Heimstart gegen Allmendingen soll Zeichen setzen
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2 Min
Eine Woche nach der vernünftigen Absage des 19. Spieltages steigen FC
und Liga am kommenden Wochenende - soweit es die Plätze zulassen - in
den Spielbetrieb ein. Wangens Kunstrasen präsentierte sich über die
Woche in bestem Zustand, was bei andauernd schneefreier Witterung am
Samstag das Heimspiel gegen den TSV Allmendingen möglich machen sollte.*
*Von FC Wangen-Pressesprecher Michael Scheidler*
Die Wogen vom Nikolauswochenende haben sich wieder geglättet. Sowohl in
Biberach wie in Allmendingen hatte die Mitteilung, dass die Gebrüder
Gumper nach nur sechs Monaten an die Schmieche zurückkehren für
reichlich Zündstoff gesorgt. Spielleiter Franz Hirschle und Sohn Thomas
(als Stammspieler) beendeten ihr Engagement beim TSV mit sofortiger
Wirkung. Zudem verließen neun weitere Spieler darunter Leistungsträger
wie eben Hirschle, Dennis Gogeißl, Michael Otto oder Christian Dobranski
den TSV. Die Fahnenflucht blieb in Allmendingen offiziell unkommentiert.
Inzwischen hat man beim TSV Schadensbegrenzung betriebe:. Eine neue
sportliche Leitung wurde installiert, insgesamt sechs Spieler konnten
verpflichtet bzw. reaktiviert werden.
Mit neuen Konzeptionen speziell für den Nachwuchsbereich will sich der
TSV für die Zukunft aufstellen. Man wolle noch alles versuchen, die
Landesliga zu erhalten. Doch Abteilungsleiter Walter Kneer sah es auf
Anfrage eher als vermessen an, in der aktuellen Situation vom
Klassenerhalt zu sprechen. Der drohende Gang zurück in die Bezirksliga
sei kein Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Neun Zähler fehlen aktuell
zum rettende Ufer – rechnerisch wäre noch alles drin.
Unverbrüchlich ist beim TSV das Festhalten am Trainer, dem bisher vor
allem im Oberpfälzischen tätigen Willi Waier. Immerhin haben sechs
Mannschaften der Liga bislang mehr Gegentreffer kassiert. Das Problem
des TSV lag in der Offensive. Es mit Pech gleich zu setzen, wie in der
Vorrunde oft genug zu lesen war, tat dem nicht genüge. Offenbar haben
die Verantwortlichen beim TSV dieses Defizit erkannt, und dass der
Trainer dafür nicht verantwortlich ist.
Vergangenes Wochenende nutzte Allmendingen den Spielausfall, um in
Neufra (Donau) gegen den TSV Berg zu spielen. Auf dem dortigen
Kunstrasen gab es allerdings eine 1:4-Abfuhr. Aber es war eine weitere
Möglichkeit für Waier, den neu gemischten Kader zu erproben.
*FC klarer Favorit*
Dem TSV steht der FC Wangen als überlegener Tabellenführer gegenüber.
Die wenigstens Gegentore (acht), die beste Tordifferenz und nur zwei
Punkte unter dem rechnerischen Maximum, es scheint in Bezug auf Samstag
alles eindeutig zu sein.
Genau aber dieses macht es schwer, denn Herbert Breher erwartet einen
Gegner, der verzweifelt um seine Chance kämpfen, oder einfach losgelöst
von Druck aufspielen wird: „Erster gegen letzter, das klingt einfach.
Nur gibt es keine einfachen oder leichten Gegner.“ Zu gut ist ihm das
Hinspiel noch in Erinnerung, das der FC 2:0 gewonnen hat, aber durch
manche Schlampigkeit durchaus in die Bredouille hätte kommen können.
Dies gilt es zu vermeiden, weshalb er warnt: „Wir brauchen nicht
meinen,dass es gegen Allmendingen ein Selbstläufer wird.“ Spieler und
Trainer wollen zum verspäteten Auftakt gleich ein Ausrufungszeichen
setzen, signalisieren: wir sind gut aus dem Winter gekommen!
Personell kann Breher aus dem Vollen schöpfen, Trainingsabsenzen der
Studenten wegen diverser Prüfungen erschwerten allerdings das Training
unter der Woche. Aber das ist in den letzten Jahren eine gewohnte
Erschwernis geworden.
*Spielleitung neu strukturiert*
Pünktlich zum Start in die Restrunde hat der FC eine Großbaustelle
schließen können. Mit der Installation des neuen Spielleitungsteams
werden die Aufgaben bürokratischer und organisatorischer Art auf mehere
Schultern verteilt. Vorerst sind mit Hubert Schneider und Peter Doubek
altgediente Kräfte beteiligt. Ergänzt wird das Team vom früheren Spieler
Rudi Feiner. Weitere Verstärkung nicht nur für das Spielleitungsteam
wird natürlich gesucht.
Ein ausführlicher Bericht zu den Neuerungen in den Strukturen des FC folgt.
Das Spiel beginnt um 14:30 auf dem Kunstrasen am Waltersbühl. Im
bewirteten Fanzelt folgt nach dem Spiel die Presserunde.
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und Liga am kommenden Wochenende - soweit es die Plätze zulassen - in
den Spielbetrieb ein. Wangens Kunstrasen präsentierte sich über die
Woche in bestem Zustand, was bei andauernd schneefreier Witterung am
Samstag das Heimspiel gegen den TSV Allmendingen möglich machen sollte.*
*Von FC Wangen-Pressesprecher Michael Scheidler*
Die Wogen vom Nikolauswochenende haben sich wieder geglättet. Sowohl in
Biberach wie in Allmendingen hatte die Mitteilung, dass die Gebrüder
Gumper nach nur sechs Monaten an die Schmieche zurückkehren für
reichlich Zündstoff gesorgt. Spielleiter Franz Hirschle und Sohn Thomas
(als Stammspieler) beendeten ihr Engagement beim TSV mit sofortiger
Wirkung. Zudem verließen neun weitere Spieler darunter Leistungsträger
wie eben Hirschle, Dennis Gogeißl, Michael Otto oder Christian Dobranski
den TSV. Die Fahnenflucht blieb in Allmendingen offiziell unkommentiert.
Inzwischen hat man beim TSV Schadensbegrenzung betriebe:. Eine neue
sportliche Leitung wurde installiert, insgesamt sechs Spieler konnten
verpflichtet bzw. reaktiviert werden.
Mit neuen Konzeptionen speziell für den Nachwuchsbereich will sich der
TSV für die Zukunft aufstellen. Man wolle noch alles versuchen, die
Landesliga zu erhalten. Doch Abteilungsleiter Walter Kneer sah es auf
Anfrage eher als vermessen an, in der aktuellen Situation vom
Klassenerhalt zu sprechen. Der drohende Gang zurück in die Bezirksliga
sei kein Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Neun Zähler fehlen aktuell
zum rettende Ufer – rechnerisch wäre noch alles drin.
Unverbrüchlich ist beim TSV das Festhalten am Trainer, dem bisher vor
allem im Oberpfälzischen tätigen Willi Waier. Immerhin haben sechs
Mannschaften der Liga bislang mehr Gegentreffer kassiert. Das Problem
des TSV lag in der Offensive. Es mit Pech gleich zu setzen, wie in der
Vorrunde oft genug zu lesen war, tat dem nicht genüge. Offenbar haben
die Verantwortlichen beim TSV dieses Defizit erkannt, und dass der
Trainer dafür nicht verantwortlich ist.
Vergangenes Wochenende nutzte Allmendingen den Spielausfall, um in
Neufra (Donau) gegen den TSV Berg zu spielen. Auf dem dortigen
Kunstrasen gab es allerdings eine 1:4-Abfuhr. Aber es war eine weitere
Möglichkeit für Waier, den neu gemischten Kader zu erproben.
*FC klarer Favorit*
Dem TSV steht der FC Wangen als überlegener Tabellenführer gegenüber.
Die wenigstens Gegentore (acht), die beste Tordifferenz und nur zwei
Punkte unter dem rechnerischen Maximum, es scheint in Bezug auf Samstag
alles eindeutig zu sein.
Genau aber dieses macht es schwer, denn Herbert Breher erwartet einen
Gegner, der verzweifelt um seine Chance kämpfen, oder einfach losgelöst
von Druck aufspielen wird: „Erster gegen letzter, das klingt einfach.
Nur gibt es keine einfachen oder leichten Gegner.“ Zu gut ist ihm das
Hinspiel noch in Erinnerung, das der FC 2:0 gewonnen hat, aber durch
manche Schlampigkeit durchaus in die Bredouille hätte kommen können.
Dies gilt es zu vermeiden, weshalb er warnt: „Wir brauchen nicht
meinen,dass es gegen Allmendingen ein Selbstläufer wird.“ Spieler und
Trainer wollen zum verspäteten Auftakt gleich ein Ausrufungszeichen
setzen, signalisieren: wir sind gut aus dem Winter gekommen!
Personell kann Breher aus dem Vollen schöpfen, Trainingsabsenzen der
Studenten wegen diverser Prüfungen erschwerten allerdings das Training
unter der Woche. Aber das ist in den letzten Jahren eine gewohnte
Erschwernis geworden.
*Spielleitung neu strukturiert*
Pünktlich zum Start in die Restrunde hat der FC eine Großbaustelle
schließen können. Mit der Installation des neuen Spielleitungsteams
werden die Aufgaben bürokratischer und organisatorischer Art auf mehere
Schultern verteilt. Vorerst sind mit Hubert Schneider und Peter Doubek
altgediente Kräfte beteiligt. Ergänzt wird das Team vom früheren Spieler
Rudi Feiner. Weitere Verstärkung nicht nur für das Spielleitungsteam
wird natürlich gesucht.
Ein ausführlicher Bericht zu den Neuerungen in den Strukturen des FC folgt.
Das Spiel beginnt um 14:30 auf dem Kunstrasen am Waltersbühl. Im
bewirteten Fanzelt folgt nach dem Spiel die Presserunde.
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