Familienbande als Trumpfkarte
Fussball - Die SG Eschelbach ist ein familiärer Verein. Norbert Wallusch steht der Sportgemeinschaft, die im Jahre 2000 neu gegründet wurde, nachdem der Vorgängerverein an die Wand gefahren worden war, seit Jahren vor.

Fussball - Die SG Eschelbach ist ein familiärer Verein. Norbert Wallusch steht der Sportgemeinschaft, die im Jahre 2000 neu gegründet wurde, nachdem der Vorgängerverein an die Wand gefahren worden war, seit Jahren vor. Doch nicht nur in Sachen erster Vorsitzender steht der Club für Kontinuität. Auch im Spielerkader herrscht Beständigkeit. Das geht sogar soweit, dass die SG Eschelbach der Verein ist, in dem die meisten Akteure miteinander verwandt sind.
Brüderlichkeit Die Torhüter Florian und Christian Glassl sind ebenso Brüder wie Christian und Lukas Beckmann. Selbstredend, dass auch die Söhne von Wallusch gemeinsam im Kader stehen. Sebastian als Abwehrspieler, der 19-jährige Alexander eigentlich als Stürmer. "Leider geht mein Sohn immer auf Krücken", bedauert der Vater. Im November hat sich Alexander schwer verletzt, ausgeheilt ist die Verletzung nach Komplikationen immer noch nicht. "Wie gerne hätte ich mit meinen Söhnen auch noch mal auf dem Platz gestanden", meinte Wallusch.
Dieses Glück genießt derzeit Marius Saucinas. Als ganz junger Spieler kam der heute 36-jährige Litauer nach Eschelbach. Damals wie heute war der Angreifer torgefährlich, doch nun droht ihm Sohn Marius Junior den Rang abzulaufen. Zwei Treffer erzielte der 18-Jährige am vergangenen Mittwochabend und war damit der Garant für den 4:0-Sieg über den SV Tiefenbach.
Während man in Eschelbach in zufriedene Gesichter blickt, hängen in Mühlbach, dem Gegner am Sonntag, die Mundwinkel nach unten. Null Punkte, null Tore, aber zwölf Gegentore, so lautet die ernüchternde Bilanz nach drei Partien. Die Mühlbacher können froh sein, dass es für Eppingen, Eschelbronn, Stebbach oder Tiefenbach bislang auch nicht lief. Doch langsam muss sich in Mühlbach was tun.
Türkisches Duell Ein interessantes Spiel steigt im Sinsheimer Wiesental, wo Türkgücü die Elf von Türkspor Eppingen empfängt. "Mir wäre es lieb, wenn wir möglichst spät in der Runde gegen Sinsheim spielen würden", wünschte sich Türkspor-Trainer Mehmet Sayan vor der Runde. Der Spielplan will es anders. Rund 18 Monate nach dem letzten Aufeinandertreffen in einem Punktspiel, damals gewann Sinsheim zu Hause 2:1, treffen die beiden überwiegend aus türkischen Spielern bestehenden Mannschaften am gleichen Ort wieder aufeinander. nit
Samstag, 08.09, 16 Uhr
SG Waibstadt 2 - TSV Dühren
SV Hilsbach - SV Daisbach
Sonntag, 09.09, 15.30 Uhr
FC Stebbach - SV Reihen
VfL Mühlbach - SG Eschelbach
SV Tiefenbach - FV Landshausen
TB Richen - SV Neidenstein
Türkgücü Sinsheim - Türkspor Eppingen
Sonntag, 09.09, 17 Uhr
FC Eschelbronn - TSV Steinsfurt
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