilung bringt keinen der Kotrahenten weiter.

Bei den Sportfreunden wurden die Niederlagen der ersten Spiele der Saison oft auf die Unerfahrenheit zahlreicher junger Spieler, die in das Team integriert werden mussten und die raue Luft der Verbandsliga nicht gewohnt waren, geschoben. Doch das zählt nicht mehr. Spieler wie Jonas Eckardt, Tobias Ex, Phillip Klein oder Etienne Reis sind in der Verbandsliga angekommen, sie haben alle gezeigt, dass sie in der Lage sind jedem Gegner Paroli zu bieten. Sie sollten jetzt aber auch den Mut haben es der Liga auch zu zeigen.

Von den erfahrenen Spielern der Sportfreunde muss jetzt ebenfalls mehr gefordert werden. Didi hatte genügend Zeit um sich nach seiner langen Verletzungspause wieder an das alte Leistungsniveau heranzuarbeiten, jetzt wird es Zeit, dass er seine Aufgaben erfüllt und Tore schießt. Sven Trouerbach hat bereits neun Tore erzielt und ist bester Torjäger der Liga, doch auch er muss wissen, dass er noch immer zu viele Torchancen versiebt und er darf sich nicht an der Torjägerspitze ausruhen. Thorsten Möhl, Markus Dietterle und Olaf Saur führen die Mannschaft, sie müssen erreichen, dass endlich ein Ruck durch die Mannschaft geht. Viele glauben, dass Olaf Saur seit längerem keine gelbe Karte wegen maulen mehr bekam weil er den Zug schon abfahren sieht. Dem ist aber sicher nicht so, Olaf Saur weis, dass er als Kapitän der Mannschaft die Aufgabe hat auf dem Platz die letzten paar Prozent aus seiner Mannschaft herauszufordern. Der Motor Olaf Saur steht immer unter Vollgas, die Mannschaft muss das übernehmen.   

In der Mannschaft der Sportfreunde herrscht ein toller Teamgeist und diese Mannschaft wird mit den Fans im Rücken am Samstag alles geben um an Donzdorf vorbeiziehen zu können. Thomas Weber

 

Das Aufgebot:

Krusche, Jungwirth, Ilg, Saur, Trouerbach, Dietterle, Möhl, Mai, Colletti, Eckardt J., Klein, Ex, Waldmann, Reis, Wick, Kartal, Didi.          

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