Der Nachwuchs zeigt, was er drauf hat
Lea Eitrich will beim U21-Cup des TC Bad Rappenau unter die besten vier

Die Wochen voller Training und Wettkämpfe waren hart. Jetzt soll der Abschluss einer guten Saison folgen. Wenn Lea Eitrich am Wochenende beim U21-Cup des TC Bad Rappenau aufschlägt, ist es für sie das letzte Turnier, der letzte Wettkampf des Jahres. "Ich kann mich nicht beklagen. Es ist sehr gut für mich gelaufen, das Training hat sich auf jeden Fall gelohnt", sagt die 18-Jährige.
Für den TC Bad Friedrichshall hat sie in der Damenmannschaft alle ihre Einzel gewonnen. Dazu stand sie im Finale der Bezirksmeisterschaften. Die zusätzliche Belohnung: Der Aufstieg von Leistungsklasse 8 in Klasse 7. Dementsprechen selbstbewusst formuliert sie ihr Ziel für Bad Rappenau. "Halbfinale oder Finale. Ich will auf jeden Fall unter die letzten vier kommen." Um sich dann mit einem guten Gefühl aus der Saison zu verabschieden.
Atmosphäre Die Teilnahme beim U21-Cup ist gleichzeitig ihr zweiter Auftritt in Bad Rappenau. Vor drei Jahren nahm die damals 15-Jährige beim zeitgleich stattfindenden LBS-Cup für U10- bis U18-Nachwuchsspieler in der Altersklasse U15 teil − und landete prompt auf Platz drei. Nun freut sie sich auf die erneute Teilnahme. "Ich spiele gerne in Bad Rappenau. Es ist eine schöne Anlage. Die Turnierleitung, die Atmosphäre: alles passt. Insgesamt ist es ein schönes Turnier", sagt die 18-Jährige.
Mit dabei ist dann auch Elea Römer. Die 15-Jährige spielt bereits in der Leistungsklasse 1. und ist zum fünften Mal dabei. Ihre Bilanz bei dem Turnier kann sich durchaus sehen lassen. "Bei ihrer ersten Teilnahme vor fünf Jahren ist sie auf Platz zwei in ihrer Klasse gelandet. Es folgten abwechselnd zwei Siege und ein zweiter Platz", blickt Mutter Ulrike Römer zurück.
In diesem Jahr schlägt sie wie Lea Eitrich beim U21-Turnier auf. "In ihrer Leistungsklasse braucht sie gute Spielpraxis. Deswegen spielt sie in der höheren Altersklasse", sagt ihre Mutter. Der Teenager will Platz 339 in der deutschen Damenrangliste zumindest halten. "Ich will in der höheren Altersklasse einfach mein Bestes geben. Am Ende werden wir sehen, was dabei herauskommt", sagt Elea Römer abgeklärt.
Dass das Turnier sowohl in der Leistungsklasse als auch für die deutsche Rangliste zählt, ist für Elea nur ein Grund, in Bad Rappenau aufzuschlagen. Ulrike Römer kennt den anderen: "Es sind die Atmosphäre, die Organisation und die Organisatoren. Das alles gibt meinen Kindern und auch uns als Eltern das Gefühl, gut aufgehoben zu sein."
Konzentration Veranstalter Jan-Sören Papp und das Organisationsteam des TC Bad Rappenau sehen sich in dieser Hinsicht bestätigt. "Wir haben eine gute Anlage, die noch dazu mitten im Wald liegt. Die Spieler haben hier ihre Ruhe und können sich voll auf ihr Spiel konzentrieren. Die gute Atmosphäre wollen wir beibehalten", sagt Papp. Zusätzlich mache die Qualität des Teilnehmerfeldes den Reiz für die Spieler aus. "Wir haben sehr gute Spieler dabei. Im vergangenen Jahr waren einige der besten 200 DTB-Ranglistenspieler dabei. Das wird in diesem Jahr auch wieder so sein", verspricht Papp kurz vor Anmeldeschluss.
Bis Mittwochabend waren es bereits über 90 gemeldete Teilnehmer und damit mehr, als im vergangenen Jahr. Sehr zur Freude der Veranstalter, die in der Vergangenheit immer wieder aufgrund des Turniertermins in den Sommerferien mit der Anzahl an Startern zu kämpfen hatten. "Wir können nur diesen einen Termin für uns blocken, weil an den Wochenenden davor und danach andere Turniere stattfinden. Mit diesen wollen wir nicht um die Teilnehmer konkurrieren", erklärt Jan-Sören Papp, warum letztlich kein anderer Termin für die Veranstaltung in Frage komme.
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