Bad Skid verteidigt den DM-Titel

Frisbee - Die Region Heilbronn ist die Hochburg des deutschen Frisbeesports. Am Wochenende verteidigte das Team Bad Skid bei der 32. deutschen Meisterschaft im Ultimate Frisbee in Frankfurt am Main den DM-Titel der Aktiven.

Bad Skid verteidigt den DM-Titel
Bad Skid, ein Auswahlteam der Region Heilbronn, verteidigte in Frankfurt am Main gegen Heidelberg die deutsche Meisterschaft.Foto: privat

Frisbee - Die Region Heilbronn ist die Hochburg des deutschen Frisbeesports. Am Wochenende verteidigte das Team Bad Skid bei der 32. deutschen Meisterschaft im Ultimate Frisbee in Frankfurt am Main den DM-Titel der Aktiven. Die Mannschaft aus der Region Heilbronn − mit den besten Vereinsspielern aus Gemmrigheim, Bönnigheim, Bad Rappenau, Massenbach, Bad Rappenau und Heilbronn − besiegte in einer Neuauflage des letztjährigen Finales Heidelberg mit 15:12. Qualifiziert hatte sich die Regional-Auswahl für die DM über zwei Qualifikationsturniere

Mit vier souveränen Siegen in vier Vorrundenspielen gegen Karlsruhe, Heidelberg, München (Wolpertinger) und Mainz untermauerte Bad Skid bei der DM seine Favoritenstellung. Am Finaltag folgte ein klarer 15:7-Halbfinal-Sieg gegen den vermeintlich stärksten Gegner aus München (Munich Ultimate Club). Damit revanchierte sich die Mannschaft für die zwei Niederlagen in der Vorbereitung.

Gewachsener Druck

Im Finale traf Bad Skid im Finale wie schon 2011 erneut auf Heidelberg. Dem jungen, mit Nationalspielern gespickten Team aus der Region Heilbronn war anzumerken, dass der Druck als Titelverteidiger angewachsen ist. Heidelberg setzte sich in der ersten Halbzeit früh mit zwei Punkten ab und führte zur Pause mit 8:6. Nach Wiederbeginn zeigte Bad Skid warum es aktuell das stärkste Team in Deutschland ist: mit harter Mannverteidigung wurden die Heidelberger unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen.

Die erstmalige Führung beim 10:9 gab das Team nicht mehr aus der Hand, sondern vergrößerte den Vorsprung bis zum Ende des Spiels noch auf drei Zähler.

"Als amtierender Meister ist man zwangsläufig Favorit. Aber wir waren uns nicht sicher, erneut gewinnen zu können", sagt Spieler Marco Müller. "Um so größer war die Freude. Es ist schon eine andere Kategorie, seinen Titel zu verteidigen."

Im Team der Bad Skip spielten: Christoph Köble, David Schall, Dennis Schüler, Florian Böhler, Florian Thiele, Holger Beutenmüller, Johannes Schall, Jörg Reinert, Lennart Vollmer, Marco Müller, Martin Cronacher, Marvin Waldvogel, Matthias Weberruß, Nico Müller, Nils Reinert, Philipp Vonhoff. Samuel Beutenmüller, Theo Nägele, Tilmann Grimmig.

In der zweiten Spielklasse, der Open-Division, traten die Cultimaters aus Gemmrigheim und Bönnigheim an. Das junge Team mit etlichen U17-Nationalspielern im Kader, zollte seiner Unerfahrenheit Tribut und wurde Siebter.

36 Mannschaften

Am Samstag und Sonntag spielen in Gemmrigheim die Nachwuchsteams der U20, U17 und U14 um die deutschen Titel. Auch hier kommen mit Gemmrigheim (U20) und Bad Rappenau (U17, U14) die amtierenden Meister aus der Region. Zudem stehen im Feld der insgesamt 36 teilnehmender Teams die Vereine aus Bönnigheim, Massenbach und Heilbronn.

Müller ist nicht nur Spieler der Bad Skids, sondern am Wochenende auch Turnierdirektor der Junioren-DM. "Man kann davon ausgehen, dass ein, zwei oder alle drei Titel erneut von Teams aus der Region gewonnen werden", sagt Müller, "Vor zwei Jahren hätte ich dafür meine Hand ins Feuer gelegt. Aber die Konkurrenz orientiert sich inzwischen an unseren Vereinen und ist stärker geworden." red/tok

Die Frisbee-Nachwuchsteams der U20, U17 und U14 spielen auf dem Sportgelände in Gemmrigheim am Samstag von 9 bis 19 und am Sonntag von 8.30 bis 16 Uhr.