Die Erwartungen an Neckarelz sind gestiegen
Fussball - Spielvereinigung will wieder oben mitspielen
Fussball - Nächstes Jahr im Sommer ist es soweit. Dann feiert Peter Hogen sein zehnjähriges Dienstjubiläum als Trainer der Spielvereinigung Neckarelz. Seit einem Jahr spielt der Club aus dem Mosbacher Teilort nun in der fünfthöchsten Spielklasse. Ein starker vierter Platz stand nach der Oberliga-Premierensaison im Juni zu Buche. Im Odenwald herrscht Fußballeuphorie. Vierstellige Zuschauerkulissen im Elztalstadion sind keine Seltenheit. "Das hat uns schon überrascht", sagt Hogen. Während die halbe Liga gegen den Abstieg kämpfte, geriet der Aufsteiger nie in Gefahr. Platz vier im 19er Feld war der gerechte Lohn für die Spielvereinigung.
Gewachsen
Der Spielvereinigung geht es wie der Hausfrau beim Metzger. Es darf gerne auch ein bisschen mehr sein. Die Erwartungshaltung ist gewachsen. Vereinsboss und Europaparlamentarier Thomas Ulmer hat hohe Ziele: Der nächste Schritt heißt Regionalliga. "Noch sind wir nicht so weit. Dazu fehlen die Rahmenbedingungen", sagt Peter Hogen. Sportlich sind die Mosbacher jedoch für die Oberliga gerüstet. Der Kader wurde nochmals verstärkt. Neuzugänge wie Verteidiger Benjamin Waldecker (28, Waldhof Mannheim) und Stürmer Christian Haas (32, VfR Aalen) haben reichlich Drittligaerfahrung auf dem Buckel. Zudem stießen Marc Schneckenberger (24, VfR Mannheim) und Jonas Kiermeier (18, Hoffenheim) dazu. "Der Kader ist besser geworden. Wir wollen wieder unter die ersten Fünf", sagt Hogen.
Comeback
In Marcel Gestle aus dem Gundelsheimer Teilort Obergriesheim steht auch ein Unterländer im Kader. Nach einem Knorpelschaden kämpft der Mittelfeldmann derzeit um sein Comeback.
Stimme.de
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