Stimme+
Volleyball
Zur Merkliste Lesezeichen setzen

SV Sinsheim muss ganz schön ackern

   | 
Lesezeit  1 Min
Erfolgreich kopiert!

3:1-Arbeitssieg im Spielbei der TG Biberach

W. BorgertFoto: Klaus Krüger
W. BorgertFoto: Klaus Krüger

Als der letzte Punkt unter Dach und Fach war, gingen jubelnd die Hände hoch. Freudestrahlend feierten die Volleyballerinnen des SV Sinsheim ihren Sieg. Auch Waldemar Borgert war erleichtert. "Wir mussten teilweise ganz schön ackern hier", sagte der Coach.

Das Ackern jedenfalls hat sich gelohnt: Mit dem 3:1 (25:23, 23:25, 25:17, 25:22)-Erfolg bei der TG Biberach fuhren die "First Ladys" aus dem Kraichgau ihre nächsten drei Punkte ein. Sie führen damit weiter das Feld in der 3. Liga Süd an − mit fünf Zählern Vorsprung auf den TV Holz, der derzeit eine Art Synchronsport betreibt und zeitgleich am Samstagabend zu einem 3:0-Erfolg beim TSV Schmiden kam.

Spannung "Insgeheim haben wir natürlich gehofft, dass Holz Federn lässt in Schmiden. Jetzt glaube ich, dass vor dem letzten Spieltag keine Entscheidung fällt im Kampf um die Meisterschaft", sagt Waldemar Borgert und geht von einem "echten Endspiel" am 23. März zwischen dem TVH und dem SVS aus.

In Biberach hatte der SV Sinsheim nur im dritten Satz leichtes Spiel. Über 20:10 entschied er diesen Durchgang mit 25:17 für sich. Ansonsten musste sich der Spitzenreiter gegen die abwehrstarke TG strecken. Im ersten Satz erkämpfte sich der SVS ein 25:23, den zweiten Satz gab er mit 23:25 aus der Hand − auch deshalb, weil sich die Mannschaft etliche Ungenauigkeiten im Passspiel erlaubte. Auch im vierten Durchgang wurde es eng. Mit 4:8, 5:10 und 19:21 lagen die Sinsheimerinnen zurück, ehe sie mit einer Punkteserie das Ruder herumrissen und auf 24:21 davoneilten.

Rotation Dass im 14. Spiel der zwölfte Sieg glückte, haben die Kraichgauerinnen auch ihrer Flexibilität zu verdanken. Nach dem verlorenen zweiten Satz nahm Waldemar Borgert einen Tausch auf der Zuspielposition vor, Kim Kretzler löste Susanne Frank ab. "Das Gute ist, dass wir zwei gleichwertige Zuspielerinnen haben und so immer etwas ändern können", sagte Waldemar Borgert und bedankte sich bei Co-Trainerin Natallia Antanowitsch. Sie hatte Kim Kretzler vor dem Wechsel mit den richtigen Worten aufgemuntert. "Kim ging es nicht so gut. Aber dann hat sie gut gespielt", so Borgert. esc

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben