Die Energie-Träger von 1899 Hoffenheim
Fußball - Es ist gar nicht so lange her, da machte 1899 Hoffenheim für den Strom- und Gasanbieter MVV Reklame. Inzwischen haben sich die Zeiten geändert. Seit dieser Saison wirbt der Fußball-Bundesligist für einen Hersteller von Photovoltaikmodulen auf seinem Trikot - für das Unternehmen Suntech.
Fußball - Es ist gar nicht so lange her, da machte 1899 Hoffenheim für den Strom- und Gasanbieter MVV Reklame. Inzwischen haben sich die Zeiten geändert. Seit dieser Saison wirbt der Fußball-Bundesligist für einen Hersteller von Photovoltaikmodulen auf seinem Trikot − für das Unternehmen Suntech. "Hoffe" ist damit erneut zum Energie-Träger geworden. Zum Solarenergie-Träger.
Am Samstag hat sich der neue Hauptsponsor, der sich mit 4,5 Millionen Euro im Jahr bei 1899 engagiert, offiziell vorgestellt. Klar, dass er sich hinterher die Hände rieb. Wenige Stunden nach der Präsentation in der Rhein-Neckar-Arena feierte Hoffenheim einen 1:0-Sieg gegen Borussia Dortmund. Suntech hatte mit seinen Slogans ein gutes Händchen bewiesen. "Suntech und 1899 − hier spielt die Zukunft", war nach dem 1:0 durch Sejad Salihovic auf den LED-Banden im Stadion zu lesen. Besonders gelungen war der Spruch: "Kleiner Energiespartipp vom Sponsor: Den Gegenspieler einfach ausschalten." Den Gegenspieler auszuschalten, das gelang an diesem Tag sehr, sehr gut. "Ich glaube, das passt", freute sich Suntech-Vertreter Vedat Bürgeli. Platz an der Sonne. Ein ganzer Verein unter Strom. Es gibt noch viele Spielarten im Zusammenspiel von "Hoffe" und Suntech.
Ach ja: Leistung lohnt sich − nicht nur für 1899 Hoffenheim. Für jeden Heimsieg spendiert der neue Sponsor eine Solaranlage in Höhe von 12.000 Euro für einen guten Zweck. Diese Solaranlagen können Strom für einen Vier-Personenhaushalt generieren und werden schlüsselfertig installiert. Als erstes kommt der Kindergarten in Sinsheim-Reihen in den Genuss der positiven Energie. Grund: "Der Kindergarten wurde bei einem Brand völlig zerstört", sagt Trainer Holger Stanislawski.
Premiere
Angst vorm ersten Mal? Nein, die hatte der TSV 1887 Wieblingen nicht bei seiner Premiere in der Fußball-Landesliga Rhein-Neckar. Trotz eines 1:3-Rückstands knöpfte der Aufsteiger dem VfB Eppingen am Sonntagnachmittag noch ein 3:3-Unentschieden ab.
"Ganz ehrlich: Nach dem 1:3 hab" ich nicht mehr daran geglaubt. Eppingen hat mit Stefan Beierle und Alexander Rudenko stark nach vorne gespielt", sagt TSV-Abteilungsleiter Achim Kees und vermutet: "Ich glaube, Eppingen war sich zu sicher." Durch Tore von Kai Mühlbauer und Benedikt Damm kam der Neuling noch zum 3:3-Ausgleich. Dieses Unentschieden, es war wie ein gefühlter Sieg für den Verein, der 25 Jahre lang in der Kreisliga Heidelberg Stammgast war. 180 Schaulustige waren begeistert von der Aufholjagd. "Wenn es nicht so schlimm geregnet hätte, wären noch mehr Zuschauer gekommen", ist Kees überzeugt.
Einweihung
Es ist vollbracht: Nach einer Bauphase von rund eineinhalb Jahren ist das neue Clubhaus des VfB Eppingen fertig. Klar, dass die Einweihung am kommenden Wochenende besonders groß gefeiert wird. Am Samstag, 10 Uhr, steigt ein A-Junioren-Blitzturnier mit Teams wie dem Karlsruher SC, Kehler FV und dem VfB. Am Sonntag, 11 Uhr, findet ein Palmbräu-Fußball-Stammtisch statt, bei dem der ehemalige KSC-Sportdirektor Arnold Trentl, VfB-Trainer Werner Habiger, Jürgen Wild, Stefan Wild und Michael Mäckel zu den Gästen gehören. Eric Schmidt
Stimme.de
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