"Wir müssen uns jetzt neu konzentrieren"

Volleyball - Sie streckte sich im Block mit aller Kraft, lauschte angestrengt den Teambesprechungen und hatte doch immer ein Lächeln auf den Lippen: Die kanadische Nationalspielerin Tammy Mahon spielt seit Anfang Dezember beim Volleyball-Bundesligisten SV Sinsheim und zeigte bei der Partie gegen Dresden, dass sie im Kraichgau angekommen ist.

"Wir müssen uns jetzt neu konzentrieren"

Tammy Mahon

Foto: Baumann

Volleyball - Sie streckte sich im Block mit aller Kraft, lauschte angestrengt den Teambesprechungen und hatte doch immer ein Lächeln auf den Lippen: Die kanadische Nationalspielerin Tammy Mahon spielt seit Anfang Dezember beim Volleyball-Bundesligisten SV Sinsheim und zeigte bei der Partie gegen Dresden, dass sie im Kraichgau angekommen ist. Mit unserem Redaktionsmitglied Kathrin Baumann sprach die 31-Jährige über die Verständigung im Team und die laufende Saison.

Frau Mahon, wie haben Sie die Niederlage gegen den SC Dresden erlebt?

Tammy Mahon: Es ist natürlich enttäuschend zu verlieren. Die Gegnerinnen haben ihr Niveau während des Spiels beständig gesteigert, während wir auf demselben Level geblieben sind. Aber es war eben auch das erste Spiel nach der Pause über Weihnachten.

Wie klappt die Verständigung mit Ihren Sinsheimer Teamkameradinnen, etwa mit der spanischsprachigen Libera Diana Castaño?

Mahon: Das funktioniert prima auf Englisch. Diana spricht sehr gut Englisch, das ist also kein Problem. Und ich verstehe auch ein bisschen Deutsch, weil ich manches vom Niederländischen ableiten kann. Das ist mein neuntes Jahr als professionelle Spielerin, ich habe vorher unter anderem in Schweden, den Niederlanden, Rumänien und Aserbaidschan gespielt. Am Anfang ist es nie einfach, wenn man die Sprache noch nicht kann, aber ich wurde hier sehr herzlich aufgenommen.

Bei welcher Station im Ausland hat es Ihnen bisher am besten gefallen?

Mahon: Ich denke das Jahr in Griechenland war mein bestes. Ich habe es sehr genossen, in Athen zu leben.

Sind Sie optimistisch, wenn Sie an die kommenden Spiele denken?

Mahon: Ja, da bin ich wirklich zuversichtlich. Wir müssen uns jetzt neu konzentrieren, aber wenn wir jeden Tag trainieren und hart arbeiten, wird das Team auch wieder Erfolg haben.