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Steelers kommen als Seriensieger zum Derby

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Eishockey - Es ist so einfach. Manchmal. Kaum dass die Sache Spaß macht, gibt es auch Siege. "Die Jungs haben wieder Lust und Laune", sagte Trainer Danny Held nach dem 5:2-Erfolg der Bietigheim Steelers gegen Freiburg. Es war der vierte Sieg in Folge für den Heilbronner Erzrivalen in der 2. Eishockey-Bundesliga.

Von Andreas Öhlschläger
René Schoofs versucht, sich gegen Fabian Krull zu behaupten.Foto: Veigel
René Schoofs versucht, sich gegen Fabian Krull zu behaupten.Foto: Veigel

Eishockey - Es ist so einfach. Manchmal. Kaum dass die Sache Spaß macht, gibt es auch Siege. "Die Jungs haben wieder Lust und Laune", sagte Trainer Danny Held nach dem 5:2-Erfolg der Bietigheim Steelers gegen Freiburg. Es war der vierte Sieg in Folge für den Heilbronner Erzrivalen in der 2. Eishockey-Bundesliga. Seit Interimscoach Held hinter der Bande steht, gab es keine Niederlage mehr. Ex-Trainer Christian Brittig, immerhin der Meistermacher des Jahres 2009, war offenbar die entscheidende Spaßbremse.

Auch im Derby am Freitag (20 Uhr) in Heilbronn wollen die Steelers ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Dann haben sie die Chance, den letzten Tabellenplatz zu verlassen.

Brittig legte großen Wert darauf, dass seine Spieler höchst diszipliniert sein System befolgen. Für den Mann aus Niederbayern war eine starke Defensive die Basis allen Erfolgs. Danny Held hingegen lässt die Steelers munter stürmen. "Wir haben in zwei Wochen einiges geändert. Bei mir dürfen auch die Verteidiger nach vorne", sagte er nach dem Spiel gegen Freiburg.

Auf Torejagd Aufgeblüht sind nach dem Trainerwechsel vor allem die ausländischen Angreifer. Pierre-Luc Sleigher traf gegen Freiburg drei Mal. Olivier Latendresse, zuvor als Fehleinkauf abgestempelt, schoss im Duell mit den Südbadenern das wichtige 2:1. Zuvor beim 2:1-Sieg in Weißwasser hatte er kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer beigesteuert.

Der Held der ersten beiden Siege unter Trainer Held hieß Brent Walton. Dem Topscorer der Bietigheimer gelangen in Ravensburg und gegen Landshut jeweils drei Tore. Im Derby bei den Heilbronner Falken wird er allerdings fehlen. Das ist sicher. Eine Schulterverletzung macht den Einsatz unmöglich.

Danny Held ist dennoch zuversichtlich, dass sein Team nicht stolpern wird. In der jüngeren Vergangenheit nahmen die Steelers drei Mal in Folge alle Punkte aus Heilbronn mit. 2:1, 4:1, 3:2 − die Falken-Fans hatten keinen Spaß.

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