Bitteres Neckarsulmer Pokal-Aus nach Elfmeterschießen

Fußball  Neckarsulmer Sport-Union ärgert im WFV-Pokal den Favoriten Freiberg mehr als 120 Minuten. SGV gewinnt Elfmertschießen mit 4:1. Der FSV Hollenbach steht hingegen in der 3. Runde.

Email

Klare Sache für den FSV Hollenbach: In Obersontheim durften die Verbandsligakicker über drei Tore und den Einzug in Runde drei jubeln.

Foto: Marc Schmerbeck

Nah dran an einem großen Pokalcoup war die Neckarsulmer Sport-Union. Bei Oberligarivale SGV Freiberg hieß es nach 120 Minuten 2:2. Im Elfmeterschießen setzte sich das Topteam der Liga mit 4:1 durch. Verbandsligist FSV Hollenbach zog mit einem 3:0 in Obersontheim in die 3. Runde des WFV-Pokals ein, der TSV Pfedelbach schied mit 1:2 gegen Oeffingen aus.

SGV Freiberg - Neckarsulmer Sport-Union 6:3 n. E (2:2)

"Die Mannschaft hat ihr Herz auf den Platz gelegt. Darauf bin ich mächtig stolz", sagte Neckarsulms Trainer Marcel Busch nach einem langen Pokalabend ohne Happy End. Die Unterländer kamen beim Aufstiegsfavoriten Nummer eins nach zwei Rückständen immer wieder zurück. Erst egalisierte Lukas Schappes (52.) das frühe Freiberger 1:0 durch Dominik Salz (12.), ehe Mario Cancar (84.) das Freiberger 2:1 (Marcel Sökler, 65.) wettmachte. Besonders die beiden Innenverteidiger Marco Romano und Tobias Fausel machten ein überragendes Spiel. Mit dem 2:2 ging es in die torlose Verlängerung, wobei die Gastgeber vor nur 200 Zuschauern Glück hatten, dass die Freiberger Volkan Celiktas und Michael Zant für ihre groben Fouls nicht vom Platz mussten. Im Elfmeterschießen scheiterten die Neckarsulmer Alexander Albert und Nikolai Bauer. Sport-Union Torwart Lukas Mai hielt keinen der vier Freiberger Versuche. 4:1 für die SGV.

TSV Obersontheim - FSV Hollenbach 0:3

Es war eine einseitige Angelegenheit. In den 90 Minuten ging es beinahe nur in eine Richtung - und zwar auf das Tor des TSV Obersontheim. So war der Hollenbacher 3:0-Sieg hochverdient. Dabei hatte der Verbandsligist wie schon gegen Leingarten einige Möglichkeiten liegen lassen. Zu ungenau waren die Aktionen im letzten Drittel. Allerdings war nach dem frühen 1:0 durch Jonas Limbach in der 8. Minute auch nicht mehr das ganz große Engagement nötig. Obersontheim fehlte die Möglichkeiten, den FSV in Verlegenheit zu bringen. Als die Hollenbacher in der 33. Minute einen Angriff schön ausspielten und Noah Krieger auf Marius Uhl zurücklegte, stand es 2:0. Auch in der zweiten Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor. Philipp Volkert legte nach rund einer Stunde das 3:0 nach. "Wir haben keinen Torschuss zugelassen. Das hat mir gefallen", meinte Hollenbachs spielender Co-Trainer Manuel Hofmann.

TSV Pfedelbach - TV Oeffingen 1:2

Für den WFV-Pokal-Halbfinalisten der Saison 2019/20 ist dieses Mal bereits in Runde zwei Endstation. Der TV Oeffingen setzte sich am Mittwoch im Duell zweier Landesligisten durch. Vier Chancen ließ Pfedelbachs Marco Rehklau liegen, die fünfte verwandelte er nach einem Pass von Kaan Uzuner in der 43. Minute zur TSV-Führung. Das 1:0 hielt auch in Durchgang zwei - bis zu einem Doppelschlag der Gäste. Innerhalb von lediglich acht Minuten machten die Gäste aus Fellbach mit Toren in der 66. und 74. Minute aus einem 0:1 ein 2:1. Die Pfedelbacher Schlussoffensive wollte in Unterzahl nicht gelingen. Kaan Uzuner musste in der 77. Minute vorzeitig vom Platz.


Marc Schmerbeck

Marc Schmerbeck

Autor

Marc Schmerbeck ist seit 2009 zuständig für den Sport in Hohenlohe. Als Heilbronner geht sein Blick aber auch über jegliche Grenzen hinweg.

Florian Huber

Florian Huber

Autor

Florian Huber ist seit 2007 bei der Heilbronner Stimme. Als Sportredakteur ist er seitdem unter anderem zuständig für Fußball. Auf Sportplätzen der Region und in den großen Stadien der Republik.

Kommentar hinzufügen