Das Trainerkarussell kommt in Schwung
Bei der TG Offenau hat es in der Winterpause auf der Trainerposition Veränderungen gegeben. Die Spvgg Oedheim hat derweil die Weichen für die nächste Saison gestellt.

TG Offenau Beim A2-Vertreter TG Offenau ist Giovanni De Serra in der Winterpause aus privaten Gründen von seinem Amt als Trainer zurückgetreten, bleibt der Mannschaft aber als Spieler erhalten. Als Spielertrainer-Duo stehen nun in der Rückrunde Cem Holat und Volkan Aydin in der sportlichen Verantwortung. Beide waren vergangene Saison Spieler beim Bezirksligisten Friedrichshaller SV. Zuletzt wurde Holat im Kader des TV Flein geführt. Erweitert hat sich der Kader zudem durch Boris Angelike (Spvgg Heinriet) und Krisha Balachandran (Pause beendet). Im Kampf um den Klassenerhalt hat der Tabellen-Viertletzte in den beiden Partien dieses Jahres Rückschläge hinnehmen müssen. 0:10 wurde bei der Neckarsulmer Sport-Union II verloren, und 1:3 gegen die Spvgg Möckmühl. Auch in den nächsten Wochen sind die Aussichten auf viele Punktgewinne eher gering. Unter den Gegnern der nächsten fünf Begegnungen befinden sich die Top-Vier der Liga. "In Neckarsulm, das war schon herb. Nach guter Anfangsphase kassierten wir vier Tore in knapp vier Minuten. Gegen Möckmühl haben wir unglücklich verloren", sagt Abteilungsleiter Jürgen Bader. "Aber man hat gesehen, dass wir in der Breite jetzt besser besetzt sind, auch weil wir aktuell keine Verletzungssorgen haben."
SC Oberes Zabergäu Zum Saisonende trennen sich nach fünf Jahren die Wege des A3-Ligisten SC Oberes Zabergäu und Spielertrainer Heiko Hafendörfer. Die Vereinsführung und Abteilungsleitung befinden sich aktuell auf der Suche nach einem Nachfolger. Kontaktdaten sind auf der Internetseite des Vereins unter www.scoz.de zu finden. Hafendörfer hatte die Mannschaft 2011 übernommen und spielte stets um den Aufstieg mit, der in der Runde 2014/2015 dann als Meister realisiert wurde. 2013 wurde zudem der Zabergäu-Pokal gewonnen. Zum Abschluss einer erfolgreichen und kameradschaftliche Zeit soll am Ende der Zusammenarbeit der Klassenerhalt in der Kreisliga A3 gefeiert werden. Am Sonntag erwartet der Tabellen-zwölfte den Zweitplatzierten SGM Meimsheim.
Spvgg Oedheim Mit einem Trainertrio geht der A2-Tabellenachte Spvgg Oedheim in die nächste Saison. Wie bereits vermeldet, endet im Sommer das Engagement des bisherigen Duos Marc Seyfarth und Kokulan Ketharalingam. Ab Juli übernehmen die Spielertrainer Marcel Waldherr und Deniz Sürücü. Als Co-Trainer steht Florian Hamm an der Seitenlinie. Waldherr ist bereits in der Jugend − zuvor beim SC Amorbach − und zwei Jahre bei den Aktiven für die Spvgg Oedheim auf Torejagd gegangen. Weitere Stationen waren Bad Wimpfen und TSV Herbolzheim. Zuletzt spielte der Stürmer für den Bezirksligisten SGM Stein/Kochertürn, pausiert aber aktuell. Sürücü ist noch für Stein/Kochertürn aktiv. Stationen zuvor waren Amorbach, Dürrenzimmern und Frankenbach. Hamm kommt ebenfalls aus der Jugend des SC Amorbach und trug danach die Trikots des VfB Eppingen, TSG Bretzfeld, nochmals SC Amorbach. 2015 beendete er seine Karriere bei der SGM Stein/Kochertürn.
"Es gab drei Optionen zur Auswahl. Abteilungsführung und Spielerrat haben sich dann für das Trio entschieden", teilt der stellvertretende Abteilungsleiter Rudi Fälchle mit. "Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und hoffen so auch unseren Kader sportlich aufzuwerten. Es ist ein gewisses Risiko dabei, aber die Zuversicht überwiegt."
Trauer um Habiger Gestern wurde Werner Habiger auf dem Friedhof seines Wohnorts Bonfeld unter großer Anteilnahme beerdigt. Auch zahlreiche sportliche Wegbegleiter gaben dem stets offenen, geradlingen und ehrlichen Sportsmann das letzte Geleit. Der ehemalige Bundesligaprofi (VfB Stuttgart, 1. FC Nürnberg) und Trainer regionaler Vereine (VfB Eppingen, FV Lauda, TV Hardheim, Friedrichshaller SV, FC Union Heilbronn) war in der Nacht zum vergangenen Freitag im Alter von nur 58 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Seine Karriere hatte Habiger als Jugendspieler beim TSV Kochendorf begonnen. "Habiger hat den Fußball geliebt, er hat seinen Sport gelebt, wie kein anderer", war von den Trauergästen immer wieder zu hören. In bewegenden Worten würdigte Steffen Häffner, Vorsitzender des VfB Eppingen, das Wirken des Trainers beim Kraichgau-Club, der Verein, den Habiger gerne als "sein Wohnzimmer" bezeichnete. tok
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