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Lott, der Rasengott

  
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Fussball - Eigentlich ist Hans Lott im Ruhestand. Doch auf die faule Haut legen, nein, das tut sich der Rentner nicht. Im Gegenteil: Im Ort gilt Lott als Rasenflüsterer. Als Greenkeeper der SG Waibstadt. "Manche bei uns nennen ihn auch den Rasengott", sagt SG-Stürmer Markus Stumpf.

Fussball - Eigentlich ist Hans Lott im Ruhestand. Doch auf die faule Haut legen, nein, das tut sich der Rentner nicht. Im Gegenteil: Im Ort gilt Lott als Rasenflüsterer. Als Greenkeeper der SG Waibstadt. "Manche bei uns nennen ihn auch den Rasengott", sagt SG-Stürmer Markus Stumpf.

Wenn am Freitagabend der hohe Besuch kommt, wenn der VfB Eppingen und der FV Mosbach im Biesig-Stadion das Relegationshalbfinale zur Fußball-Verbandsliga austragen, wird die SG eine grünen Teppich präsentieren. Was natürlich an Lott, dem Rasengott, liegt. Der Platzwart hat immer ein wachsames Auge auf das Grün, er hegt und pflegt es wie seinen eigenen Garten, er bewässert und mäht den Rasen mehrmals in der Woche. Seit Montag ist das Sportgelände gesperrt, der Trainingsbetrieb komplett eingestellt. Platz-Angst müssen die beiden Teams also keine haben, wenn sie sich morgen duellieren.

Lob "Ich glaube, dass wir einen der besten Plätze haben im Kreis", sagt SG-Vorsitzender Andreas Ernst. "Nach Zuzenhausen haben wir in der Kreisliga Sinsheim den besten Rasen", ist Stürmer Markus Stumpf überzeugt. Auch Außenstehende sind beeindruckt von den Platzverhältnissen − der VfL Mühlbach etwa. Der Kreisligist hat vor sieben Tagen ein Punktspiel in Waibstadt ausgetragen. Am Untergrund lag es nicht, dass die Elf mit 0:3 verlor: "Der Platz ist in einem sehr guten Zustand. Meine Spieler waren richtig begeistert, auf dem Rasen zu spielen", sagt VfL-Coach Gunter Brand und erklärt: "Waibstadt ist eines Relegationsspiels absolut würdig."

Jaja. Dank Lott, dem Rasengott, ist alles im grünen Bereich. esc

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