VfB Stuttgart gibt Gastspiel in Hollenbach

Fußball  Bundesligist VfB Stuttgart spielt am 6. Juli in der Jako Arena und holt das Gastspiel anlässlich des 50. Geburtstags des FSV Hollenbach nach. An diesem Samstag spielt der FSV gegen Drittligist Würzburger Kickers.

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Trainer Pellegrino Matarazzo wird mit dem VfB Stuttgart zu Gast in der Hollenbacher Jako Arena sein.

Foto: dpa

Es hätte das Spiel zum 50. Geburtstag des Vereins werden sollen. Im vergangenen Jahr. Doch die Corona-Pandemie verhinderte das Gastspiel des VfB Stuttgart beim FSV Hollenbach. Nun wird es nachgeholt, am Dienstag, 6. Juli, um 18 Uhr in der Jako Arena. Die Verantwortlichen von Verein und der Ausrüsterfirma hatten sich die Entscheidung, das Spiel auszutragen nicht einfach gemacht.

"Als wir erfahren haben, dass nach den momentanen Inzidenzwerten 750 Zuschauer zugelassen sind, haben wir beschlossen, es zu machen", sagt Christoph Rohmer, Jako-Marketingleiter und Mittelfeldspieler des FSV. "Wir werden jetzt mit aller Sorgfalt das Spiel vorbereiten."

Der VfB ist zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren außerhalb der Bundesliga-Bubble unterwegs

So hat sich unter anderem das VfB-Mobil sowie Maskottchen Fritzle angekündigt. "Es soll auch von VfB-Seite zu einem Event werden", sagt Rohmer. "Es ist das erste Mal, dass sie nach eineinhalb Jahren wieder außerhalb der Bundesliga-Bubble spielen. Der Verein kann es kaum erwarten, mal wieder so ein Event zu machen."

Mit welchem Kader der VfB nach Hollenbach kommt, ist noch nicht zu 100 Prozent klar. Es hängt auch etwas davon ab, wie weit unter anderem die EM-Teilnehmer wie der Österreicher Sasa Kalajdzic kommen. "Es wird aber in jedem Fall eine Mannschaft sein, die man aus der Bundesliga kennt", sagt Rohmer. Gegner wird das FSV-Verbandsligateam sein, das seit 13. Juni wieder trainiert und am Samstag 15 Uhr in Unterbalbach sein erstes Testspiel absolviert. Gegner ist der Drittligist Würzburger Kickers.

Das Testspiel gegen die Würzburger Kickers steigt in Unterbalbach

VfB Stuttgart gibt Gastspiel in Hollenbach

Die Partie ist ein Bonus für das Team von Martin Kleinschrodt.

Foto Marc Schmerbeck

"Das hat sich relativ kurzfristig ergeben. Deshalb haben wir auch unseren Trainingsplan nochmal angepasst und etwas früher angefangen", sagt Rohmer. "Aber Würzburg war es wichtig und auch Unterbalbach war happy, das Spiel ausrichten zu dürfen. Dort hatten die Würzburger ihr Trainingslager und arrangierten währenddessen ein Testspiel. "Natürlich ist es auch für uns schön", sagt Rohmer.

Das dritte Hollenbacher Projekt vor dem Saisonstart ist dann der Jako-Cup im Juli. Mittlerweile haben 24 Mannschaften für die Qualifikationsturniere (10./11. Juli) gemeldet. Davon wird es nun vier geben und zwar eines in Mulfingen, Assamstadt, Niederstetten und Dünsbach. Die vier Sieger spielen eine Woche später im Finale gegen die gesetzten Teams Gastgeber FSV Hollenbach, Neckarsulmer Sport-Union, TSV Crailsheim und VfR Gommersdorf.

Alle Eventualitäten müssen berücksichtigt werden

"Auch da dürften wir im Moment bis zu 750 Zuschauer plus Helfer, plus Kinder zulassen", sagt Rohmer. "Aber das ist alles unter dem Vorbehalt der Entwicklung der Inzidenz. Steigt diese auf über 35, reduziert sich die Zahl auf 500, ist die Inzidenz höher als 50, dürfen nur noch 250 Zuschauer ins Stadion und sollte es auf über 100 gehen, greift die Notbremse und Sport ist generell nicht mehr erlaubt.

Es müssen also alle möglichen Eventualitäten bedacht werden. "Trotzdem ist ist die Vorfreude groß", sagt Rohmer. "Gerade auch bei dem Wetter. Wir sind da guter Dinge." Und dass die Sportler wieder nach der Rückkehr auf den Platz lechzen, belegt, dass das Teilnehmerfeld nach kurzer Zeit so voll war, dass von drei geplanten Qualifikationsturnieren auf vier aufgestockt wurde.

Deshalb rechnen die Veranstalter auch mit großem Zuspruch für das Stuttgarter Gastspiel. Die Ticketvergabe wird im Vorverkauf geregelt. Eine Tageskasse soll es, Stand jetzt, nicht geben.

Die Teilnehmer beim Jako-Cup

Fürs Finale gesetzt: Neckarsulmer Sport-Union, FSV Hollenbach, VfR Gommersdorf, TSV Crailsheim.

Qualifikationsturniere:

In Assamstadt: TSV Assamstadt, SGM Markelsheim/Elpersheim, TSV Oberwittstadt, TSV Rosenberg, Spvgg Sindolsheim, SV Osterburken.

In Mulfingen: SV Mulfingen, TSV Neuenstein, SV Sindelbachtal, SC Amrichshausen, TSV Dörzbach/Klepsau, SV Berlichingen/Jagsthausen.

In Niederstetten: TSV Niederstetten, SV Wachbach, FC Creglingen, SV Harthausen, 1. FC Igersheim, SV Königshofen.

In Dünsbach: TSV Dünsbach, BC Marktlustenau, SV Gailenkirchen, TSG Kirchberg/Jagst, TSV Blaufelden, FC Billingsbach.

 

Marc Schmerbeck

Marc Schmerbeck

Autor

Marc Schmerbeck ist seit 2009 zuständig für den Sport in Hohenlohe. Als Heilbronner geht sein Blick aber auch über jegliche Grenzen hinweg.

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