Dauerbrenner will um jeden Kicker kämpfen

Delegierte wählen Helmut Deeg für drei weitere Jahre zum Hohenloher Bezirksjugendleiter

Dauerbrenner will um jeden Kicker kämpfen
Heinz Busch (rechts) vom Württembergischen Fußballverband beglückwünscht Helmut Deeg zu seiner Wiederwahl als Bezirksjugendleiter.Foto: privat

Fußball - Helmut Deeg bleibt oberster Jugendleiter des Bezirks Hohenlohe. Bei der alle drei Jahre stattfindende Bezirksjugendleiter-Hauptversammlung in Satteldorf wurde er einstimmig für drei weitere Jahre wiedergewählt. In den Bezirksjugendausschuss berufen wurden Werner Maaß, Beate Schwarz, Nico Schwarz, Lothar Langsch, Bernhard Hornung und Ernst Sadler.

Seit 17 Jahren nimmt Helmut Deeg das höchste Amt des Fußballbezirks Hohenlohe im Jugendbereich ein - und mit dem gleichen Elan wie bisher will er das nächste Kapitel seiner Amtszeit angehen. „Es gibt immer weniger Jugendliche, aber wir werden um jeden kämpfen, damit er dem Fußball erhalten bleibt“, sagt der Weikersheimer kämpferisch. „Ich habe bereits vor einem Jahrzehnt darauf hingewiesen, dass der Nachwuchs fehlen wird - und das Problem wird in sechs Jahren noch akuter.“ Die Folge seien immer mehr Spielgemeinschaften bei Jugend und Aktiven.

Boom bei Mädchen

Nur bei den Mädchen gebe es noch weiteres Wachstumspotenzial, nachdem dort schon ein wahrer Boom entstanden sei, sagte Deeg. Beinahe verdoppelt hat sich in den vergangenen acht Jahren die Zahl der Mädchenteams im Bezirk. „Um jeden Nachwuchskicker muss geworben werden. Vor allem beim Übergang von C- zu B- und B- zu A-Junioren verlieren wir jeweils fast 20 Prozent an Mannschaften. Das müssen wir ändern“, erklärte der neue und alte Hohenloher Bezirksjugendleiter.

Um Kinder und Jugendliche für den Sport zu gewinnen, will er die Kooperation Schule und Verein weiter intensivieren. Wichtig sei auch die altersgerechte Ausbildung des Fußballnachwuchses, sagte Deeg. Neben den kostenlosen dezentralen Trainerschulungen wird zukünftig auch das DFB-Mobil direkt bei den Vereinen Schulungen veranstalten. Außerdem will man mit dem Ehrenamtspreis neue Mitarbeiter gewinnen und diese erhalten. „Qualifizierung und Qualitätssicherung sind die Garanten einer erfolgreichen Vereinsarbeit“, sagte Deeg. jüwa

Ehrungen

Jugendleiter-Ehrennadel in Bronze: Heinz Singer (Instruktor), Bernhard Vogel (seit 1993 Bezirkstrainer am WFV-Stützpunkt Mädchen in Triensbach); Jugendleiter-Ehrennadel in Silber: Werner Banzhaf (Instruktor); Jugendleiter-Ehrennadel in Gold: Helmut Tiefenbacher (seit 1993 stellvertretender Bezirksjugendleiter), Heinrich Kraft (seit 1987 Instruktor, davor Bezirkstrainer); Verbandsehrennadel in Bronze: Wolfram Fischer (1. FC Igersheim); Ehrenpreis für gute Jugendarbeit: der SV Tüngental.


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