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Wenig Veränderung beim FSV

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Fussball - Die wohl letzte Personalie beim Oberligisten FSV Hollenbach für diese Saison ist nun auch geklärt: Neben Michael Etzel (Spvgg Satteldorf) wird der Pole Jaroslaw Felisiak den Oberligisten verstärken.

Von Marc Schmerbeck

Der Hollenbacher Team-Manager Karlheinz Sprügel führt derzeit fleißig Gespräche. Aus der Mannschaft kommen positive Signale.Foto: Archiv/Marc Schmerbeck
Der Hollenbacher Team-Manager Karlheinz Sprügel führt derzeit fleißig Gespräche. Aus der Mannschaft kommen positive Signale.Foto: Archiv/Marc Schmerbeck

Fussball - Die wohl letzte Personalie beim Oberligisten FSV Hollenbach für diese Saison ist nun auch geklärt: Neben Michael Etzel (Spvgg Satteldorf) wird der Pole Jaroslaw Felisiak den Oberligisten verstärken. Der 26-jährige Mittelfeldmann spielte bislang in seiner Heimat beim Zweitligisten Gryf Wejherowo. Da seine Freundin in der Jagstmühle in Heimhausen arbeitet, zieht es ihn nach Hohenlohe. "Er kann mehr sein als nur ein Ergänzungsspieler", sagte Teammanager Karlheinz Sprügel. "Auch Etzel macht einen guten Eindruck. An ihm können wir bestimmt noch Spaß haben."

Gespräche

Trotz der beiden Neuzugänge bleibt der Kader sehr klein. Denn Maximilian Egner (Auslandssemester) und Martin Kreiselmeyer (Spvgg Satteldorf) stehen nicht mehr zur Verfügung. Auch Joseph Fameyeh wird zur Rückrunde erstmal zum Kader der zweiten Mannschaft gehören. Er kommt erst Ende Januar aus dem Urlaub in seiner Heimat Ghana zurück und hat dann einigen Trainingsrückstand.

"Ich bin sicher, dass wir trotzdem stark genug sind, um die Klasse zu halten", sagte Sprügel. Klar ist aber: Großes Verletzungspech sollte die Hollenbacher nicht ereilen, sonst könnte es durchaus zu Personalproblemen kommen. Zumal Martin Kleinschrodt wohl einen Teil der Vorbereitung verpassen wird und auch Sanel Bradaric und Borsi Nzuzi erst langsam ins Mannschaftstraining wieder einsteigen.

Aber Maximilian Egner kehrt zur nächsten Saison wieder zum FSV zurück. "Mit ihm haben wir den Vertrag verlängert", sagt Sprügel, der gerade mitten in den Gesprächen steckt. "Von den meisten anderen Spielern gibt es positive Signale", sagt Sprügel. "Der Großteil wird wohl weiterhin bei uns spielen." Und zwar unter Trainer Ralf Stehle. "Auch mit ihm haben wir verlängert", sagt Sprügel.

Es deuten sich Veränderungen für die nächste Saison an. Spruchreif ist da aber noch nichts. "Wir wollen auf jeden Fall auch unsere jungen Spieler weiterbringen. Wir legen großen Wert darauf, dass diese in der zweiten Mannschaft gefordert und gefördert werden. Unser Ziel ist es, mit diesen Spielern den Kader der ersten Mannschaft jährlich zu ergänzen. Aber die Jungs müssen natürlich auch den Ehrgeiz aufbringen, dies unbedingt zu wollen." Deshalb wäre der Landesliga-Klassenerhalt der zweiten Mannschaft immens wichtig.

"Es würde ja keinen Sinn machen, in die Jugendarbeit zu investieren und die Jungs dann einfach gehen zu lassen", sagt Sprügel. "Wir wollen mit der Oberliga auch der Region etwas bieten. Dafür brauchen wir aber auch die Zuschauer. Das war in der ersten Saison unsere Stärke. Wir erwarten da eine gewisse Unterstützung." Und auch in dieser Hinsicht tun eigene Talente gut, die den Zuschauern bekannt sind.

Probleme

So betont der Teammanager auch immer wieder, dass man in Hollenbach nicht mit aller Gewalt Verstärkungen einkaufen will. Es wird versucht, seriös zu wirtschaften und keine utopischen Gehälter zu bezahlen − auch wenn dadurch einige Transfers platzen und sich Spieler für klassentiefer Mannschaften entscheiden. Wie es auch in diesem Winter passiert ist.

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