Bei Änderung der Corona-Verordnung: VfB plant wieder mit vollem Stadion

Stuttgart/Region  Der VfB Stuttgart plant für das kommende Heimspiel gegen Union Berlin am 24. Oktober erstmals nach mehr als eineinhalb Jahren wieder mit einer Vollauslastung seines Stadions.

Von dpa und unserer Redaktion
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Fans des VfB Stuttgart stehen im Fanblock.

Erstmals seit März 2020 darf der VfB alle 60.000 Tickets für ein Heimspiel in der Mercedes-Benz Arena verkaufen. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Freitag mit. Grundlage ist die mögliche Änderung der Corona-Schutz-Verordnung in Baden-Württemberg, die für den 15. Oktober geplant ist. Demnach will das Land künftig auch größere Veranstaltungen ohne Maskenpflicht und Abstandsregeln erlauben, wenn nur Geimpfte und Genesene zugelassen sind.

„Für den VfB Stuttgart und seine Fans ist die neue Verordnung der lang ersehnte vorletzte Schritt zurück in die Fußball-Normalität, mit dem die Einschränkungen für Geimpfte und Genesene wegfallen“, sagte der Vorstandschef des Clubs, Thomas Hitzlsperger. Bisher gilt bei Spielen der Stuttgarter noch das 3G-Modell, wonach auch Getestete Zutritt haben. Der VfB darf maximal 25.000 Zuschauer zulassen. Diese Grenze würde mit der neuen Regelung aufgehoben werden.

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Auch der Bundesliga-Rivale aus Hoffenheim würde sich über volle Arenen freuen. „Ich hätte selbstverständlich gerne die komplette Stadionkapazität zur Verfügung und nicht nur die Hälfte der Plätze“, sagte TSG-Geschäftsführer Frank Briel der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. 

Andere Clubs haben bereits die Erlaubnis, ihre Stadien wieder komplett zu füllen. Der FC Bayern München will im nächsten Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim am 23. Oktober erstmals seit über eineinhalb Jahren wieder die volle Kapazität seines Stadions ausschöpfen und bis zu 75.000 Zuschauer zulassen.


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