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FSV Hollenbach ist am Samstag der Premieren-Gast in Mutschelbach

FSV spielt im Aufsteiger-Duell beim badischen Neu-Oberligisten ATSV Mutschelbach. Hollenbach noch nicht in Bestbesetzung.

Marc Schmerbeck
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FSV Hollenbach ist am Samstag der Premieren-Gast in Mutschelbach
M. Kleinschrodt Foto: Schmerbeck  Foto: Schmerbeck, Marc

Nur zu gerne hätte Jann Baust beim Saison-Auftakt des FSV Hollenbach mitgewirkt. Jetzt bleibt dem offensiven Neuzugang nach einer Verletzung nur die Zuschauerrolle, wenn am Samstag um 15.30 Uhr für den Hohenloher Aufsteiger die Oberliga-Saison beim ATSV Mutschelbach beginnt. Gegen die Nordbadener spielte Baust in der vergangenen Saison noch mit dem VfR Gommersdorf in der Verbandsliga. "Ich hoffe auf alle Fälle, dass wir gegen die gewinnen. Die haben in der vergangenen Saison ihr Bier selbst mit nach Gommersdorf gebracht. Das geht gar nicht", sagt Baust zur Partie in Mutschelbach. "Spielerisch waren die schon stark. Aber ich denke, dass wir mehr Qualität haben."

Mutschelbach seit zehn Jahren in der Erfolgsspur

Allerdings haben die Mutschelbacher im Vergleich zur vergangenen Saison nochmal nachgelegt. Allen voran mit Christopher Batke, der in Pirmasens und beim KSC schon Regional- und Oberliga--Erfahrung sammelte. Aber auch Robin Mörmann (SV Linx) kennt die Spielklasse. Und mit Moritz Weißer (FC Astoria Walldorf II), Jonas Schleich (U19 KSC) stießen junge Talente zum ATSV, der sich auf seine erste Oberliga-Saison freut. "Seit 10 Jahren musste man beim ATSV als Trainer eigentlich immer jedes Spiel gewinnen, jetzt haben wir ein Level erreicht, bei dem man als Außenseiter in die Spiele gehen kann, völlig ohne Druck. Wir werden alles für den Klassenerhalt geben", meint Dietmar Blicker, der zusammen mit Marco Kratzer ein Cheftrainer-Duo bildet. "Jetzt freuen wir uns über die Rolle als Außenseiter in der Oberliga und natürlich auf dieses Abenteuer. "Wir werden das erste Oberligaspiel mit richtig guter Laune und einer riesengroßen Portion Motivation angehen." Und zum Gegner Hollenbach sagt er: "Hollenbach ist natürlich ein maximal unangenehmer Gegner für das erste Saisonspiel, weil auch sie einen klasse Teamspirit und eine Aufstiegseuphorie besitzen. Wir sind jedoch vorbereitet und werden unser Bestes versuchen."

Martin Kleinschrodt freut sich auf interessanten Schlagabtausch

FSV-Trainer Martin Kleinschrodt hat durchaus Respekt vor dem Mitaufsteiger, der absolut souverän aufgestiegen sei. 15 Punkte mehr als der Tabellenzweite SV Spielberg hatte Mutschelbach am Saisonende. "Das ist eine Mannschaft, die im Grunde Oberliga-Niveau und mit Malsam, Wenzel, Stoll, Heck, Frank und nun Batke auch Spieler hat, die Oberliga- oder gar Regionalliga-Erfahrung haben", sagt Kleinschrodt. "Wir stellen uns auf einen interessanten Schlagabtausch ein und wollen dagegen halten. Es wird auch darauf ankommen, wer den Sieg mehr will, wer das Glück oder das Momentum auf seiner Seite hat."

Hollenbach kann befreit aufspielen

Die Hollenbacher sind durch die beiden Pokalsiege etwas besser in Tritt gekommen, sind aber noch nicht so weit, wie es der Trainer gerne hätte. "Mal schauen, zu was es gegen Mutschelbach reicht. Für einige unserer jungen Spieler ist es ja das erste Spiel in der Oberliga, da wird auch etwas Nervosität dabei sein", sagt Kleinschrodt. "Aber wir können befreit aufspielen, wir haben nicht den Druck aufzusteigen. Wir wollen es jeder Mannschaft schwer machen, aber auch unser Ding durchziehen - immer mit Bedacht."

Allerdings fallen die beiden Neuzugänge Baust und Daniel Schmelzle ebenso aus wie Timo Pöthe und Julian Wild, die verletzt waren und noch Zeit brauchen.

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