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Bilanz der Sport-Union ist nicht zufriedenstellend

Die Sport-Union Neckarsulm möchte zum Start der Rückrunde ihr Punktekonto mit einem Sieg gegen den Freiburger FC aufbessern. Zuaml der Oberligist bisher hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben ist.

Alexander Bertok
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Bilanz der Sport-Union ist nicht zufriedenstellend
In Sachen Siegesjubel hat Oberligist Sport-Union Neckarsulm − hier mit Steven Neupert (links) und Alexander Albert − noch Nachholbedarf. Am Samstag zum Rückrundenstart gegen den Freiburger FC sind aber drei Punkte im Fokus. Foto: Andreas Veigel

Noch zwei Spiele, dann ist nach einem Mammutprogramm mit 20 Spielen und etlichen englischen Wochen endlich Winterpause. Beim Oberligisten Sport-Union Neckarsulm wird für die am vergangenen Wochenende abgeschlossene Hinrunde eine eher unzufriedene Bilanz gezogen. In den beiden noch ausstehenden Rückrundenpartien an diesem Samstag (14 Uhr) daheim gegen den Freiburger FC und eine Woche später in Ilshofen soll das Punktekonto aufgebessert werden.

25 Punkte und 25:30 Tore nach 19 Begegnungen - zur Halbzeit der Saison 2021/22 ist die Sport-Union Neckarsulm ein Stück weit hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben. "Wir sind nicht zufrieden, das muss man ganz klar sagen", bilanziert SUN-Trainer Marcel Busch. "Wir hatten einen überragenden Start, sind dann aber in ein riesiges Loch gefallen, aus dem sich die Mannschaft viel zu spät herausgearbeitet hat."

Die Sport-Union fiebert der Winterpause entgegen

Zu einhundert Prozent habe man sich immer noch nicht aus dem Tief herausgearbeitet, gibt Busch noch keine Entwarnung. "Jetzt geht es darum, den Fokus auf die letzten Spielen des Jahres zu legen, um nochmals zu punkten." Für den Cheftrainer ist aber auch klar: Um endgültig der Negativspirale entfliehen zu können, kommt die Winterpause für ihn zur rechten Zeit.

"Eine längere Pause hilft, das sieht man immer wieder bei ganz vielen anderen Mannschaften", sagt Busch. "Natürlich ist die Tabellensituation eng und es kann dennoch sein, dass wir am Ende noch Sechster werden. Aber von den Punkten her habe ich mir die Hinrunde schon etwas anders und erfolgreicher vorgestellt."

Trainer Marcel Busch will die Situation aber nicht dramatisieren

Als Tabellensiebter beträgt der Rückstand auf den Siebten FSV 08 Bietigheim-Bissingen lediglich vier Punkte. Es war die Phase mit acht Punkten ohne Sieg, die den bisherigen Saisonverlauf trübt. "Wenn man eine Zeit lang so gut performt, wirklich gut spielt und auch viele Punkte holt, dann muss man sagen, dass diese acht Wochen so nicht passieren dürfen", macht Busch deutlich. Letztlich sind es vier, fünf Punkte, die das Stimmungsbarometer eher in den Negativbereich ausschlagen lassen.

"Wir dürfen das jetzt nicht dramatisieren, aber es ist nicht gut", sagt Busch. "Es sind jetzt noch zwei Partien zu spielen, in denen noch gepunktet werden sollte. Werden beide Spiele verloren, wäre das richtig schlecht. Deshalb sollten wir das endgültige Fazit der ersten Saisonhälfte erst zur Winterpause ziehen." Auf dem Weg zu einer besseren Bilanz sollte am Samstag das Heimspiel gegen den Freiburger FC gewonnen werden. Zum Rundenstart wurde in Freiburg 3:2 gewonnen. "Rein spielerisch war das nicht eines unserer besseren Spiele, aber es war eine gute kämpferische Mannschaftsleistung", hofft Busch auf einen erneuten Sieg.

Drei Punkte sollen her: fürs Konto und die Laune

Doch der Trainer warnt vor den Gästen aus dem Breisgau, die zuletzt gegen Rielasingen-Arlen und Linx gewonnen haben und mit breiter Brust anreisen. "Wir sollten Zuhause eine Macht bleiben. Es war ja immer so, dass es bei den Gegnern hieß, auf dem Pichterich zu gewinnen, ist extrem schwer", sagt Busch. "Von daher wünsche ich mir einen Heimsieg." Gelingt das, würde nicht nur das Punktekonto aufgebessert werden, sondern auch die Laune.

Glück im Unglück

Die Verletzungen, die sich der Neckarsulmer Lukas Mai am zurückliegenden Samstag im Spiel gegen Pforzheim zugezogen hat, fallen nicht so schwer aus, wie befürchtet. Der Keeper lag nach einem Zusammenprall mit einem Gegner minutenlang benommen auf dem Boden und musste ins Krankenhaus gebracht werden. "Ihm geht es den Umständen entsprechend gut", sagt Trainer Marcel Busch. "Er hat echt Glück gehabt, wir haben ja schon das Schlimmste befürchtet." Letztlich ist Mai mit einer leichten Gehirnerschütterung und starken Prellungen am Joch- und Nasenbein sowie einem genähten Riss in der Lippe noch relativ glimplich davongekommen. tok

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