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Rutter gehört die Hoffenheimer Zukunft, die Gegenwart den Top-Duellen

Das französische Top-Talent Georginio Rutter verlängert seinen Kontrakt vorzeitig um ein Jahr bis 2026. Bei Union Berlin startet die TSG Hoffenheim in eine Woche mit drei Top-Spielen.

Florian Huber
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Rutter gehört die Hoffenheimer Zukunft, die Gegenwart den Top-Duellen
Mit viel Köpfchen und Talent: Hoffenheims Georginio Rutter (links) im Duell mit den Augsburgern Felix Uduokhai und Jan Moravek. Foto: dpa

Und weiter geht es mit den Zukunftsplanungen bei der TSG 1899 Hoffenheim: Nachwuchsstar Georginio Rutter hat seinen ursprünglich bis 2025 laufenden Vertrag vorzeitig verlängert. Wie bei jungen Talenten nach dem Durchbruch üblich, dürfte die Verlängerung um ein Jahr mit einer Gehaltserhöhung verbunden sein. Sportdirektor Alexander Rosen spricht von einer "atemberaubenden Entwicklung" des 19-jährigen Franzosen, der vor einem Jahr für 750 000 Euro von Stade Rennes in den Kraichgau wechselte.

Rutter könnte der TSG mal richtig viel Geld bringen

Obwohl die Konkurrenz in der Hoffenheimer Offensive in dieser Spielzeit wohl so groß ist wie nie zuvor, stand der flinke U-20-Nationalspieler in allen Bundesliga-Spielen auf dem Feld, erzielte dabei vier Tore und steuerte vier Vorlagen bei. "Für Spieler wie mich ist ein Club wie Hoffenheim perfekt", sagt der Lockenkopf. Aber auch umgekehrt passt das. Schließlich ist davon auszugehen, dass Rutter dem Kraichgauclub irgendwann einmal viel Geld einbringt. Die TSG entwickelt Talente und Marktwerte, der von Rutter liegt nun schon bei acht Millionen Euro.

Mitunter erinnert er in seiner leichtfüßigen Art an den Brasilianer Roberto Firmino, der Hoffenheim 2015 für mehr als 40 Millionen Euro gen Liverpool verließ. Beide Profis lassen sich übrigens von der Beratungsagentur Rogon betreuen.

Drei Spiele als Tüv, ob man zurecht zu den Top-Teams zählt

Rutter gehört die Zukunft, die Gegenwart ist geprägt von gleich drei Top-sieben-Duellen innerhalb von sieben Tagen. Hoffenheim (31 Punkte) gastiert an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim Siebten Union Berlin, am Mittwoch (20.30 Uhr)geht es in einem K.-o.-Duell in Sinsheim gegen den SC Freiburg um den Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale, ehe dann auch noch Borussia Dortmund kommt.

Eine Woche als Hoffenheimer Tüv, ob man berechtigterweise auf einem Champions-League-Rang steht? "Es ist eine wichtige Woche, insbesondere aufgrund der Gegner die wir haben", sagt Sebastian Hoeneß: "Das sind doch genau die Spiele, auf die wir Bock haben. Das sind Topspiele, weil wir in einer Topposition sind."

Union glänzt mit Heimstärke

In Berlin wartet eine knifflige Aufgabe gegen ein heimstarkes Team. Auch Sebastian Hoeneß weiß um "die unglaubliche Statistik von 25 Heimspielen und nur einer Niederlage gegen die Bayern", wie er betont. Die Köpenicker sind defensivstark. Daran dürfte auch der Abgang von Marvin Friedrich nichts ändern, der diese Woche zu Borussia Mönchengladbach gewechselt ist. "Eine sehr disziplinierte Mannschaft auf allen Positionen", sagt Sebastian Hoeneß über den Hauptstadtclub. Das Lob retourniert sein Berliner Kollege Urs Fischer umgehend: "Hoffenheim ist eine Mannschaft, die es im Moment sehr gut macht", sagt der Union-Trainer: "Es wird eine schwierige Aufgabe."

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