FSV Hollenbach findet nach der Winterpause schnell in den Rhythmus

Fußball  Der Fußball-Verbandsligist FSV Hollenbach untermauerte durch einen 3:1-Sieg in Berg den zweiten Platz. Am Samstag findet das erste Heimspiel nach der Winterpause statt. Und dabei kommt es gleich zu einem Top-Duell.

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Die Hollenbacher um Christoph Rohmer (links) und Lorenz Minder feierten einen gelungenen Einstand nach der Winterpause.

Foto: Marc Schmerbeck

Es war eine nette Geste. Der TSV Berg gratulierte dem FSV Hollenbach am Samstag mit einem kleinen Geschenk zum 50. Geburtstag des Vereins. Die artigen Gastgeber spendierten dem FSV dann auch noch drei Punkte. Durch den 3:1-Sieg im ersten Spiel nach der Winterpause sind die Hollenbacher nun die alleinigen Verbandsliga-Zweiten - denn Mitverfolger SSV Ehingen-Süd spielte beim 1. FC Heiningen nur 2:2 und hat nun zwei Punkte weniger.

Trainer ist mit der Leistung zufrieden

"Ich bin mit der Leistung von meinem Team hochzufrieden", sagte Trainer Martin Kleinschrodt. Es schwang auch eine Portion Erleichterung mit. Nach einer Winterpause gibt es eben immer einige Fragezeichen. "Es ist nach der Vorbereitung immer ein Thema, wie man reinkommt, wie gefestigt die Mannschaft schon ist und ob die Automatismen greifen", sagte Kleinschrodt. "In den ersten Spielen gilt es, den Rhythmus zu finden und Selbstvertrauen zu tanken. Das haben wir gemacht."

Und das war wichtig. Denn am Samstag heißt der erste Heimspiel-Gegner nach der Winterpause 1. FC Normannia Gmünd. Die Normannen zeigten sich nach dem Trainerwechsel im Winter gut in Schuss, fertigten Calcio Leinfelden-Echterdingen mit 4:0 ab und untermauerten die Ambitionen, in der Rückrunde nochmal angreifen zu wollen.

Nur als Erinnerung: In der Saison 2017/18 hatte Gmünd als Tabellenvierter nach der Vorrunde neun Punkte Rückstand auf den damaligen Spitzenreiter Dorfmerkingen und holte sich am Ende noch den Titel. Hollenbach war Zweiter nach der Vorrunde und musste dem TSV Ilshofen den Vortritt lassen, der über die Relegation aufstieg.

Diese Saison heißt der Spitzenreiter TSG Backnang und hat sieben Zähler mehr als Hollenbach aber schon zwölf mehr als der Vierte Gmünd.

Es geht darum, den Anschluss zu halten

Für den FSV geht es nun in den nächsten Spielen darum, den Anschluss zu halten und den Druck auf Backnang hoch zu halten.

Der Sieg gegen Berg war da ein kleiner Schritt. "Wir können auf die Leistung aufbauen. Vor allem körperlich und von der Einstellung her, war es eine super Sache", sagte Kleinschrodt. Dabei hatte seine Mannschaft kleine Startschwierigkeiten. Gleich zu Beginn unterliefen die Hollenbacher zwei Bälle und der TSV hätte durchaus in Führung gehen können. "Danach sind wir aber absolut sicher gestanden und haben nichts mehr zugelassen", sagte Kleinschrodt.

Treffer vor der Pause sorgen für Sicherheit

In der 13. Minute hatte Lorenz Minder die erste gute FSV-Chance, scheiterte aber an Torhüter Jonas Huchler. In der 35. Minute setzte sich dann Michael Kleinschrodt durch und erzielte das 1:0 - sein 16. Saisontreffer. Kurz vor der Pause erhöhte Manuel Hofmann nach einer Ecke auf 2:0. Das gab weitere Sicherheit.

Nach dem Seitenwechsel ließen Michael Kleinschrodt und Fabian Schuler Hollenbacher Chancen liegen. So wurde es noch mal kurz spannend, da Dan Constantinescu mit einem Fernschuss auf 1:2 verkürzte. Doch Joker Torben Götz gelang in der 88. Minute der Treffer zum 3:1-Endstand. "Das war durch die Bank eine geschlossene Leistung und wir haben uns den Sieg erarbeitet", sagte Kleinschrodt.

TSV Berg: Huchler, Frick, Constantinescu, Hodapp, Hummel, Maucher, Damjanovic, Brielmayer (75. Fetscher), Munteanu (75. Gbadamassi), Kalteis (56. Deutelmoser), Wanner (56. Kittel).

FSV Hollenbach: Hörner, Hofmann, Hutter, Uhl, Limbach (75. Götz), Krieger (70. Dörner), Minder (85. Schuler), Schmitt, Rohmer, Kleinschrodt, Hack (56. Schülke).

Tore: 0:1 (36.) Michael Kleinschrodt, 0:2 (43.) Manuel Hofmann, 1:2 (83.) Dan Constantinescu, 1:3 (88.) Torben Götz.

Schiedsrichter: Vincent Schöller.

Zuschauer: 250


Marc Schmerbeck

Marc Schmerbeck

Autor

Marc Schmerbeck ist seit 2009 zuständig für den Sport in Hohenlohe. Als Heilbronner geht sein Blick aber auch über jegliche Grenzen hinweg.

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