Bad Skid erst Meister, dann EM-Fünfter

Frisbee - Die Bad Skid Bad Rappenau wurden in Frankfurt wie im Vorjahr deutscher Meister und danach Fünfter der europäischen Titelkämpfe im Ultimate Frisbee.

Bad Skid erst Meister, dann EM-Fünfter
Das Team der Bad Rappenauer Bad Skid (weiße Trikots) im Viertelfinalspiel der EM gegen Bern. Am Ende stand es 15:14 für die Schweizer.Foto: privat

Frisbee - Die Bad Skid Bad Rappenau wurden in Frankfurt wie im Vorjahr deutscher Meister und danach Fünfter der europäischen Titelkämpfe im Ultimate Frisbee.

Auf den DM-Gewinn folgte ein Qualifikationsturnier. Der dort erreichte dritte Platz bedeutete die Teilnahme an der EM-Endrunde. Mit drei Siegen in den Vorrundenspielen gegen den österreichischen Meister aus Wien, Rimini und Brighton zeigte die Mannschaft, dass ihr Ziel, die Vorjahresplatzierung zu erreichen, durchaus realistisch war. Im Achtelfinale kam es dann zum Aufeinandertreffen mit dem schwedischen Meister aus Edsbyn. Dieser zeigte in den vergangenen Jahren bereits starke Leistungen und ging daher als Favorit in das Spiel. Doch die Rappenauer Frisbee-spieler schafften gleich zu Beginn der Partie einige Breaks und machten schließlich mit einem 15:10-Sieg den Viertelfinaleinzug klar.

Dort wartete mit Bern der Sieger aus den Jahren 2010 und 2011. In einem hochklassigen und dramatischen Spiel schaffte Bad Skid nach einem zwischenzeitlichen 10:13- Rückstand noch den Ausgleich zum 14:14. Kurz vor Schluss machten die Schweizer aber den entscheidenden Punkt zum 15:14. Diesen Nackenschlag steckten die Bad Skid weg und erreichten mit Siegen gegen die Teams aus München und London letztlich den beachtlichen fünften Rang. Damit ging für die Rappenauer die Saison mit einem schönen Erfolg zu Ende. red