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Trainer: Ein Dauerbrenner und zwei auf der Suche

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Fußball Bereits an diesem Sonntag steht im Bezirk Unterland das erste Punktspiel auf dem Programm.

Eckhard Kloft ist bei den Spfr Lauffen in der 21. Saison als Trainer tätig. Erst bei den Aktiven und seit acht Jahren bei den A-Junioren.
          Foto: Alexander Bertok
Eckhard Kloft ist bei den Spfr Lauffen in der 21. Saison als Trainer tätig. Erst bei den Aktiven und seit acht Jahren bei den A-Junioren. Foto: Alexander Bertok

Fußball Bereits an diesem Sonntag steht im Bezirk Unterland das erste Punktspiel auf dem Programm. In einer Nachholbegegnung treffen am Sonntag in der Kreisliga B2 der UFC Neckarsulm und der TSV Duttenberg aufeinander. Gespielt wird um 14.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Dahenfeld. Bleibt zu hoffen, dass die jeweiligen Trainer ihren Teams den nötigen Feinschliff schon verpasst haben. Apropos Trainer, mit Marc Seyfahrt und Hans Peter Weilbacher suchen zwei Übungsleiter für die Saison 2016/2017 neue Herausforderungen. Ein Dauerbrenner bei den Spfr Lauffen ist Eckhard Kloft. Nach dreizehn Jahren als Trainer der ersten Mannschaft, ist "Ecki" in der achten Saison bei den A-Junioren tätig.

Spfr Lauffen Im Juli 1995 begann Eckhard Kloft mit seiner Tätigkeit als Aktiventrainer der Spfr Lauffen. Im Februar 2016 ist er immer noch bei den Sportfreunden tätig, kümmert sich nun um den Nachwuchs. Dass Kloft in Lauffen heimisch wird und dort aktuell seine 21. Saison bestreitet, war so nicht geplant, entspricht aber dem Naturell des 58-Jährigen. "Ich habe in der Jugend bei Germania Bietigheim gespielt und danach bei den Aktiven in der 1. Amateurliga", erzählt Kloft. Die 1. Amateurliga, das war damals die dritthöchste Liga. Bei seinem Heimatverein startete der Bietigheimer auch seine Trainerlaufbahn. Zur Saison 1995/1996 übernahm "Ecki" als Spielertrainer die Aktiven der Spfr Lauffen nach deren Abstieg aus der Landesliga. Sein zweiter Verein dürfte auch sein letzter sein. "Ich bin eine eher treue Seele und halte nichts von der Viel-Hin-und-Herwechslerei, das wichtigste ist die Kameradschaft", sagt Kloft. "Ich habe den Schritt nach Lauffen nie bereut und hätte es nicht besser erwischen können. Es hat auch schwierige Jahre gegeben, aber das gehört dazu." Auch die Söhne Sascha (Laufbahn beendet) und Oliver (Karriere in dieser Winterpause beendet) sind Lauffener Fußballer geworden. "Ohne Zwang", wie Kloft senior betont. Sie sind aus freien Stücken in der B-Jugend von Bietigheim nach Lauffen gewechselt.

SV Bonfeld Hans-Peter Weilbacher (Tel. 0151 40302097) wird seine Tätigkeit als Trainer des SV Bonfeld zum Saisonende beenden. "Ich suche für danach eine neue Herausforderung bei einem Verein im Unterland oder Kraichgau", teilt der 54-Jährige mit. Beim B3-Tabellenzwölften trainiert Weilbacher nicht nur die Aktiven, sondern mit Unterstützung des einen oder anderen Funktionärs und Spielers auch ein Gruppe von Flüchtlingen. Rund 120 Asylsuchende sind knapp 100 Meter vom Sportgelände in einem ehemaligen Firmengelände untergebracht. "Wir bieten ihnen jeden Donnerstag in der Mehrzweckhalle ein eigenes Training an, es beteiligen sich jeweils 25 bis 30 Personen, überwiegend aus Syrien und Afghanistan." Zum Teil wurden die Gäste über den Verein ausgerüstet. "Es mangelt aber immer noch an Trainingsutensilien", berichtet Weilbacher. Vielleicht gelingt es ja, den einen oder anderen bei den Aktiven zu integrieren. "Es sind ein paar mit ganz guten Ansätzen dabei", sagt Weilbacher, doch noch sind die sprachlichen Hürden zu groß.

Spvgg Oedheim Marc Seyfarth war schon Spielertrainer und Trainer bei der Eintracht Obergriesheim und beim TSV Neudenstadt. Seit zweieinhalb Jahren ist der 41-Jährige beim A2-Ligisten Spvgg Oedheim tätig. Für die nächste Saison sucht Seyfarth (toensey@t-online.de) eine neue Herausforderung, und ist dabei nach allen Seiten offen. Auch ein Engagement in Hohenlohe oder im Kraichgau wäre vorstellbar. Doch bis dahin will er die Oedheimer noch von Rang acht ein paar Plätze nach vorne führen. "Mein persönliches Ziel sind 50 Punkte", sagt Seyfarth, dessen Truppe zur Halbzeit 25 Zähler eingespielt hat. "Um weiter vorne anzugreifen sind wir zu dünn aufgestellt. Uns fehlt ein Knipser." tok

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