Malte Plappert holt WM-Bronze in U 23-Wertung
Talent überzeugt auchbei Premiere im Elitefeld

Da eine Heim-WM immer etwas Besonderes ist, reiste Malte Plappert vom Tri-Team Heuchelberg hoch motiviert und voller Vorfreude zu seinem Saisonhöhepunkt ins sächsische Zittau. Das zahlte sich aus: In der U-23-Wertung landete das Talent auf dem dritten Platz und wurde Gesamt-22.
Die ITU Cross-Triathlon-Weltmeisterschaften waren neben den Xterra World-Championships auf Maui die größte Cross-Triathlon-Veranstaltung des Jahres. Plappert startete dabei erstmals im Elitefeld, bei dem neben der Cross-Triathlon-Weltelite auch noch der deutsche Ironman-Profi Faris al Sultan mit am Start war.
Schwierige Strecken Die Strecken wurden einer Cross-Triathlon-Weltmeisterschaft mehr als gerecht: 1500 Meter Schwimmen im See, 36 Kilometer Mountainbike mit etwa 1000 Höhenmetern und ein abschließender Neun-Kilometer-Crosslauf mit noch einmal rund 100 Höhenmetern. Die ohnehin schon anspruchsvollen Strecken im Zittauer Gebirge wurden zusätzlich noch durch starken Regen in eine matschige, aufgeweichte Piste verwandelt.
Nach dem Startsignal zum Schwimmen ging es unter den 77 Athleten gleich richtig zur Sache. Ein kurzer Sprint über den Sand und ab ging es in Richtung der ersten Boje. Malte Plappert musste einige Schläge einstecken und die Schwimmbrille wurde ihm heruntergezogen. Nach 750 Metern Schwimmen folgte ein kleiner Landgang und es ging wieder ins Wasser zur zweiten Runde, bei der Plappert noch einige Plätze gut machte.
Stark auf dem Rad Nach solidem Schwimmen ging es auf die Radstrecke. Plappert konnte sich hier weit nach vorne kämpfen und wechselte als bester Deutscher an Position elf zum abschließenden Lauf − dort lief es allerdings nicht mehr so rund. Völlig unterzuckert erreichte Malte Plappert in der U23-Wertung den 3. Platz und wurde Gesamt-22.
Aus der Region war im Elitefeld noch Felix Schumann am Start. Dieser wurde jedoch durch einen platten Fahrradreifen ausgebremst. Der Neckarsulmer Hannes Wolpert erreichte in der Altersklasse 20-24 einen starken vierten Platz. red
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