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Big Points in der Spielhölle

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Tischtennis - In der Spielhölle der TTG Neckarbischofsheim machte der TV Bad Rappenau die ersten Big Points: Mit einem 9:5-Sieg im Kraichgauderby der Tischtennis-Badenliga startete der TV in die neue Saison – und sicherte sich damit wertvolle Punkte im Kampf um die Meisterschaft.

Fremdes Material: Adedeji-Adedapo Akiode musste sich im Derby in Neckarbischofsheim einen Schläger ausleihen.Foto: Archiv/Krüger
Fremdes Material: Adedeji-Adedapo Akiode musste sich im Derby in Neckarbischofsheim einen Schläger ausleihen.Foto: Archiv/Krüger

Tischtennis -  In der Spielhölle der TTG Neckarbischofsheim machte der TV Bad Rappenau die ersten Big Points: Mit einem 9:5-Sieg im Kraichgauderby der Tischtennis-Badenliga startete der TV in die neue Saison – und sicherte sich damit wertvolle Punkte im Kampf um die Meisterschaft. Dabei glänzten vor allem die Neuzugänge Aron Skat Wenzell und Ralf Neumaier, die alle Partien gewannen, bei denen sie ihre Hände im Spiel hatten.

„Das war ein super Start für uns. Wir wussten, dass es schwer werden würde in Neckarbischofsheim“, sagte Mannschaftssprecher Kai Kappe und freute sich über die „gute Atmosphäre“ in der Turnhalle der Grund- und Hauptschule. „Ich denke, da war jeder hellauf begeistert. Es gab tolle Spiele mit tollen Ballwechseln.“

Vor rund 80 Schaulustigen hatte die TTG Neckarbischofsheim zunächst das bessere Händchen. Ihr Doppel Pawel Jaworski/Patrick Oberster setzte sich mit 3:1 (11:8, 11:6, 9:11, 11:9) gegen Petr Vajbar/Gerd Chrzanowski durch. Doch der TV Bad Rappenau schlug zurück. Dem spannenden 3:2 von Aron Skat Wenzell/Adedeji-Adedapo Akiode gegen Marc Seel/Adam Dziadkowiec ließen Ralf Neumaier und Michael Hagmüller ein souveränes 3:0 gegen Alexander Philipp/Roman Bartlog folgen.

In den ersten drei Einzeln bauten die Kurstädter ihre Führung von 2:1 auf 5:1 aus. Skat Wenzell setzte sich gegen Marc Seel ebenso mit 3:0 durch wie Ralf Neumaier gegen Adam Dziadkowiec. Schwer zu kämpfen hatte Akiode. Erst mit einem 15:13 im fünften Satz machte er seinen 3:2-Erfolg gegen Pawel Jaworski perfekt.

Lob

„Kompliment an Akiode. Er musste nach dem Doppel mit einem fremden Schläger spielen. Sein eigener wurde vom Schiedsrichter nicht anerkannt“, sagte Kappe. „Für einen Tischtennisspieler ist ein Schlägertausch eine Einschränkung.“

Es blieb weiter eng. Nach Niederlagen von Vajbar, Chrzanowski und Hagmüller verkürzte die TTG Neckarbischofsheim auf 4:5, danach erhöhte der TV Bad Rappenau dank eines 3:0 (14:12, 15:13, 11:9) von Skat Wenzell gegen Jaworski auf 6:4. Zwar kam die TTG durch Marc Seel nochmals auf 5:6 heran, doch dann machten Vajbar, Neumaier und Hagmüller alles klar.

Höhepunkt des Abends war der packende Schlagabtausch zwischen Pawel Skarworski und Aron Skat Wenzell. „Aron hat zwar 3:0 gewonnen, doch das Spiel hätte auch anders ausgehen können“, sagte Kappe und war auch vom Auftreten von Ralf Neumaier begeistert: „Ihm zuzuschauen, ist eine Freunde. Er ist ein Kämpfer vor dem Herrn und gibt keinen Ball verloren.“ red/esc

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