Der Finne von der Plakatwand
Tennis - Mit geballter Finnen-Power will der Regionalligist TC Bad Friedrichshall die Mission Klassenerhalt angehen. Neben Timo Nieminen, der bereits im vergangenen Jahr am Kocherwald aufschlug, feiert am Sonntag auch sein Landsmann Lauri Kiiski sein Debüt im TC-Dress. Zum Saisonauftakt muss die Mannschaft von Trainer Dirk Schwarzer beim Zweitliga-Absteiger TC Wiesloch antreten.

Davor steht allerdings am Sonntag der Saisonauftakt beim Zweitliga-Absteiger TC Wiesloch. Mit geballter Finnen-Power will die Mannschaft von Trainer Dirk Schwarzer die Mission Klassenerhalt angehen. Neben Timo Nieminen, der bereits im vergangenen Jahr am Kocherwald aufschlug, feiert morgen auch sein Landsmann Lauri Kiiski sein Debüt im TC-Dress. Da mehr als zwei Ausländer pro Spiel nicht erlaubt sind, wird der Slowake Boris Borgula beim Saisonauftakt fehlen. „Das ist mit ihm so abgesprochen, er ist außerdem mit seiner Tennisakademie in Bratislava beschäftigt“, sagt Trainer Dirk Schwarzer.
Verlosung
Für die restlichen vier Einzelpositionen wird Schwarzer eine Ziehung vier aus fünf vornehmen. Peter Mayer-Tischer und Chris Groh dürften wohl gesetzt sein. Patrick Rittenauer und Bastian Schütz sind ebenfalls noch in der Verlosung. Ralph Knupfer zwickt es immer noch an der Leiste. „Mit einer Schmerztablette geht das schon“, sagt er. „Ich bin mir nicht sicher, ob er der Belastung von Einzel und Doppel gewachsen ist “, sagt hingegen Schwarzer. „Es werden am Sonntag auf jeden Fall alle sieben Spieler zum Einsatz kommen.“
In den Trainingseinheiten der Woche vor dem Saisonstart stand die Beinarbeit im Vordergrund. Für konditionelle oder mentale Grundlagenarbeit blieb keine Zeit, da die deutschen Spieler mit Ausnahme von Bastian Schütz erst vor wenigenWochen vom Auslandsstudium in den USA zurückgekehrt sind.
„Das ist kein Problem, ich kenne es ja nicht anders“, sagt der Trainer, der das Jahr über traditionell auf die Eigenverantwortlichkeit seiner Spieler setzen muss. Natürlich merke man dem einen oder anderen an, dass der Studienabschluss näher rücke, sagt Schwarzer. Soll heißen: Anders als in den Vorjahren durfte mancher Spieler mehr Zeit in der Uni-Bibliothek, als auf dem Tennisplatz verbringen. Dass das Studium vorgeht, ist auch dem Trainer klar. Deshalb gilt: „Ich bin froh, wenn wir unser Vorjahres-Niveau halten können“, sagt Schwarzer.
Nach dem Donnerstagabend-Training ging es zum Italiener. Teambuilding bei Pizza, Pasta und Salat stand auf dem Programm. Kraftfutter für anstrengende drei Wochen mit sieben Spielen. Nur am Auftaktwochenende steht eine Partie an, dann geht es im Samstag-Sonntag-Rhythmus weiter. „Das ist vielleicht gar nicht so schlecht nur mit dem einen Duell in die Saison zu starten“, sagt Patrick Rittenauer.
Daviscup
Während Lauri Kiiski wohl für drei Wochen in Bad Friedrichshall bleibt, ist Timo Nieminen für die finnische Daviscup-Mannschaft nominiert worden, die am nächsten Wochenende gegen Luxemburg antritt. „Das ist schön für ihn, aber natürlich schlecht für uns“, sagt Schwarzer. Somit fällt Nieminen für die beiden Heimspiele am 19. und 20. Juli aus. Er wird trotzdem da sein. Zumindest in der Friedrichshaller Ortsmitte. Denn die Werbetafel hängt dann immer noch.
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