Stimme+
Zur Merkliste Lesezeichen setzen

Drei Punkte für das Gesamtpaket

   | 
Lesezeit  2 Min
Erfolgreich kopiert!

Fussball - Der August ist ein schöner Monat. Bei der SG Kirchardt ist er sogar besonders schön. Im August gibt es beim Fußball-Landesligisten aus dem Kraichgau viele vereinsinterne Feiertage. Am Freitag vor einer Woche hatte Co-Trainer „Bibi“ Oliveira Geburtstag, am Montag feierte Vorsitzender Achim Müller seinen 50. – am gleichen Tag, an dem der 2. Vorsitzende Helmut Kleinlein ein Jahr älter wurde.

Von Eric Schmidt
In der Mauer, auf der Lauer: Die SG Kirchardt empfängt am Sonntag den Aufsteiger VfL Neckarau auf dem Waldsportplatz.Foto: Klaus Krüger
In der Mauer, auf der Lauer: Die SG Kirchardt empfängt am Sonntag den Aufsteiger VfL Neckarau auf dem Waldsportplatz.Foto: Klaus Krüger

Fussball - Der August ist ein schöner Monat. Bei der SG Kirchardt ist er sogar besonders schön. Im August gibt es beim Fußball-Landesligisten aus dem Kraichgau viele vereinsinterne Feiertage. Am Freitag vor einer Woche hatte Co-Trainer „Bibi“ Oliveira Geburtstag, am Montag feierte Vorsitzender Achim Müller seinen 50. – am gleichen Tag, an dem der 2. Vorsitzende Helmut Kleinlein ein Jahr älter wurde.

Heute lässt Müller für Freunde und Verwandte eine große Sause im Clubhaus steigen. „Vielleicht kann unsere Mannschaft diese Party um einen Tag verlängern“, sagt Trainer Marco Merz. Am Sonntag, 15 Uhr, tritt seine Elf zu Hause gegen den VfL Neckarau an. Drei Punkte wären ein schönes Gesamtpaket für die drei Geburtstagskinder.

Ob das aber so einfach wird mit einem Sieg? Klar ist eines: Gegen den VfL Neckarau bekommt die SG Kirchardt nichts geschenkt. Wie die Sportgemeinschaft hat sich der Aufsteiger aus dem Kreis Mannheim zum Saisonauftakt eine Niederlage eingehandelt. Zu Hause verlor die Elf von Trainer Andreas Vogt gegen die SG Dielheim mit 1:4. Betreuer Jörg Feidengruber hat den VfL dabei unter die Lupe genommen. Die Erkenntnissse aus dem „Spitzel-Spiel“: Neckarau hat ein gutes Mittelfeld und einen „wuchtigen Stürmer“ im Angriffszentrum.

Die SG Kirchardt will auf eigener Germarkung Pfähle einrammen. Dass sie beim FC St. Ilgen unglücklich mit 1:3 verlor, mit zwei Gegentoren in den letzten vier Minuten, ist dumm gelaufen. „Wir brechen deshalb nicht in Panik aus. Das war ein 1:1-Spiel. Das kann mal passieren, auch wenn es nicht passieren darf. Das muss man abhaken und akzeptieren“, sagt Spielleiterin Anja Mathis. Genauso sieht es Merz. „St. Ilgen war Fußball paradox. In der ersten Halbzeit sind wir mit einem blauen Auge davongekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir den Gegner beherrscht und dann am Schluss zwei wunderschöne Gegentore gekriegt“, erklärt der Coach.

Es war eine bittere Pointe. Spuren hat die Niederlage aber nicht hinterlassen. Die zwei Gegentore seien nicht das Thema in dieser Woche gewesen. „Unser Thema war, warum es in der ersten Halbzeit nicht funktioniert hat. Wir waren viel zu nachlässig, viel zu lasch in der Zweikampf-Führung“, sagt Merz. Ziel müsse sein, in den nächsten vier Spielen das Niveau der zweiten Halbzeit von St. Ilgen zu bestätigen. „Dann werden wir auch mit den entsprechenden Punkten belohnt.“

Ausfälle Personell wird sich nicht allzu viel ändern. Hinter dem Einsatz von Florian Czok steht ein Fragezeichen. Kushtrim Lushtaku fällt ebenso aus wie der verletzte Mario Helbing, der mindestens noch zwei Wochen passen muss. Der Kapitän wird vermisst. „Er hätte sich in St. Ilgen das zehn Minuten angeschaut, dann hätte er ein Lebenszeichen gesetzt“, ist Merz überzeugt. „Mario fehlt uns“, gibt Enzo Romano zu.

Ach ja: Der Innenverteidiger aus der Zentralverriegelung der Abwehr will in das Gesamtpaket für die Geburtstagskinder auch Marco Merz mit einschließen: „Natürlich wollen wir auch für den Trainer gewinnen. Er hat am Montag Geburtstag“, sagt Romano. Um genau zu sein: Marco Merz wird 37. Auch der September ist ein schöner Monat.

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben