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Das fängt ja gut an

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Neckarsulms Neuzugang Wenna Tu fällt mit einem Bänderanriss im Knöchel beim Drittliga-Saisonstart in Süßen aus

Von unserem Redakteur Florian Huber
Im Alter von zwölf Jahren spielt Ramona Betz erstmals 3. Liga.Foto: privat
Im Alter von zwölf Jahren spielt Ramona Betz erstmals 3. Liga.Foto: privat

Alexander Mohr wird dann vielleicht doch mal einen Antrag beim Verband stellen, dass Neckarsulmer Neuzugänge vom Training im Landeskader zu befreien sind. "Warum denn schon wieder?", fragt sich der Trainer der Neckarsulmer Drittligafrauen.

Lilli Eise hatte sich als damals 15-jähriger Neckarsulmer Neuzugang vor über zwei Jahren im Training mit dem Landeskader am Fuß verletzt und fiel fast zwei Jahre aus. Nun ist erneut ist eine NSU-Novizin vom Verletzungspech verfolgt. Nicht jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, manchmal ist es eher ein Fluch. Wenna Tu (16) fällt mit einem Bänderanriss im Knöchel für den Saisonstart bei der TG Süßen (Sonntag, 15 Uhr) aus.

Im Training mit dem Landeskader ist es passiert. Dicke Tränen sind bei Wenna Tu geflossen, die vom Drittligarivalen Wilferdingen nach Neckarsulm gewechselt ist und aus Steinheim an der Murr kommt. Von ärztlicher Seite wird mit einer sechswöchigen Pause für Wenna Tu gerechnet. "Ich hoffe, dass sie früher wieder fit ist", sagt Alexander Mohr, der Trainer.

Betz vor Debüt Beim Auftaktspiel in Süßen wird Wenna Tu nur die Rolle der Zuschauerin bleiben. Für sie wird die erst zwölf Jahre alte Ramona Betz ihr Drittligadebüt feiern und im Doppel zum Einsatz kommt. Ob sie auch im Einzel ran darf, will der Trainer kurzfristig entscheiden. Denn es gibt ja auch noch die Möglichkeit, Wenna Tu aufzustellen, damit sie beide Einzel abschenkt. Das bringt den Vorteil mit sich, dass das hintere Paarkreuz nicht aufrücken muss. So oder so: "Für ein Unentschieden dort müssen alle ihr Maximum abrufen", sagt Alexander Mohr. Nicht mehr im Neckarsulmer Kader stehen Martina Korbelova und Isabell Liebendörfer, die bislang unter ihrem Mädchennamen Wurst an den Tisch ging.

Mittelfeldplatz Klar ist auch dem Trainer: "Wenn alle fit sind, dann sind wir nicht schlechter als in der Vorsaison", sagt Alexander Mohr zu den Zielen der Drittligafrauen. Da stand man am Saisonende im Zehnerfeld auf Rang sechs. Solch ein Mittelfeldrang wird auch nun wieder anvisiert.

Dafür sollte dann aber auch Wenna Tu nicht zu lange fehlen. Es ist durchaus doppeldeutig zu verstehen, wenn der Trainer sagt: "Die Mädels müssen schnell auf die Füße kommen." Gemeinsam mit Frank Hessenthaler verantwortet der Männertrainer nun auch wieder die Frauen. Nach einem Jahr haben sich die Neckarsulmer von Trainer Bernd Krey getrennt, der noch nach Saisonende betont hatte, gerne weiterzumachen. Im Verhältnis Mannschaft - Trainer hatte es jedoch offensichtlich menschlich nicht so richtig gepasst, "Wir wünschen ihm alles Gute für die Zukunft", sagt Alexander Mohr über Krey.

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