Neckarsulmer Fußballer erwarten SV Oberachern

Fußball  Mittwochspieltag in der Oberliga. Sport-Union erwartet den Tabellendreizehnten - und den vierten Heimsieg in Serie.

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Der Neckarsulmer Trainer Marcel Busch (Mitte) hat einige Dinge mit seinen Spielern besprochen, die in Nöttingen falsch gemacht wurden und erwartet nun gegen den SV Oberachern eine Steigerung.

Foto: Andreas Veigel

Noch einmal in diesem Kalenderjahr muss die Neckarsulmer Sport-Union unter der Woche antreten, sofern Corona nicht noch für die ein oder andere Spielverlegung sorgt. An diesem Mittwoch (18.30 Uhr) gastiert der SV Oberachern auf dem Pichterich. Es ist erst Mitte September, doch die Begegnung gegen den Tabellendreizehnten ist bereits das achte Punktspiel für Neckarsulm in dieser Saison, plus zwei Partien im Verbandspokal.

Durch die 1:2-Niederlage am vergangenen Freitag beim FC Nöttingen ist die Sport-Union die Tabellenführung wieder los und auf Platz vier abgerutscht, zwei Punkte hinter der auf Platz eins zurückgekehrten TSG Backnang. Um nicht weiter ins Mittelfeld des Tableaus durchgereicht zu werden - auf Rang acht beträgt der Vorsprung lediglich drei Zähler - sollte gegen Oberachern unbedingt gewonnen werden. Auch, um mit kräftig Rückenwind zum schweren Auswärtsspiel beim Titelaspiranten SV Stuttgarter Kickers am Samstag (18 Uhr) zu fahren.

Trainer Marcel Busch: Ein Sieg wäre gut für den Kopf

"Ein Sieg gegen Oberachern würde uns natürlich gut tun. Es ist auch unsere klare Marschroute, dieses Spiel zu gewinnen. Ob es dann auch so kommt, wird man sehen", sagt der Neckarsulmer Trainer Marcel Busch. "Wir sind ja richtig gut dabei, müssen jetzt halt wieder punkten. Ein Sieg wäre wichtig für den Kopf, für das Selbstvertrauen und tabellarisch tun drei Punkte immer gut."

Die ersten drei Heimspiele in dieser Saison hat die Sport-Union gewonnen, diese Serie soll ausgebaut werden. Doch in der Oberliga gibt es keine Laufkundschaft, die kurz vorbeischaut, um die Punkte abzugeben. Oberachern hat zuletzt verdient 3:1 gegen den abwehrstarken 1. FC Rielasingen-Arlen gewonnen, der zuvor in fünf Partien nur zwei Gegentreffer erhalten hatte. Allein schon dieses Ergebnis ist Warnung genug.

Vieles besser machen, heißt die Devise

"Oberachern hat eine richtig gute Mannschaft, die man in keinster Weise unterschätzen darf und die nicht mal im Ansatz nur ein Punkteliferant ist", weiß Busch. "Da müssen wir schon an unsere Maximal-Leistung gehen." Vieles besser machen, heißt die Devise. Gegen Oberachern muss einiges anders laufen. Vor allem in den "Aktionen mit Ball", besteht für Busch Verbesserungspotential in Bezug auf eine konsequentere Spielweise. "Darauf legen wir jetzt unser Hauptaugenmerk. Hätten wir das in Nöttingen besser umgesetzt, wären wir zu Riesentorchancen gekommen, so wurden diese aber im Keim erstickt."

Und genau das wurde am Montagabend in einer Videoanalyse angesprochen. "In Nöttingen wurden ein paar Dinge falsch gemacht. Unter anderem haben wir unsere guten Umschaltaktionen unsauber ausgespielt", analysiert Busch. "Und dann konnten wir uns nach dem 1:1 nicht mehr befreien, da Nöttingen physisch in dem Moment einfach stärker und auch präsenter war und wir nicht mehr dagegenhalten konnten."

Fragezeichen hinter Maxi Gebert

Personell werden an diesem Mittwoch die weiterhin verletzten Jan Stascak, Leon Rasic, Domenico Botta und Marius Klotz fehlen. Ein Fragezeichen steht hinter einem Einsatz von Maxi Gebert. Niklas Peranitsch ist krank.


Alexander Bertok

Alexander Bertok

Autor

Alexander Bertok arbeitet seit 1980 bei der Heilbronner Stimme, ab 1996 in der Sportredaktion.

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