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"Ich habe lieber Schach gespielt als Märchen gesehen"

Schach - Zwei Siege, ein Remis: Dank seines glänzendes Auftritts bei der Heimspielrunde in der Hardwaldhalle verbesserte sich der SC Eppingen in der Schach-Bundesliga auf Platz vier. "Ich denke, wir können zufrieden sein", sagte Peter Acs, der Großmeister aus Ungarn und U-20-Juniorenweltmeister von 2001, in einem Gespräch mit Eric Schmidt.

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"Ich habe lieber Schach gespielt als Märchen gesehen"
Peter Acs Foto: Klaus Krüger  Foto:

Schach - Zwei Siege, ein Remis: Dank seines glänzendes Auftritts bei der Heimspielrunde in der Hardwaldhalle verbesserte sich der SC Eppingen in der Schach-Bundesliga auf Platz vier. "Ich denke, wir können zufrieden sein", sagte Peter Acs, der Großmeister aus Ungarn und U-20-Juniorenweltmeister von 2001, in einem Gespräch mit Eric Schmidt.

Herr Acs, was sagen Sie zum Abschneiden des SC Eppingen?

Peter Acs: Dass uns gegen Baden-Baden noch ein Remis gelingt, hätte ich nicht gedacht. Die Stellung, die Zoltán Medvegy an Brett acht hatte, sah nicht so gut aus. Und dann gewinnt er noch! Unglaublich!

Sie sitzen schon seit vielen Jahren für den SCE am Brett. Warum?

Acs: Zoltán Gyimesi, der als Erster von uns Ungarn in Eppingen war, hat mich damals angesprochen. Und ich muss sagen: Es gefällt mir hier. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich die Mannschaft sehe. Die Stimmung ist sehr gut, der Verein sehr gut organisiert. Er behandelt seine Spieler gut, was man nicht von jedem anderen Verein sagen kann. Ich bin jetzt seit elf Jahren hier, seit 1999. Und ich bin stolz darauf, dass der SC Eppingen uns ungarischen Spielern vertraut.

Sie und die anderen Ungarn bilden regelmäßig Fahrgemeinschaften, um nach Eppingen zu kommen...

Acs: Das ist richtig. Wenn wir in Eppingen spielen, fahren wir mit dem Auto. Zoltán Medvegy hat einen Seat Alhambra, da passen wir alle rein. Am Donnerstag sind wir um 9.30 Uhr in Budapest losgefahren und haben unterwegs Csaba Balogh mitgenommen. Er wohnt in Budaörs, ganz in der Nähe der Autobahn.

Ganz schön stressig alles, oder?

Acs: Auf der Hinfahrt geht es. Zurück ist es anstrengend − wenn man erst vier, fünf Stunden Schach spielt und anschließend direkt nach Hause fährt. Dann wird es spät. Aber wir haben alle den Führerschein und wechseln uns ab beim Fahren.

Seit wann spielen Sie Schach?

Acs: Ich habe mit vier Jahren angefangen − nicht mit richtigem Ernst, sondern nur so aus Spaß. Mein Vater hat dann schnell gemerkt, dass ich lieber Schach spiele als im Fernsehen Märchen sehe. Dann bin ich zu einem Verein in Paks gegangen.

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