Was Fußballerinnen aus Heilbronn über die Nationalelf der Frauen denken

Fußball  Vor allem der Zusammenhalt im Team der Frauennationalmannschaft begeistert die Spielerinnen des SV Heilbronn am Leinbach. Welche Chancen sie für für das deutsche Team bei der WM sehen, erzählen sie hier.

Von Anna-Lena Sieber
Spielerinnen des SVH über die deutsche Nationalelf

Julia Pfundt sieht gute Chancen für die Frauennationalmannschaft.

Foto: Veigel

Relegation in Frankenbach statt Frauen-WM in Frankreich? Selbstredend priorisieren die Unterländer Fußballspielerinnen ihre Partie. Doch: Wie sehen die fußballbegeisterten Frauen aus der Region eigentlich die Leistung des Nationalteams von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg derzeit bei der WM?

Deutsche gelten bei den Heilbronnerinnen als Favorit 

Zumindest die Frauen des SV Heilbronn am Leinbach sind sehr optimistisch, was die Leistungen der Mannschaft um Kapitänin Alexandra Popp angeht. "Ich hab' sogar den Liveticker zur Frauen-Weltmeisterschaft auf meinem Handy", sagt die Torhüterin des SV Heilbronn am Leinbach, Jana Stecyk, stolz.

Sie sieht die Deutschen als klaren Favoriten dieser WM. "Das ist ein starkes Team, das klasse zusammenspielt." Zwar räumt sie ein, dass bisher viele Tore der Frauennationalmannschaft geschenkt worden sind, "aber die haben die Geschenke auch genutzt und verwandelt", sagt Jana Stecyk. "Darauf kommt es ja letztlich an."

Trainerin Julia Pfundt hat selbst bisher nur das erste Spiel gesehen. "Mehr war zeitlich nicht möglich. Wir haben fast jeden Abend hier zusammen trainiert", sagt sie. Allerdings sehe es mit dem souveränen Einzug ins Viertelfinale ja nicht allzu schlecht aus. "Bisher zumindest haben sie alle Spiele gewonnen."

Es kommt auf die Gegner an

Rebecca Schmitt ist etwas zwiegespalten: "Ich denke schon, dass die Mannschaft gute Chancen hat ins Finale zu kommen, aber einfach einzuschätzen ist das nicht. Es kommt halt auf die Gegner an, die sie jetzt bekommen. Aber mit dem jungen Kader hätten sie schon das Potenzial", meint die 19-Jährige.

Tanja Ropel ist vor allem vom Zusammenhalt der Nationalmannschaft begeistert. "Allerdings müssen sie in den nächsten Begegnungen mehr über den Kampf kommen als über das Spielerische", sagt die 26-Jährige. "Denn die nächsten Gegner werden spielerisch besser sein als die bisherigen."

 


Kommentar hinzufügen