Bekler/Wilhelm übernehmen bei Dimbach/Bretzfeld

Fußball  Im Fußball-Bezirk Hohenlohe gab es den nächsten Trainerwechsel. Und zwar beim A1-Ligisten SGM Dimbach/Bretzfeld. Mit Sven Müller vom SV Westheim steht zudem ein Hohenloher Bezirksliga-Spieler zur Wahl bei der Fairplay-Aktion des WFV. Spannend wird es in den nächsten Tagen für den Buchener Kreisligisten SpG Krautheim/Wetsrnhausen.

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Packen gemeinsam in der Cheftrainer-Rolle an: Delil Bekler (links) und Daniel Wilhelm rücken bei der SGM Dimbach/Bretzfeld auf.

Foto: Privat

Im Sommer erst schlossen sich der SV Dimbach und die TSG Bretzfeld zur Spielgemeinschaft zusammen. Jetzt gibt es den ersten Trainerwechsel bei der SGM. "Heiko Höra ist von sich aus zurückgetreten", sagt der Sportliche Leiter Sebastian Trefz. "Wir sind im Guten auseinander gegangen. Es hatte nichts mit der sportliche Situation zu tun."

Aus privaten und gesundheitlichen Gründen suchte Höra das Gespräch mit den Verantwortlichen. Seine bisherigen Co-Trainer Delil Bekler und Daniel Wilhelm haben nun die Cheftrainer-Rolle übernommen. Der Dimbacher Abteilungsleiter Daniel Wölffer setzte sich zunächst mit der Mannschaft zusammen und fing die Stimmung ein. "Danach war klar, dass wir als Trainer nachrücken", sagt Bekler. "Wir haben uns schon gefreut, dass wir nachrücken durften. Wir haben es gerne angenommen."

Nun steht für das Duo am Sonntag um 15 Uhr ihre erste Partie in der neuen Verantwortung an. Es geht zum TSV Hessental. Beide Teams haben bisher eine ähnliche Ausbeute. Dimbach/Bretzfeld (7 Punkte) steht auf Rang zehn, Hessental ist Achter. "Wenn man unseren Kader sieht, müssten wir besser dastehen", sagt Bekler. Doch schon zu Beginn der Saison erwischte die SGM das Verletzungspech. "Wir konnten kaum einmal mit der gesamten Mannschaft spielen", meint Trefz. Bekler und Wilhelm hoffen jetzt auf drei Punkte bei ihrem Einstand. "Das wünscht sich doch jeder Trainer", sagt Bekler. "Bis zur Winterpause haben wir uns nun zum Ziel gesetzt, die Mannschaft aus der hinteren Tabellenhälfte herauszuführen. Wir wollen die bestmögliche Punktzahl erreichen."

Die beiden gehen ihre neue Aufgabe motiviert, engagiert und mit Leidenschaft an. "Wir ergänzen uns auch ganz gut", sagt Bekler. "Wir werden definitiv unser Bestes geben, um dem Posten gerecht zu werden."

Zwei spannende Partien für Westernhausen/Krautheim

Ausgerechnet im ersten Negativ-Lauf der Saison kommen zwei harte Aufgaben auf die SpG Krautheim/Westernhausen zu. Drei Spiele in Folge verlor das Team zuletzt in der Kreisliga Buchen. Teils unglücklich, teils verdient.

Jetzt kommt es am Sonntag in Krautheim zum Derby gegen den VfR Gommersdorf II. Es wird ein Nachbarschaftsduell im doppelten Sinne. Nicht nur geographisch liegen die beiden Teams eng beieinander, sondern auch tabellarisch. Die SpG ist Achter, Gommersdorf II Zehnter - allerdings schon mit vier Punkten weniger.

Für Westernhausen/Krautheim geht es dann bereits am Mittwoch weiter. Und zwar im Halbfinale des Pokals. Dabei geht es erneut gegen einen Tabellen-Nachbarn der Kreisliga Buchen. Die Jagsttäler spielen um 19 Uhr bei der SpG Götzingen/Eberstadt (in Eberstadt). Parallel dazu findet die Partie zwischen dem TSV Mudau und der SpG Sennfeld/Roigheim statt.

Müller stellte sich auf die Seite des Schiedrichters

Bei der Abstimmung für den Bleib-Fair-Monatssieger ist mit Sven Müller vom SV Westheim auch ein Spieler aus dem Bezirk Hohenlohe mit dabei. Er zeigte im Spiel gegen den TSV Michelfeld Courage und stellte sich beherzt gegen seine eigenen Fans, die sich unflätig gegenüber dem Schiedsrichter äußerten.

Der Gewinner oder die Gewinnerin der Bleib-Fair-Aktion fährt ein verlängertes Wochenende einen vollelektrischen Smart und erhält zwei Eintrittskarten für ein Heimspiel des VfB Stuttgart. Zudem nehmen die Monatssieger an der Auswahl zur Bleib-Fair-Aktion des Jahres teil. Für Sven Müller abstimmen kann man auf folgender Internetseite des WFV: www.wuerttfv.de monatssieger.


Marc Schmerbeck

Marc Schmerbeck

Autor

Marc Schmerbeck ist seit 2009 zuständig für den Sport in Hohenlohe. Als Heilbronner geht sein Blick aber auch über jegliche Grenzen hinweg.

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