Mit dem Rücken zur Wand
Fussball - Es hat sich einiges getan in knapp drei Monaten Winterpause in der Kreisklasse A Sinsheim. Der VfB Bad Rappenau, FV Landshausen und TSV Ittlingen haben die Weichen für die neue Saison bereits gestellt und sich auf die Suche nach neuen Übungsleitern begeben.

Fussball - Es hat sich einiges getan in knapp drei Monaten Winterpause in der Kreisklasse A Sinsheim. Der VfB Bad Rappenau, FV Landshausen und TSV Ittlingen haben die Weichen für die neue Saison bereits gestellt und sich auf die Suche nach neuen Übungsleitern begeben. Doch während Ittlingen bereits fündig geworden ist, stehen bei den Kurstädtern und den Kraichtalern die Entscheidungen noch aus. In Daisbach und Eppingen wurden neue Übungsleiter installiert, zahlreiche Spieler haben die Winterpause für Vereinswechsel genutzt.
So auch beim SV Adelshofen, zu dem in der Winterpause gleich fünf Spieler gestoßen sind. Simon Wirth, Benjamin Bakis und Marcel Graf hat ihr Aufenthalt im Lebenszentrum zum SV geführt. Jonas Löffler, ebenfalls Bewohner des Lebenszentrums, ist für die Rückrunde zurückgekehrt, und Maximilian Pfeil fand vom 1. FC Stebbach den Weg zum den Blau-Weißen.
Rückhalt
„Mit Benjamin Seitz und Pfeil „haben wir jetzt zwei junge, hoffnungsvolle Torhüter“, freut sich Spielleiter Jürgen Purschke und betont: „Uwe Rott steht für Notfälle auch noch bereit.“ Beide Torhüter, so Purschke, machen einen guten Eindruck und „waren im letzten Testspiel zu Hause gegen den VfB Adersbach die einzigen Lichtblicke.“ Wer nun die Nummer eins sein werde „wird die Zeit zeigen“. Da hat, bei aller Ausgeglichenheit der Leistungen, möglicherweise Pfeil einen kleinen Vorteil, denn berufsbedingt hält sich Seitz unter der Woche in München auf und kann lediglich freitags mit der Mannschaft trainieren. Angesprochen auf das letzte Testspiel, schäumt Purschke immer noch. „Wir haben gegen Adersbach 0:1 verloren. Im ersten Pflichtspiel beim SV Sinsheim würde mich die Mannschaft überraschen, wenn sie einen Dreier landet.“
Aber das wäre für den Vollblutspielleiter wahrlich keine unangenehme Überraschung, sondern fast eine lebensnotwendige. „Die Mannschaft muss den Kampf annehmen, eigentlich zählt nur ein Dreier.“ Der SVA ist mit neun Zählern derzeit Tabellenvorletzter mit drei Punkten Vorsprung vor dem Letzten, dem VfB Eppingen II. Der Abstand zum Drittletzten, dem 1. FC Stebbach, beträgt zwei Zähler, zum endgültig rettenden Ufer hat man bereits sieben Zähler Rückstand.
In der Vorbereitung hatte Trainer Roland Pross, der von seiner Fußoperation inzwischen genesen ist und sich „voll mit dem Verein identifiziert und reinhängt“, mit den für Adelshofen fast schon typischen Problemen zu kämpfen. Die Trainingsbeteiligung war schlecht, erst nach einer außerordentlichen Spielersitzung wurde es besser. Seit etwa zwei Wochen kann Pross 18 bis 20 Spieler im Training begrüßen. „Ich hoffe, dass das so bleibt und die Mannschaft den Ernst der Lage begriffen hat“, sagt Purschke. Mit Mark Bernhardt muss ein Leistungsträger berufsbedingt kürzer treten. „Er ist ein wichtiger Spieler, aber er muss ein Projekt durchziehen und hat deshalb weniger Zeit.“
Die Spiele am Sonntag, 15 Uhr:
SV Sinsheim - SV Adelshofen
SG Waibstadt - TB Richen
SV Hilsbach - VfB Bad Rappenau
VfB Eppingen II - 1. FC Stebbach
FC Berwangen - FV Landshausen
SV Ehrstädt - SV Tiefenbach
SV Daisbach - FC Weiler
SG Untergimpern - TSV Ittlingen
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