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Anpfiff für die heiße Phase vor der WM

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Fussball - Die Stadt freut sich auf ihr Sommermärchen und zählt die Tage bis zum Anpfiff Die organisatorischen Fäden für die Fußball-WM der Frauen laufen seit Donnerstag im Technischen Rathaus zusammen.

Von Tanja Capuana

Sinsheim - Die Stadt freut sich auf ihr Sommermärchen und zählt die Tage bis zum Anpfiff Die organisatorischen Fäden für die Fußball-WM der Frauen laufen seit Donnerstag im Technischen Rathaus zusammen. Dort ging die Außenstelle des Fifa-Organisationskomitees (OK) offiziell an den Start.

Vorfreude

Ronny Zimmermann, Präsident des Badischen Fußballverbands, ist verantwortlich für die Organisation vor Ort. Die Außenstelle sei der verlängerte Arm der Zentrale in Frankfurt, erklärte Bernd Luithle, Geschäftsführer des Organisationskomitees. Die Entscheidungen und Anweisungen der Gesamtleitung werden in den Büros lokal umgesetzt. 300 frewillige Helfer sorgen für den reibungslosen Ablauf. Sinsheim fiebert dem Ereignis entgegen. "Die Vorfreude ist in der gesamten Region spürbar", sagte Ronny Zimmermann. Der Außenstellenleiter berichtete, dass der Ticketverkauf erfolgreich verlaufe. "Wir sind optimistisch, dass das Stadion bei allen vier Spielen ausverkauft ist." Am 20. Februar beginnt die letzte Verkaufsphase.

Die ehemalige deutsche Profispielerin Renate Lingor engagiert sich während der WM einerseits als Botschafterin, andererseits übernimmt sie die Verantwortung für die Trainingsplätze der Teams. "Ich bin stolz, dass ich dabei bin", sagte Lingor, die mit ihrer Elf vor vier Jahren Weltmeisterin geworden ist. Diesmal steht sie nicht mehr selbst auf dem Feld. "Ein bisschen Wehmut wird sicher dabei sein", gab sie zu. Dennoch gönne sie es den anderen deutschen Fußballerinnen und sei stolz auf sie. Sinsheims OB Rolf Geinert freut sich über den Image-Effekt der Weltmeisterschaft. Seit bekannt ist, dass Sinsheim Austragungsort ist, sei die Stadt in aller Munde, so Geinert. Auch die Kosten seien geringer als zunächst gedacht. Man versuche nicht, mit den großen Metropolen zu konkurrieren. "Wir sind eine kleine Stadt mit einem eigenen Charme, einer eigenen Tradition und einer eigenen Sporttradition." Da in den Vorrunden die Teams aus Frankreich und den USA in Sinsheim spielen werden, rechnet Bürgermeister Achim Keßler mit Besuchern aus beiden Ländern.

Fanmeile

Auch die Hausherren der Rhein-Neckar-Arena, Vertreter des Bundesligisten 1899 Hoffenheim, freuen sich über die Möglichkeit, als WM-Austragungsort das Stadion zur Verfügung zu stellen. "Sinsheim hat es verdient", betonte 1899-Präsident Peter Hofman. Wer keine Tickets mehr fürs Stadion ergattert, kann bei der Leinwand-Übertragung auf der Fanmeile dabeisein. Auf dem Burgplatz in Sinsheim werden alle deutschen Spiele und die Partien in der Rhein-Neckar-Arena gezeigt, sagte Rolf Geinert.

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