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Ein Extralob für Thorsten Plasch

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Die Trainerstimmen zum Spiel

Von mars

Valentin Herr lehnte sich nach dem 2:2 gegen Crailsheim zurück. Ganz im Stile eines echten Genießers zog er an einer Zigarre und nippte an seiner Kaffeetasse. Der Trainer des Fußball-Oberligisten FV Lauda wusste, dass er alles richtig gemacht hatte. Herr hatte seine Mannschaft vor dem Derby gegen Crailsheim perfekt eingestellt. Sie spielte clever und diszipliniert. Ließ Crailsheim kommen und konterte."Klar hatte der TSV mehr Ballbesitz", sagte der Trainer grinsend. "Das war so gewollt. Doch in den entscheidenden Positionen waren sie dann eben nicht mehr am Ball." So einfach ist Fußball. "Vielleicht waren wir sehr tüchtig und hatten deshalb das nötige Glück."Und einer seiner Spieler erzwang dies am Schluss regelrecht: Thorsten Plasch. "Was mein Kapitän nach dem Führungstreffer der Crailsheimer gemacht hat, war schon super." Es war in der 90. Minute sein erster Vorstoß im ganzen Spiel. Die Crailsheimer Hintermannschaft schlief noch wegen des zuvor erzielten Führungstreffers. Und Plasch lief in den Strafraum. "Ich habe den Ball am Torwart vorbeigespielt und der hat mich zu Fall gebracht." Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter - 2:2 durch Zdenko Juric.

Crailsheims Trainer Helmut Dietterle hatte ebenfalls nicht viel falsch gemacht. Seine Mannschaft bestimmte das Spiel. "Zunächst war es eine zähe Geschichte, weil sich der Gegner im eigenen Strafraum verschanzt hat. Dann war es unglücklich und dramatisch."Das Unentschieden ist für den TSV eigentlich zu wenig. Denn eigentlich wollte Crailsheim oben mitspielen. Doch noch hinkt man den eigenen Ansprüchen hinterher. Die ersten zaghaften "Trainer raus"-Rufe waren im Schönebürgstadion am Samstag zu hören. Doch nach dem Sieg gegen die Stuttgarter Kickers II und dem Unentschieden gegen Lauda bleibt Dietterle vorerst im Amt.

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