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SG Kirchardt angelt sich Peter Pitz

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Fussball - Trainer des SV Sinsheim wechselt in den Kettendwald

Fussball - Eigentlich würde er ja gerne mal Dietmar Hopp näher kennen lernen. So steht es in dem Fragebogen, den Peter Pitz auf der Homepage des SV Sinsheim ausgefüllt hat. Daraus wird wohl vorerst nichts. Dafür hat es der 47-Jährige in Zukunft mit anderen Persönlichkeiten zu tun. Mit Kurt Klingmann. Mit Bernhard Kuhn. Und mit Anja Mathis.

Er ist es also, der neue Coach der SG Kirchardt. Peter Pitz wird ab kommender Saison den Fußball-Landesliga-Absteiger aus dem Kettendwald betreuen. Am Freitagabend, bei der Mitgliederversammlung im Clubhaus, gab Abteilungsleiterin Anja Mathis die lange geheim gehaltene Personalie bekannt.

Einigung

"Wir sind uns schon seit einiger Zeit einig", erklärte Mathis auf Nachfrage der Kraichgau Stimme und ergänzte: "Peter Pitz ist ein gestandener Trainer, bringt viel von sich ein und kann sehr gut mit jungen Leuten umgehen." SG-Spieler wie Carsten Kuhn und Marco Hooge, die unter Pitz bereits bei den A-Junioren des SV Sinsheim trainiert haben, hätten das bestätigt.

Pitz ist seit 2000 für den SVS aktiv. Was die Verantwortlichen der SG Kirchardt dabei vor allem beeindruckt, ist, wie er den Verein nach dem tiefen Sturz aus der Verbandsliga wieder aufgebaut hat − nicht nur als Trainer, sondern auch im Vorstand und im Spielausschuss. Pitz etablierte den SVS in der Kreisklasse A und stand mit ihm 2008 im Kreispokalfinale gegen den FVS Sulzfeld.

Die SG ist von den Qualitäten Pitz" überzeugt: Beim Hallenturnier in Bad Rappenau hat Anja Mathis den Coach mal unter die Lupe genommen − und war angetan. "Peter Pitz hatte alles im Griff, auch wenn er schwierige Charaktere hat in der Mannschaft. Auch bei uns gibt es schwierige Typen." Pitz könne ein "klasse Kumpel" sein. "Aber er weiß, wann es damit zu Ende ist."

Neuausrichtung

Mit Pitz will sich die SG neu orientieren. Und sich auf den Kraichgau und den Kreis Sinsheim konzentrieren, was das Scouting betrifft. "Wir wollen von dem Heilbronn-Trend ein bisschen weg", sagt Mathis. Die Gespräche mit neuen Spielern seien äußerst erfreulich verlaufen − auch dank des Namen Peter Pitz, der auf "sehr positive Resonanz" stoße. Dass es der SG Kirchardt ähnlich ergehen könnte wie dem FC Berwangen und nach dem Abstieg durchgereicht wird, glaubt die Abteilungsleiterin nicht: "Klar, die Kreisliga wartet nur auf uns. Und die Gegner werden gegen uns 100, 110 Prozent geben. Aber wir wollen nicht um den Klassenerhalt spielen. Wir wollen vorne dabei sein." esc

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