Gommersdorf spielt beim Tabellennachbarn

Fußball  Der Fußball-Verbandsligist VfR Gommersdorf reist am Sonntag zum FC Germania Friedrichstal. Beide Teams rangieren derzeit im Mittelfeld der Tabelle.

Von Eugen Bartl
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Der Gommersdorfer Alex Weippert (links) hofft in Friedrichstal auf ein positives Ergebnis. Er selbst ist allerdings etwas angeschlagen.

Foto: Jens Gerner

An diesem Sonntag (Spielbeginn 14 Uhr) reist der VfR Gommersdorf zu einem weiteren Tabellennachbar. Mit elf Punkten und mit einer ausgeglichenen Bilanz (3S-2U-3N) bei einem Torverhältnis von 11:16 steht der FC Germania Friedrichstal auf dem 10. Tabellenplatz. Die Jagsttäler rangieren dank der mehr erzielten Tore (13:18) auf dem neunten Rang.

Nach dem 3:3 vergangenen Sonntag gegen den FC Olympia Kirrlach war der einhellige Tenor unter den VfR-Fans: "Die Mannschaft hat nach dem Rückstand Moral gezeigt und nicht aufgegeben." Anders funktionieren auch die Auftritte der Gommersdorfer in der Verbandsliga nicht. VfR-Trainer Peter Hogen sagt: "Wir müssen immer 100 Prozent geben. Jeder muss bis an seine Leistungsgrenze gehen, egal gegen wen." Mit diesem Motto und klarer Vorgabe im Gepäck treten die Gommersdorfer nun im Stutenseer Stadtteil Friedrichstal an.

Leicht veränderte Startelf

Nachdem wegen Urlaub Spielführer Fabian Geissler und wegen Verletzung Uwe Walter letzten Sonntag gegen den FC Kirrlach fehlten und Patrick Mütsch, Alex Weippert und Fabian Schuler wieder zurückkehrten, schickte Peter Hogen eine leicht veränderte Startelf gegenüber dem Spieltag davor aufs Feld. Die Gommersdorfer präsentierten sich trotz der Änderungen als Einheit.

Die Hogen-Truppe hatte sich nach dem 1:3-Rückstand kurz nach der Halbzeit zurück gekämpft und den Ausgleich geschafft. Erst in den Schlussminuten kamen die Kirrlacher wieder in die Gänge und hatten mit zwei Aluminiumtreffern Pech.

Gegner war am vergangenen Spieltag bitter enttäuscht

Bitter enttäuscht waren die Friedrichstaler nach der 1:5-Pleite beim VfB Eppingen letzten Samstag. "Es war kaum ein Akteur in Normalform. Ferner ließ das Zweikampfverhalten zu wünschen übrig, es gab viele unnötige Fehlpässe und in der Abwehr leistete man sich zum Teil haarsträubende Fehler. Zudem war der FC-Angriff so gut wie abgemeldet", ließ die Presseabteilung des FC ihrem Frust freien Lauf.

Beim FC Germania setzt man nun auf Trainer Hicham Ouaki, der die Mannschaft bis zum Spiel gegen Gommersdorf wieder aufrichten soll. Vor der Niederlage in Eppingen hatten die Germanen drei Siege in Folge eingefahren. Die Erfolge gegen den SV Langensteinbach mit 2:1, beim FV Kirchfeld ein 3:1 und gegen die SpVgg Durlach-Aue ein 2:0 hievten die Friedrichstaler von einem zwischenzeitlichen Abstiegsrang auf Platz zehn.

Die Siege gegen die drei Letzten der Tabelle waren enorm wichtig für die FCler. Zur neuen Saison gab es beim Ex-Oberligisten einen großen Umbruch. Den zehn Abgängen stehen 13 Neuzugänge gegenüber. In solchen Fällen kann es dauern bis die Mannschaft zu einer geschlossenen Einheit findet. Rückschläge inklusive.

Die Partie hat große Bedeutung

Auch die Jagsttäler wissen um die Bedeutung der Partie beim Tabellennachbar. "Unser Fokus richtet sich jetzt ganz auf das Spiel beim FC Friedrichstal. Wir wollen ein positives Ergebnis holen", sagt euphorisch der 19-jährige VfR-Spieler Alex Weippert, obwohl er angeschlagen ist. VfR-Trainer Peter Hogen richtet seine Blicke ganz auf seine Mannschaft: "Wir müssen wieder über 90 Minuten konstant spielen, nicht nur eine Halbzeit wie gegen Kirrlach". Markus Gärtner ist angeschlagen, Kapitän Fabian Geissler meldete sich nach seinem Urlaub wieder zurück. Uwe Walter fällt definitiv aus.

 


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