Daniel Alankus verlässt den Dimbach, Heiko Höra kommt
Nach nur einem Jahr hört Daniel Alankus als Spielertrainer beim SV Dimbach auf. Heiko Höra wird sein Nachfolger. In der A1 geht es für drei Teams noch darum, den Abstiegs-Relegationsplatz zu vermeiden.

Nach dem angekündigten Wechsel von Spielertrainer Daniel Alankus zum Unterländer Bezirksligisten FV Wüstenrot, ist der SV Dimbach bei der Suche nach einem Nachfolger relativ schnell fündig geworden. Der im Bezirk Hohenlohe nicht ganz unbekannte Heiko Höra wird ab Juli die sportlichen Geschicke beim diesjährigen Tabellendritten der Kreisliga A1 in die Hand nehmen.
Höra war bereits mehrere Jahre in Neuenstein verantwortlicher Trainer und führte das Team damals, vor rund zehn Jahren, in die Relegation zur Bezirksliga. "Wir haben mit Heiko Höra einen kompetenten Trainer gefunden, der das Team mit seiner 30-jährigen Erfahrung aus den Jugendbereichen von Rostock, Stuttgarter Kickers und Heilbronn sowie verschiedenen aktiven Stationen im Unterland und Hohenlohe weiterentwickeln kann", sagt Dimbachs Abteilungsleiter Daniel Wölffer.
Dimbach will auch nächste Saison vorne mitspielen
Es kann davon ausgegangen werden, dass der diesjährige Tabellendritte in der kommenden Runde versuchen wird den Aufstieg in die Bezirksliga in Angriff zu nehmen. Auch der eine oder andere mögliche interessante Neuzugang spricht sicher dafür.
Vom B2-Ligisten TG Forchtenberg kommt Torhüter Nicolaos Drossas, von der TSG Öhringen Sevdaim Segashi. Gespräche mit weiteren Spielern laufen. "Das Ziel ist vorne mitzuspielen", sagt Höra. "Ein Aufstieg ist nicht planbar." Letztendlich überzeugte ihn die Tatsache, dass das Dimbacher Team sehr spielstark ist.
"Ich habe beim Zuschauen aber auch das 6:1 gegen Gaildorf und das 5:0 gegen Ingelfingen erwischt", sagt Höra. Den Kontakt nahmen einige Spieler auf, die ihn noch von seiner Zeit in Neuenstein kannten. Höra nahm sich eine Bedenkzeit und sagte schließlich "ja".
Die Absteiger stehen fest, aber wer muss in die Relegation?
Mit dem SC Bibersfeld und dem TSV Untersteinbach stehen in der Kreisliga A1 die beiden Absteiger fest. Mit Bretzfeld/Rappach (27 Punkte), dem TSV Pfedelbach II (25) und dem FV Künzelsau (24) geht es noch für drei Teams darum, den voraussichtlichen Relegationsplatz zu vermeiden.
So kommt es am letzten Spieltag zu einem Fernduell der drei Teams. Der FV Künzelsau empfängt die launische Spielgemeinschaft aus Schwäbisch Hall, gegen die es allerdings am letzten Vorrunden-Spieltag eine böse 1:9-Klatsche gab. Pfedelbach II fährt zum TSV Ingelfingen und Bretzfeld/Verrenberg zum Tabellenzweiten Gaildorf. Es wird wohl die letzte Partie der Spielgemeinschaft aus Bretzfeld und Verrenberg sein. Nächste Saison will zumindest Verrenberg wieder eigenständig an den Start gehen.
Künzelsau hofft noch auf den direkten Klassenerhalt
"Wir würden gerne ohne Relegation in der Klasse bleiben. Wir müssen darauf hoffen, dass die Ergebnisse passen", sagte Künzelsaus Trainer Stefan Koch. "Wir haben es gegen Schwäbisch Hall schwer, aber wir versuchen die drei Punkte zu holen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Die Rückrunde war eigentlich ordentlich für uns. Zwei drei Spiele waren dabei, wo wir den einen oder anderen Punkt hergeschenkt haben, wie zum Beispiel gegen Pfedelbach oder auch zuletzt gegen Bibersfeld, sonst hätten wir vielleicht das Thema schon früher in trockenen Tüchern gehabt und den Nichtabstieg."
Wie der sportliche Leiter Fritz Zott stieß er im Winter zum FVK. Seitdem wurden 19 Punkte geholt. Fünf waren es nur nach der Vorrunde. "Ich muss sagen, wir haben mit Jan Conrad noch einen sehr guten Spieler dazu bekommen und die Truppe hat mitgezogen", sagte Koch.
"Also man hat gesehen, dass Potenzial da ist. Für die neue Runde haben wir uns dann vorgenommen, je nachdem wo wir spielen, aber wir sind positiv und hoffen wir bleiben in der A-Klasse, dass wir da von Anfang an Gas geben und hoffentlich einmal nichts mit dem Abstieg zu tun haben." Dass die Mannschaft konkurrenzfähig ist, hat sie jedenfalls in der Rückrunde bewiesen.
"Es könnte besser aussehen, aber wir sind insgesamt zufrieden", sagt Fritz Zott. So richtig zufrieden wird er aber erst sein, wenn sein Team den Klassenerhalt geschafft haben sollte.
Marc Schmerbeck/red
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