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Standortbestimmung für den TSB

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Horkheimer Handballer empfangen TSV Neuhausen zum Verfolgerduell der Oberliga

Nach dem Sinzheim-Spiel bedankten sich Stefan Fähnle (vorn), Dirk Förster und die anderen Spieler bei ihren Fans. (Foto: Andreas Veigel)
Nach dem Sinzheim-Spiel bedankten sich Stefan Fähnle (vorn), Dirk Förster und die anderen Spieler bei ihren Fans. (Foto: Andreas Veigel)

Der Absteiger aus der Regionalliga hat noch die komplette Handballtruppe aus den vergangenen beiden Jahren zusammen, die kurz vor Saisonbeginn mit Daniel Hebisch vom Bundesliga-Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten deutlich verstärkt wurde. Mit Torhüter Markus Scherbaum hat der TSV Neuhausen wohl einen der besten Keeper der Liga. Auch der weitere Kader von Trainer Markus Locher ist nicht zu verachten. Mit Jörn und Simon Wohlrabe kommen zwei ehemalige Juniorennationalspieler in die Stauwehrhalle.

„Die Neuhausener Mannschaft ist eingespielt und hat sich in den vergangenen drei Jahren fast nicht verändert. Sie sind einer der Topfavoriten wenn es um die Titelvergabe geht“, so TSB-Pressesprecher Michael Roll. Ihre bisherigen Leistungen spiegeln die Einschätzung auch wider. Mit 4:0 Punkten rangieren die Neuhausener auf dem zweiten Platz.

Volker Blumenschein weiß genau, was auf die Horkheimer zukommt. Doch „mit unserem tollen Publikum im Rücken können wir jeden schlagen“, sagte der Trainer nach dem Abschlusstraining. Noch aber ist Henning Tittel nach seiner Verletzung dabei, sich wieder auf Oberliga-Niveau zu trimmen, außerdem fehlt weiterhin Fabian Gerstlauer.

Doch auch ohne diese beiden, die vergangene Saison die erfolgreichsten Torschützen für den TSB waren, hat es zuletzt geklappt. Für Blumenschein kein Zufall: „Wir haben ja ganz gezielt den Kader verbreitert und auf einen Topmann verzichtet.“ Und so verteilten sich die Tore zuletzt beim souveränen 31:19 in Heddesheim gleichmäßig: Dirk Förster, Sven Bauer, Thorsten Pschierer und Michael Haus machten je vier Tore, Markus Schumacher und Stefan Fähnle je fünf. Und das macht die Horkheimer für einen Gegner schwer ausrechenbar. Besonders Fähnle, vergangene Saison oft verletzt, hat sich als Kreisläufer und Abräumer gut gemacht.

Nach der Auftaktpleite in Oppenweiler und zwei Klassespielen gegen Phönix Sinzheim und in Heddesheim rangieren die Horkheimer nur zwei Plätze hinter Neuhausen. Die Mannschaft des TSB kann also durch einen Erfolg im Spitzenspiel nach Minuspunkten gleichziehen und sich dann drei Tage später, wenn die zweite Mannschaft der HBR Ludwigsburg am kommenden Dienstag zu Gast ist, bereits im oberen Tabellendrittel festsetzen. „Für uns wird es eine Standortbestimmung, man wird sehen, wo die Reise in der Vorrunde hingeht“, so Blumenschein. (mro/kap)

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