Abbruch im Pokalspiel SGM Bitzfeld-Schwabbach gegen Friedrichshall
Im Achtelfinale des Bezirkspokal Franken gab es vor einer Woche ein vorzeitiges Spielende. Alle warten auf das Urteil des Sportgerichts.

Vergangene Woche endete das Männer-Pokalspiel SGM Bitzfeld-Schwabbach gegen den Friedrichshaller SV vorzeitig. Zunächst wurde der FSV als Sieger ausgegeben, dann folgte die Korrektur: Abbruch beim Stand von 2:0 für den FSV.
Es war ein Foul, das zur Eskalation führte, wie FSV-Abteilungsleiter Sinan Külüslü sagt, der selbst nicht vor Ort war. Von einem „Blackout“ des Schiedsrichters und einem „Allerweltsfoul“ von einem seiner Jungs berichtet SGM-Abteilungsleiter Bernd Fuggerer. Der Friedrichshaller habe dann nachgetreten. „Unser Kapitän wollte dem Verletzten zu Hilfe eilen, weil der Schiedsrichter keinen Betreuer auf den Platz gebeten hatte“, berichtet Fuggerer, sein Kapitän sei von einem FSV-Spieler „zurückgerissen und in den Schwitzkasten genommen worden.“ Nun sei ein SGM-Akteur eingeschritten und habe versucht, seinen Kapitän zu befreien.
Der Schiedsrichter spricht drei Platzverweise aus
„Der Schiedsrichter hat zwei Rote Karten gegen Friedrichshall und eine gegen uns verteilt“, erzählt Fuggerer, dass der Schiri die Platzverweise gegen den FSV aber zurückgenommen habe, da er sich nicht sicher war, welche Spieler die Übeltäter gewesen seien. Die Folge waren Rudelbildungen auf dem Platz. Külüslü wurden die Ereignisse von seinen Trainern etwas anders geschildert. Er spricht nicht von einer Schwitzkasten-Aktion: „Es war so, dass ein Spieler von uns bei der Rudelbildung einen gegnerischen Spieler deeskalierend festgehalten hat“.
Der Schiri kommunizierte laut Külüslü dem FSV-Trainer, dass die SGM sich weigern würde weiterzuspielen und er noch fünf Minuten warte, um das Spiel dann abzubrechen. Das habe der Unparteiische auch den Platzherren mitgeteilt. „Unsere Mannschaft stand auf dem Platz und der Gegner neben dem Platz“, ließ sich Külüslü berichten. Da die SGM keine Anstalten machte, das Spiel fortzuführen zu wollen, brach der Schiri die Partie ab.
Rote Karte wird zurückgenommen
„Ganz so ist es nicht gewesen“, entgegnet Fuggerer. Seine Spieler seien an der Außenlinie in der Nähe der Ersatzbank gestanden. Im Nachgang, so berichtet Fuggerer, nahm der Unparteiische die Rote Karte gegen den Akteur der SGM Bitzfeld-Schwabbach zurück.
Den Passus im Sonderbericht des Unparteiischen von „gefühlt 40 Leuten auf dem Platz“, bezeichnet Fuggerer als nicht wahrheitsgemäß.
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