So verbringen die Bundesliga-Profis ihren Urlaub

Fußball  Der Strandgänger, der Pool-Boy und der Heimatverbundende: Eine kleine Typologie der kickenden Millionäre in Corona-Urlaubszeiten.

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Auch im Urlaub lässt sich Corona nur bedingt entfliehen. Die Bundesliga-Profis haben von ihren Vereinen ein Papier der DFL mit einigen Verhaltens-Hinweisen erhalten. Mit "11 Freunde für den Sommerurlaub" ist das Ganze überschrieben. Darin wird ein Mund-Nasenschutz für den Flughafen empfohlen. Wer es sich wie beispielsweise David Alaba oder Ermin Bicakcic leisten kann, der fliegt im Privatjet. Wer ist derzeit wo? Eine kleine Typologie des urlaubenden Bundesligaprofis.

Strand ist eher out

Hoch zu Ross: Hoffenheims Diadie Samassekou unterwegs am Strand. Foto: Instagram/diadie_samassekou

Sportlich, sportlich. Auf einem Schimmel reitet der Hoffenheimer Rekordeinkauf den Strand in Abidjan entlang. Ist das an der Elfenbeinküste etwa so Brauch? "Wer hat gesagt, dass ich das nicht machen kann?", schreibt Diadie Samassekou unter sein kurzes Video bei Instagram. Sein TSG-Teamkollege Kostas Stafylidis klammert sich unterdessen auf seinem Foto-Urlaubsgruß nicht an ein Pferd, sondern an einen Sonnenschirm. Strand ist aber bei den Bundesliga-Kollegen eher out, dort ist man eben nicht allein.

Was in der Winterpause Dubai, das scheint in der Sommerpause Mykonos zu sein. Die halbe Liga weilt derzeit offensichtlich auf der 86 Quadratkilometer großen Insel im Ägäischen Meer. Der Trend geht in diesem Sommer stark zu einem eigenen Pool, dahinter ist dann auf den Foto-Urlaubsgrüßen das Meer zu sehen. Am besten einer dieser Infinity-Pools, bei denen man den Eindruck hat, das Wasser verschwindet im Nichts. Die kommen fotomäßig am allerbesten rüber.

Philipp Förster vor filmreifer Kulisse

Philipp Förster vom VfB Stuttgart posiert so vor filmreifer Kulisse. Der Ex-Hoffenheimer Nadiem Amiri gehört übrigens zu Försters Reisegesellschaft. Hoffenheims Ermin Bicakcic planscht unterdessen ebenfalls auf Mykonos mit Einhorn-Schwimmreifen. Sein Teamkollege Philipp Pentke kommentiert sofort: "Uuuuuhhh Bademeister". Der Leverkusener Karim Bellarabi ist ebenfalls derzeit auf Mykonos. Auch Frankfurts Torwart Kevin Trapp hat es für seinen 30. Geburtstag auf die Griechen-Insel verschlagen. Torwart-Kollege Gregor Kobel gibt sich derweil als Streber, denn der Stuttgarter-Aufstiegskeeper malträtiert auf Mykonos bereits schon wieder Boxsäcke.

So verbringen die Bundesliga-Profis ihren Urlaub

Ermin Bicakcic (TSG Hoffenheim) mit Einhorn im Pool auf Mykonos. Foto: Instagramm/bico3

Der König aller Heimatverbundenen heißt natürlich Thomas Müller vom FC Bayern. Mit Ex-Kollege Philipp Lahm ging es auf den Golfplatz. Zu einem sportlichen Duell mit den Rennrodlern Tobias Arlt und Tobias Wendl. "Knapp gewonnen", ließ Lahm sein 4,1 Millionen Fans bei Instagram wissen. Hoffenheims Florian Grillitsch teilte Foto-Aufnahmen aus der Heimat in Österreich, natürlich sind die Berge zu sehen. In luftige Höhen hat es auch Stuttgarts Wataru Endo verschlagen. Der Japaner ist in die Schweiz gefahren, war auf dem Pilatus unweit von Luzern.

Geburtstagsfeier zu Hause in Argentinien

Der Argentinier Nico Gonzalez vom VfB Stuttgart schaute sich mit Landsmann Leo Balerdi, der beim BVB unter Vertrag steht, Paris an. VfB-Kollege Matteo Klimowicz, ebenfalls Argentinier, feierte am Montag daheim seinen 20. Geburtstag. Papa Diego (einst beim BVB) wurde am selben Tag 46. Stuttgarts Daniel Didavi verbringt unterdessen Zeit mit seinen Freunden in der Heimat in Nürtingen. Freiburgs Nils Petersen ließ sich bei einer Fahrradtour durch Berlin ablichten.

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Nils Petersen vom SC Freiburg radelt durch die Bundeshauptstadt Berlin. Foto: Instagram/nils_petersen18

Andrej Kramaric (TSG Hoffenheim) besuchte diese Woche seinen Ex-Club NK Rijeka und ließ sich dort im Stadion beim 2:0 gegen Dinamo Zagreb feiern. Sein bisheriger Teamkollege Sebastian Rudy ist unterdessen als Wanderer in den Bergen unterwegs gewesen. Mit dem zweijährigen Sohnemann David auf dem Rücken in einer Kraxe gilt das bestimmt schon als Fitnesseinheit.

 

Florian Huber

Florian Huber

Autor

Florian Huber ist seit 2007 bei der Heilbronner Stimme. Als Sportredakteur ist er seitdem unter anderem zuständig für Fußball. Auf Sportplätzen der Region und in den großen Stadien der Republik. 

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